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 [Konoha][Jonin]Shana

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Shana Miyamoto
KONOHA JOUNIN
KONOHA JOUNIN
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Anzahl der Beiträge : 19
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BeitragThema: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 9:52 pm



Miyamoto Sayuri / Shana



Allgemeine Daten
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Nachname: Miyamoto
Vorname: Sayuri / Shana
Deckname/Spitzname: Shana
Titel: Feuerhexe

Alter: 21
Geschlecht: weiblich
Größe: 141cm
Gewicht: 40kg
Blutgruppe: AB
Rang: Jonin

Geburtsort: Midogakure
Aufenthaltsort: Reisend
Clan: ---


Charakteristika
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Aussehen:
Shana hat langes und volles schwarzes Haar, das ihr bis zu Hintern reicht. Das Mädchen ist auf ihre Haare sehr stolz und würde diese daher wohl niemals abschneiden, würde es jemand wagen sich an ihren Haaren zu vergreifen, so würde dieser den Zorn des Mädchens herauf beschwören, der alles andere als gut ausgehen könnte, auch nicht für die Umgebung oder andere Personen in der nähe. Meist lässt sie ihre Haare glatt an sich herunter hängen, zu besonderen Anlässen würde sie diese jedoch auch hoch stecken. Des weiteren sind ihre Augen ein besonderes Merkmal der kleinen Lady, sie schimmern in einem goldgelben Ton und weiße keinerlei Makel auf, jedoch wird ihr nach gesagt, das ihr Blick mehr als unfreundlich und böse herüber kommt, dies könnte wohl damit zusammen hängen, dass Shana meist immer irgendwie schlecht drauf ist oder von dummen Personen genervt wird, nur wenige haben es erreicht bei ihr ein Stein im Brett zu haben. Das Mädchen ist weiterhin mit gut 141cm recht klein, was ihr auch nichts aus macht, sie würde sich auch nicht darüber aufregen, wenn man sie als Kind oder Klein bezeichnet, schließlich kann sie nichts dagegen tun und in ihren Augen wäre es unnötige Zeitverschwendung jemanden den Arsch auf zu reisen, nur weil er sich über ihre Größe lustig gemacht hat, jedoch kann und wird sie so etwas auch nicht vergessen. Ihre Kleidung ist recht unauffällig, eine stink normale Schüleruniform von Zivilisten in eine grün weißen Ton. Da dazu schwarze Stümpfe und normale braune Schuhe von der Stange, so läuft sie öfter herum. Jedoch hat auch das Mädchen andere Kleidung zu Auswahl, die sie nicht so oft zeigen will. Um ihren Hals hängt ein Anhänger, auch etwas besonderes. Man sagte ihr, dass es das einzigste war, das man bei ihr fand, als sie als kleines Kind auf der Straße aufgelesen wurde. Warum Shana ihr Gedächtnis verlor, wusste niemand, aber sie selber erkannte, das diese Anhänger einen Teil ihrer Vergangenheit oder eher ihrer Eltern enthält. Genau so lang in ihrer Nähe damals ein mit Blut beflecktes Schwert, dass das Mädchen bis heute noch bei sich trägt und auch nutzt.



Charaktereigenschaften:
Shana ist im Grunde keine böse Person. Innerlich ist sie eigentlich sehr lieb und nett und geht ihrem Onkel auch immer zur Hand, wenn es um irgendwelche Aufgaben im Haushalt geht, schließlich ist er ja auch schon alt und das Mädchen verdankt ihm sehr viel. Genauso Gewissenhaft, wie sie ihren Onkel hilft, genauso Gewissenhaft ist sie bei ihrer Aufgabe als Kunoichi. Oft versucht sie dabei jedoch alleine zu Arbeiten und alleine die Missionen aus zu führen. Zwar denken viele, dass sie einfach nur Arrogant und Aggressiv ist, jedoch bemerkt fast niemand, das Shana ihre Gegner versucht nur Kampfunfähig zu machen und nicht zu ermorden, auch wenn sie es könnte, nur in bestimmten Situation musste sie es tun und auch wenn man es ihr nicht ansieht, so bereut sie jeden sinnlosen Mord, der von ihr aus ging. Der Abstand, den sie all die Jahr aufgebaut hat, liegt in ihre Persönlichkeit sehr tief, sie will niemanden mehr vertrauen und sie will auch keine Freunde mehr. Schließlich könnten diese eines Tages sterben und sie will nicht, dass jemand um sie trauert, genau so wenig will sie, dass sie um andere trauert. Daher hat Shana immer einen inneren Konflikt und stößt Menschen, die versuchen zu ihr Nett zu sein, vehement ab und versucht mit ihren Aussagen diese von ihr fern zu halten. Ihr inneres Ich sehen die wenigsten, die meisten sehen nur ihre äußere Hülle ihr Auftreten, wo man nur gelegentlich ihren wahren Charakter sieht. Eine Schwäche, die Shana stark prägt und verfolgt, ist eine Phobie gegen weiße Masken, darunter zählen auch die der Anbus. Shana sah mit 5 Jahren, wie ihre Mutter von einer weiblichen Anbu getötet wurden, diese Bild der toten Mutter, kam in einer Mission wieder hoch, als ihre Teamkammeradin Nelee auf ähnliche weise ums Leben kam. Seit diesem Tag verspührt Shana eine tierisch Angst vor solchen Menschen, die maskiert sind. Zwar versucht sich sich in einem Dorf nichts anmerken zu lassen, doch ihre Gänsehaut zeigt da etwas völlig anderes. In einem Kampf hingegen kann das ganze eskalieren, am Anfang wirkt die Kunoichi zwar verängstigt und zurückweichend, dies könnte aber mit zunehmenden Level und Gegnerischenaktionen umbrechen. Dabei verliert das Mädchen völlig den Verstand und attackiert alles, darunter auch Freunde und Teammitglieder.

Auftreten:
Abweisend, Alleine, Aggressiv, Abstoßend, Verletzend, Arrogant. Dinge die vielen in den Sinn kommen, die dem Mädchen Shana das erste mal über den Weg liefen und ihre Eigenarten, ihren Charakter und ihre Angewohnheiten sahen. Das Mädchen sitzt oft sehr alleine herum, meist ist sie dann am Essen, am liebsten Melonenbrötchen oder am Tee trinken. Zwar sieht sie in der Zeit meist nicht so bösartig aus und wirkt irgendwie zufrieden, aber dennoch wissen viele, dass selbst in diesem Moment mit dem Mädchen nicht gut Kirschen essen ist. Shana wirkt in eine Gespräch oft sehr passiv und schlecht gelaunt, vor allem wenn sie im recht sein will, kann diese Art in Aggressionen überschlagen und mit Beleidigungen oder anderen verletzenden Worten enden. Das deswegen kaum jemand ein gutes Wort über sie einlegt, ist ihr auch klar. Sie sucht förmlich den Abstand zwischen anderen und ihr, was viele nicht begreifen, vor allem nach ihre Jugendzeit nahm der Kontakt zu anderen schwer ab. Viele jüngere männlichen Schulkollegen stellten ihr in diesem Zeitraum auch Anträge, die sie meist mit niederschmetterten Worten abwehrte und somit einem nach dem anderen das Herz brach. Man hörte klar heraus, dass es ihre Absicht war. Im Innern jedoch sieht es in dem Mädchen völlig anders aus.
Shana liebt kleine Dinge, vor allem Tiere, mit denen sie offensichtlich einen sehr guten Umgang hat. Daran sieht man auch, dass das Mädchen nicht bösartig ist und auch einen guten Kern hat, den sie vor Menschen nicht zeigen will, schließlich sollte man sie so sehen, wie sie zu anderen Menschen ist. Das ihre Hass und ihr Abstand damit beruht, dass in ihre früher Kindheit und Jugendzeit so einige schief lief, wissen die meisten nichts, höchstens ihr Onkel, mit dem sie einen recht guten und normalen Kontakt pflegt.

Vorlieben:
Shanas Vorlieben bestichen nur in kleinen Dingen, es sind keine wirklich außergewöhnliche Dinge, die das Mädchen hat, jedoch kann man in diesen viele Punkte bei ihr nun einmal sammeln. Zum einen liebt Shana Melonenbrötchen über alles und kann sich Stunden damit beschäftigen einige dieser süßen Dinger zu verputzen, da dabei macht sie meist einen recht fröhlichen und freundlichen Eindruck, fast so, als würde sie sich in diesem Moment um 180° drehen. Des weiteren mag sie süßes Dinge sehr gern, eine kleine Katze oder ein kleiner Hund sind dabei ein sehr gutes Beispiel, denn das Mädchen kann garantiert nicht an einem solchen Tier vorbei gehen, ohne es vorher gestreichelt zu haben oder mit diesem zu Spielen. Dabei merkt man oft, dass sie sich mit Tiere besser verstehen kann, als mit anderen Menschen. Vielleicht liegt es auch daran, das Tiere in ihren Augen nicht Lügen, Betrügen und auch keine anderen schlimmen Eigenschaften an sich haben. Tiere sind so wie sie sind und gehen nun einmal stur nach ihrem Instinkt.

Abneigungen:
Ihr größte Abneigung ist und bleibt der Mensch. Auch wenn Shana einem Dorf angehört und ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt, so kann man nicht behaupten, dass sie sehr loyal ist. Sie macht das ganze einfach nur, weil sie das Geld braucht, die Unterkunft und es ein paar Menschen in ihrem Dorf es noch gibt, denen das Mädchen noch etwas vertraut, da darunter ist ihr Onkel Patchi, den sie immer schon so nannte. Warum Shana die Menschen hasst ist ganz klar, sie lügen und betrügen sich, stehlen, morden und sind selbstsüchtig und gierig. In einigen Dingen ist sie selber auch so, weswegen das Mädchen oft von Selbstzweifel geplagt ist ob ein bestimmter Auftrag wirklich so gut ist und ob sie es nicht doch besser sein lassen sollte. Des weiteren hat sie einfach nur eine innere Angst jemand gern zu haben, der später vielleicht ums Leben kommt. Sie will nicht mehr Trauen, nicht mehr Traurig sein, weswegen eine Isolation von den anderen nicht unumgänglich ist.
Des weiteren mag das Mädchen keinen Alkohol, das liegt an mehre Gründen, zum einen weil er Menschen noch dümmer macht und zum anderen, weil vor einigen Jahren das Mädchen einen üblen Absturz hatte und da dabei einige Dinge tat, die ihr heute noch die Schamröte ins Gesicht treiben. Ganz ehrlich, Alkohol ist eine widerliche Trenddroge.
Und zu guter Letzt, ist es das Morden aus niedrigen Gründen. Aus Habsucht, Neid oder einfach nur aus Spaß, so etwas kann sie nicht sehen und würde sie selber nicht tun, meist versucht sie Menschen nur zu verletzten oder sie rgendwie zum Aufgeben zu zwingen, jedoch bekam sie dies nicht bei allen hin, so dass auch ihre Finger nicht unbefleckt sind.

Besonderheiten:
Shana besitzt einige Besonderheiten, vor allem, wenn es um ihre Schwertkünste geht. Das Mädchen ist keine gewöhnlich Schwertkämpferin, zwar kann sie mit der Waffe gut umgehen, jedoch nutzt sie gleichzeitig in ihren Angriffen einige Ninjutsu. Das kann sie aus zwei ganz bestimmten Gründen. Der eine währe, dass das Schwert ihres Vaters Chakraleitend ist, zwar kein Chakra speichert, jedoch gut leitet und dadurch eine Kombination aus Schwertkampf und Ninjutsus zulässt. Des weiteren ist Shanas Skill in Ninjutsu so hoch, dass sie mit einer Hand Fingerzeichen ausführen kann und damit Jutsus über das Schwert leitet, mit dem Schwert kombiniert oder ohne das Schwert nutzt. Dabei kann sie logischerweise eine Hand an der Waffe lassen.
Weiterhin besitzt das Mädchen nur eine Chakranatur, die des Katons, was sich bei ihr besonders bemerkbar macht, da sich bei ihr in eine Kampfhandlung die Haare und die Augen in einen feuerroten Ton verfärben. Man vermutet, dass diese Eigenschaft von ihrem Element kommt, da sie nur dieses eine besitzt und wohl auch recht heißblütig von Natur aus ist.
Shanas Veränderung der Haarfarbe ist ein wohl genetischer Defekt, es kann sein, das ihr Vater auch diese Veränderung besaß. Shana findet hier keine wirklichen Vorteile, eigentlich einen großen Nachteil, da man ihr sofort ansieht, wenn sie kampfbereit ist.

Ziele & Träume
Sich an ihre Vergangenheit erinnern.

Nindo - Ninjaweg:
Jedes Leben kann gerettet werden.


Fähigkeiten
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Chakranatur: Katon
Stärken:
- Geschwindigkeit. Vor allem bei Reflexe.
- Kenjutsu Nahkampf
- Ninjutsu
- Keitaihenka
- Seishitsuhenka
- Ausdauer
- Einhand Fingerzeichen

Shanas besitzt einige große Stärken. Das eine wäre ihre Geschwindigkeit. Das Mädchen ist schnell und hat gut geschulte Reflexe, ist ihr Gegner eine Taijutsuka oder auch ein Schwertkämpfer wie sie, erkennt sie oft eine drohende Attacke oder ein Konter ihres Gegenüber. Des weiteren ist das Mädchen auch im Schwertkampf recht gut geschult und ist im Umgang mit ihrem chakraleitenden Katana wirklich fabelhaft, zwar fehlt ihr noch das gewisse etwas zur Perfektion, jedoch kann sie sich mit ihren Künsten auch bei Kendokämpfern sehen lassen. Des weiteren ist das Mädchen sehr gut im Umgang im Ninjutsubereich, so gut sogar, dass sie die Kunst der einhändigen Fingerzeichen lernen konnte und heute damit keinerlei Probleme mehr hat. Gerade diese Kunst ist einer der Grundsteine ihres Kampfstiles, der für viele sicherlich mehr als ungewöhnlich ist. Shana neigt sehr oft dazu Ihre Schwertkunst und ihren Ninjutsuskill zu verbinden und somit neue formen des Schwertkampfes zu finden und zu beschreiten, wer glaubt, dass sie eine einfache Schwertkämpferin ist, die auf Ninjutsus nicht antworten kann, wird schwer überrascht sein, wenn die Kunoichi erst richtig los legt. Durch ihre guten Ninjutsukenntnisse ist Shana auch im Umgang mit dem Keitaihenka und Seihitsuhenka bewand. Wodurch sie auch Komplexere Ninjutsu anwenden kann.
Genauso scheint Shana körperlich recht fit zu sein und auch einige Zeit durch zu halten, weswegen ein Kampf, in bestimmten Situation, etwas länger gehen kann.

Schwächen:
- Genjutsu erkennen
- Genjutsu anwenden
- Taijutsu Klingenloser Nahkampf
- Stärke
- Chakrakontrolle
- Langsame Chakraregeneration
- Sichtbarkeit des Chakraschmiedens.

Wer Stärken hat, besitzt logischerweise auch Schwächen und das sind bei Shana nicht mal so ungefährlich. Das Mädchen besitzt keine Erfahrung im Genjutsu Bereich, sie kann werde ein Genjutsu anwenden, noch eines erkennen. Es geht sogar so weit, dass das Mädchen wohl sogar von einem einfachen Genin in diesem Gebiet geschlagen werden kann, leider peinlich aber wahr. Des weiteren merkt man ihrem Kampfstil es an, dass ihr die nötige Kraft fehlt, was sie versucht mit ihren Kendokenntnissen und der Ninjutsukombination aus zu gleichen, hindert man sie daran dies zu tun, hat man eine etwas schwächliches Mädchen vor sich, dass mit ihrem Schwert etwas rumspielen kann. Eine Lücke, die Shana nicht gerne und nicht oft zeigen kann. Des weiteren ist ihre Chakrakontrolle unter aller Sau, auch wenn das Mädchen im Ninjutsubereich recht geschickt ist, so kann sie ihre Kontrolle nicht richtige einstufen, deswegen wäre ein Kampf, mit zuviel Chakraverschwendung, nicht gut für das Mädchen, dass hat nicht nur den Grund, dass sie dabei vielleicht verlieren könnten, sondern auch irgendwann zusammenbricht. Des weiteren regeneriert sich ihr Chakra recht langsam, was auch ein extremer Nachteil sein kann, in der Phase, in der sie viel Chakra verbraucht hat, bekommt Shana auch oft einen extreme Heißhunger und futtert alles wie eine Wilde in sich hinein, dabei nimmt sie jedoch kaum etwas zu, da ihr Körper versucht durch die Nährstoffe und die Energie, den Haushalt wieder aus zu gleichen, was extrem lange dauern kann. Eine wohl seltsam, aber auch besondere Schwäche ist Shanas Körper. Nicht, dass sie klein ist und vielleicht etwas schwächlich, sondern dass sich ihre Augen und Haarfarbe sich verändert, sollte sie ein Jutsu vorbereiten und Chakra schmieden. Ein wahrer Vorteil für den Gegner, falls dieser hinter diese Veränderung blicken kann. Shana selbst kennt diese Schwäche, kann jedoch dagegen nichts tun und will auch dagegen nichts tun. Sie vertraut auf ihre Techniken und ihren Reflexen, Jutsus nutzt sie ja sowieso meist im Nahkampf und dabei, so findet sie, ist es irrelevant, falls ein Gegner dahinter steigt. Jedoch kann eine solche Einstellung einem schnell das Genick brechen.

Besonderheiten:
Niento no Shana:
Art: Katana
Länge: 102cm (Klinge), 21cm (Griff)
Gewicht: 830g
Material: Chakra leitendes Metall
Beschreibung: Das Chakra leitende Schwert ihres Vaters. Durch dieses Schwert bekam
auch Shana damals ihren Namen, als Ihr Onkel sie im Wald fand und sie sich an
nichts erinnern konnte. Das Schwert ist an einem Stück geschmiedet und besitzt
eine klaren und sehr feinen Schliff, welcher das Schwert extrem scharf macht,
jedoch nicht unzerstörbar und auch nicht alles durchschneidend. Die leitende
Fähigkeit kommt von dem Material, aus dem es gefertigt wurde, wie diese heißt,
weis das Mädchen selber nicht. Verstärkt Katonjutsus um 100% Shana selbst hat
spezielle Jutsus, die sie mit ihrem Katana anwenden kann, diese Jutsus wirken
nur mit einem chakraleitenden Schwert wie Niento. (Jutsus sind in der
Jutsuliste zu finden).

Verstärkung 100% bedeutet: Das angewande Jutsus wird von der Fläche her doppelt so groß und somit effektiver, als zuvor. Es kostet dann aber auch mehr Chakra.


Familie und Besondere Personen
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Familie:
Mutter:
Ayaka Takada. Die Mutter von Shana lebt in einem kleinen Dorf im Erdreich, zwar
nur am Rand und weit weg von Iwagakure, jedoch nicht unter Kontrolle des Dorfs,
da in Ayakas Heimat nur Bauern leben, die von der Shinobiwelt nichts mit
bekamen und auch nichts wissen wollten. Ayaka wuchs als normales Mädchen auf,
sie ging in die kleine Dorfschule und musste anschließend mit ihren
Geschwistern auf dem Feld der Eltern aushelfen, da sie sich zum größten Teil
selber versorgten und somit jeder in der Familie mit anpacken musste. Wahrlich
kein leichtes Leben für ein Kind und eine anwachsende Frau, jedoch war ihre
Kindheit und ihre früher Jugend und Gewalt geprägt, weswegen Ayakas Charakter
sehr sanftmütig, lieb und offen ist. Sie ist vor fremden sehr aufgeschlossen.
Wohl das genaue Gegenteil ihrer späteren Tochter, die durch schlechte
Erfahrungen diesen Umgang mit anderen nicht mehr wollte. Die junge Frau
erreichte nur das 27 Lebensjahr, als sie aus diesem Leben verschied.

Vater:
Minoru Miyamoto. Eine der 7ben legendären Schwertkämpfer des Nebelreichs. Der
Shinobi erreichte schon in jungen Jahren ein recht hohes ansehen und man sagte
ihm immer nach einmal einer der Besten werden zu können. Zwar war Minoru in
seiner Entfaltung zu anderen Shinbois beschränkt, da er nur ein Chakraelement
besaß, jedoch kompensierte er dies mit seinem gekonnten Schwertkampf. In seiner
Genin und Chuninzeit, besaß er noch kein wirklich besonderes Schwert, man
konnte es eher als eines nehmen, das von der Stange kam, billig und geht gerne
mal zu Bruch, weswegen sein Verschleiß an Schwertern extrem war, jedoch konnte
er sich in jungen Jahren kein besser geschmiedetes Schwert leisten, weswegen er
lernte auch mit billigen Katana umgehen zu können. Als Minoru Jonin wurde und
sein Geld einige Zeit lang sparte, worunter auch sein Haushalt lied, da er auch
in Sachen Ernährung und Mobiliar, Abstriche. Jedoch lohnte dies sich, denn er
lies sich ein besonderes Schwert schmieden, aus einem sündhaft teuren und
seltenen Material, das Chakra leiten konnte. Er nannte dieses Katana Niento no
Shana, es war ziemlich robust und durch seine charakleitende Art für den
Shinobi mehr als nützlich. So kam es auch, das er in seinen weiteren Lebensjahren, seine Techniken und
Kampfstil verbesserte, wobei ihm seine beste Jugendfreundin Ai immer zur Seite
stand. Minoru wurde vom Kagen zu einem der Sieben Schwertshinobis geschlagen,
jedoch verschwand der Shinobi auf einer Mission spurlos, weswegen man in
Kirigakure von Verrat aus ging.
Minoru starb im alter von 32 Jahren.


Hintergrundtechnisches
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Eckdaten:
- Die Geburt von Sayuri, die klein Lilie
- Attacke, Oinin attackieren die Familie
- Sayuri wird zu Shana. Am Anfang mit Taiki
- Shanas Akadamieleben. Die Schwertkämpferin am Anfang.
- Die Genin und das Flamenschwert. Shana lernt Katon und die Eigenschaft von Niento no Shana kennen.
- Chuninzeit. Der wiederkehrende Albtraum.
- Ninjutsumeisterin Shana. Einhandfingerzeichen, kein Problem.
- Eine Chunin, die Jonin wird. Shanas 21 Jähriges leben
- Die Trainingsreise


Zuletzt von Shana Miyamoto am Do Sep 12, 2013 1:42 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Shana Miyamoto
KONOHA JOUNIN
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 9:58 pm

Kapitel 1: Der Schwertmeister
Kirigakure no Sato ~ Trainingsplatz
Es war ein wirklich herrlicher Tag in Kirigakure no Sato, was wohl für dieses Land sehr ungewöhnlich erschien, da es ja bekannt für kalte, regnerische und nebelige Tage ist. Doch heute schien das ganze völlig anders zu sein, denn die Sonne lachte über das Land und lachte daher auch über dem Trainingsplatz des kleinen Dorfes, auf dem sich auch der Vater unserer Hauptperson befand. Sein Name ist Minoru Miyamoto, junge 26 Jahre alt und erst vor ein paar Tage vom Hokagen persönlich auf einen hohen Rang befördert worden. Denn schließlich waren die 7ben Schwertkämpfer des Nebelreichs sehr berühmt und auch sehr gefürchtet, da sie zu der Elite des Dorfes gehören, doch das kratzen Minoru nicht wirklich. Er war schon immer recht zurückhaltend wenn es um seine Stärke ging und er mochte dieses ganze Brimborium drum herum einfach nicht, schließlich war jeder nur ein Mensch und wenn man in etwas gut war, machte das einen einfach nicht besser, als die anderen, so war schon immer seine Meinung. An seiner Hüfte hing sein ein und alles, das Schwert Niento no Shana, so wie er es damals getauft hatte. Ein recht legendäres Schwert, auch wenn es nur vom Namen her sehr berühmt war, denn mehr als Chakra leiten konnte es nicht und war auch, wie jedes andere Katana, nicht unzerstörbar.
An diesem heutigen Tag wollte der junge Shinobi wohl nicht viel trainieren sondern eher die Sonne genießen, auch wenn der Trainingsplatz wohl dafür eher etwas ungeeignet war, schließlich ging es hier oft heiß her und Krach gehörte beim Kämpfen einfach dazu. So war er auch nicht sonderlich verwundert, das es recht voll war und er sich ein paar Wattebällchen in die Ohren schob um unter einem Baum etwas zu dösen und den Himmel, der sonst nicht so blau war, zu bewundern. Dabei fiel ihm Ai nicht auf, die ganz in der nähe wie wild am trainieren war.
Ai war eine lange und gute Kindheitsfreundin von Minoru, sie ist gerade mal ein Jahr jünger, jedoch erst auf der Ebene einer Jonin, was sie selber massivst aufregt, da Ai schon immer sehr zielstrebig war und im Gegensatz zu Minoru, etwas von ihrer stärke hielt. Meist war auch Ai die treibende Kraft den jungen Schwert Shinobi in die Gänge zu bekommen, da er selbst oft etwas nachlässig mit dem Training war. Die junge Frau trat mit ihrem linken Bein lautstark gegen einen dicken Baum, dessen Rinde immer mehr und mehr abplatze. Die Tritte waren ohne Chakra ausgeführt und gingen nur von reiner körperlicher Gewalt aus. Auch wenn die Kunoichi schmächtig wirkt, so kann einer ihrer gezielten Tritte verdammt weh tun.
Nachdem Ai eine kleine Pause ein hielt, viel ihr der dösende Minoru auf, der unter dem Baum saß und nichts tat. Mit einem breiten grinsen im Gesicht ging sie seitlich auf diesen zu und fing laut an zu sprechen. “Hi Minoru, seit wann bist du hier? Willst du nicht endlich auch etwas trainieren?“ fragte sie nach und bliebt neben ihn stehen, doch es passierte nichts. Der junge Shinobi starrte weiter in den Himmel. Durch die Watte in seinen Ohren hörte Minoru das Mädchen nun leider nicht und beschwor somit die Aggression von Ai herauf, die so etwas sofort persönlich nahm und ziemlich eingeschnappt und beleidigt reagieren konnte. “Gut! Anscheinend will der Herr nicht antworten ja!“ sprach die Frau patzig und legte die Arme in die Taille doch wieder kam keine Antwort zurück und auch keinerlei Reaktion, worauf ihre Augenbrauen anfing zu zucken und eine dicke und fette Ader auf ihrer Stirn hervor quoll. “Du willst es also wissen!“ murmelte sie und das knacksen ihrer Fäuste und das Knirschen ihrer Zähne waren deutlich zu hören. Mit einem weit ausgestrecktem Fuß trat sie nun Minoru in die Seite, welche vor Schreck und vor schmerzen ein paar Meter weiter im Dreck lag und sich die Watte aus den Ohren puhlte. “Ahhhh, auuu was soll das?“ fragte der Schwertshinobi kleinlaut nach und verstand die Welt nicht mehr, als der Ai mit dem Rücken zu sich gekehrt davon laufen sah. Hat er etwas falsch gemacht? Schließlich war sie bis eben nicht da und dann tritt sie ihn. Verwirrt kratzte er sich am Kopf und setzte sich aufrecht hin. Frauen, muss man die verstehen? Was sollte das? Muss sie immer so rumzicken. Immer das selber Motz hier, Schläge da? Warum bekomme ich das immer hab. *Seufzt* ich kapier das echt nicht mehr. Dachte er in sich hinein und stand nun langsam auf, dabei klopfte er sich den Dreck von den Hosen herab und fing erst dann an hinter Ai her zu laufen, welche langsam vom Trainingsplatz gehen wollte. “Hey, jetzt bleib mal stehen und sag mir was los ist.“ sprach er recht verwirrt und packte nun Ai in an der Hand, was sie mit einer Ohrfeige konterte. “Erst mich ignorieren und dann auch noch so tun, als wüsste man von nichts. So einfach kannst du es dir nicht machen. Ich dachte wir sind befreundet und dann so etwas.“ stammelte sie laut und deutlich, dabei blickte sie beleidigt weg. Minorus Gesichtsausdruck hingegen wurde recht starr und dämlich, dabei hielt er die Watte etwas höher und zeigte wortlos darauf, was sollte auch da dazu sagen? Es war eindeutig genug, was die eingeschnappte Frau auch verstand und nun auch noch rot anlief. Doch wie Frauen oft nun einmal so sind, müssen sie auf ihren Standpunkt verharren und die Schuld bei jemand anderen suche. “Tzzz, woher soll ich das wissen? Ist doch deine Schuld, warum steckst du dir das in die Ohren?“ motzte sie los, worauf Minorus Pupillen kleiner wurden und er sich geistig gerne gegen die Stirn hauen wollte oder gegen ihre? In real wohl besser nicht, das würde sonst dem Zündstoff einer Bombe gleich kommen. Frauen dachte er sich nur und holte tief Luft um zu Artikulieren. Was sollte er tun? Wiedersprechen? Besser nicht, das würde seiner Ruhe und seinem Frieden noch mehr stören, weswegen es besser wäre Ai einfach recht zu geben und das ganze zu begraben. “Du hast ja recht Ai, ich hätte das nicht tun sollen. Komm, ich lade dich zum Essen ein, wäre das etwas?“ sprach er etwas erschöpft. Auch wenn Minoru nun genervt ist und oft Gespräche zwischen ihm und Ai so enden, so waren sie doch recht gut befreundet, auch wenn es oft nicht den Anschein danach machte. “Das ist ja wohl das mindeste.“ patzte sie heraus und zog nun den Mann vom Trainingsplatz herunter, das war es wohl mit dem friedlichen Tag.

Kirigakure no Sato ~ Restaurant
Das wohl recht ungleiche Paar kam zur Tür herein, dabei sah man Minoru genau an, dass er wirklich keinen Hunger und auch keine Lust hatte, was er mit einem lauten Gähner bestätigte. Jedoch provozierte er damit Ai, welche mit einem recht Giftigen Blick seine Maulsperre zum schweigen brachte und die beiden sich an einen Tisch saßen. “Immer das gleiche mit dir, du liegst nur rum und bist faul. Ich frag mich echt, wie du nur zu einem Swordman werden konntest. Ohne mich wärst du nie so weit gekommen.“ redete sie und redete sie, wobei es Minoru schon auswendig konnte, mit einem recht gelangweilten Gesichtsausdruck verschränkte er die Arme vor der Brust und wartete darauf, das Ai endlich wieder von ihrem Trip herunter kam. Eine Glucke, eine Zicke, einfach heftig, wie sie sich in alles hinein steigert, einfach nur nervig. In Gedanken bedauerte Minoru den Mann und die Kind, welche sich Ai irgendwann mal schnappen wird, er würde so etwas sicherlich nicht überleben, ganz bestimmt nicht. Noch in Gedanken, bemerkte er nicht, das die Kellnerin kam und ihnen die Karten vor die Nase legte. “HEY HÖRST DU MIR ZU?“ schrie daraufhin die aufgebrachte Kunoichi und wirkte wieder völlig genervt. “Ja tu ich das. Sag mal, musst du dich immer so hinein steigern? Auch wenn der Kage mich nicht befördert hätte, so wäre ich mit meinem Leben zufrieden. Ränge sind nicht alles und ich mach das auch nur für das Dorf.“ sprach er und hielt nun die Karte vor das Gesicht, Ai war oft unberechenbar, aber ihre Handkante konnte verdammt weh tun, da wäre sogar ein Buch als Puffer besser als nichts. “Ach, du bist echt unbelehrbar Minoru. Du kommst so weit, du könntest noch viel mehr erreichen und trotzdem hast du keinen Ehrgeiz. Jeder hier macht es für das Dorf, aber auch für sich selber. Schließlich hat jeder Ziele, doch du nicht. Du schaust momentan fast nie in die Zukunft. Früher warst du noch etwas anders, auch wenn ich dich immer antreiben musste.“ murmelte das Mädchen nun recht ruhig und niedergeschlagen. Gerade wollte der junge Shinobi das Wort erheben, als ein Anbu an ihrem Tisch auftauchte und aus der Maske auf Minoru schaute. “Minoru Miyamoto? Der Mizukage erwartet sie. Es ist wichtig, daher muss ich sie dringend bitten ihr Mahl zu beenden.“ sprach dieser und sah nun kurz zu Ai, die sofort verstand, worum es ging. “Verzeihen sie Mam, aber es ist wirklich wichtig.“ entging es dem Mann mit der Maske, als der Schwertshinobi sich wieder erhob und mit einem freundlichen lächeln, was wohl etwas Erleichterung, aber auch Verständnis für Ai zeigte. “Wir reden darüber, wenn ich wieder da bin ja. Du kannst ruhig essen, das ganze geht auf meine Kappe wie versprochen.“ murmelte er und legte etwas Geld auf den Tisch und verschwand nun, hinter dem Anbu, zur Tür hinaus. “Er wird es nie verstehen, so ein blinder Idiot.“ seufzte sie und sah nun etwas bedächtig in die Karte hinein.

Kirigakure no Sato ~ Mizukagezimmer
Der Shinobi betrat mit leisen Schritten das Kagegebäude und ging die ersten Stufen hinauf. Der Anbu von eben war am Eingang stehen geblieben und schien dort zu warten, anscheinend war die Sache sehr vertraulich, da sonst die Anbus immer bis mit vor das Zimmer kamen, doch heute anscheinend nicht, was die Sache wohl etwas interessant erscheinen lies. Viel besser als nur stures Training. So kam Minoru mit den letzten Schritten vor der Tür des Zimmers an und bildete mit der rechten Hand eine Faust um sanft gegen das Holz zu klopfen und auf eine Antwort von innen zu warten. “Sie können herein kommen, ich warten schon auf sie.“ sprach eine recht markante, aber männliche und freundliche Stimme von innen, als der Swordman die Türklinke nach unten drückte und langsam die Pforte ins innere öffnete. “Ihr habt nach mir gerufen Mizukage-sama? Es tut mir leid, wenn es etwas gedauert hatte, doch war ich an einem Ort, an dem Wohl ein Anbu nicht sofort nach mir sucht.“ entschuldigte er sich, worauf der Mann hinter dem Holztisch auf den Stuhl vor sich zeigte und wollte, dass sich der Shinobi nun hinsetzen möge. “Ihr braucht euch nicht zu entschuldigen, schließlich konnte niemanden ahnen, wo sie waren. Bitte setzen sie sich, es gefällt mir nicht, wenn jemand vor meinem Tisch steht.“ Langsam setzte sich Minoru hin und wartete darauf, das der Kage mit den ersten Worten begann.“Es ist eine wichtige und sehr vertrauliche Aufgabe, weswegen ich auch nicht will, dass ein Anbu davon bescheid weiß. Es geht um eine Schriftrolle, die aus Kirigakure entwendet wurde, ihr habt sicherlich schon vor ein paar Jahren davon gehört, da dies eine ganze weile zurück liegt.“ “Mir ist davon bekannt, zwar gab es keine genauen Infos, was auf der Rolle war, jedoch wurde diese doch von einem Verräter gestohlen. Aber was hat das mit mir zu tun? Das ganze liegt doch schon Jahre zurück und sicherlich weiß niemand, wo diese Person oder die Rolle ist. erwiderte der Swordman und verschränkte die Beine übereinander, worauf der Kage leicht seufzte “Nein, eben nicht, nach neusten Informationen, wissen wir, das der Unbekannte nach Iwagakure geflohen ist oder zumindest sich Dort in der nähe aufhält. Doch würden wir jetzt ein Team offiziell dort hin schicken, könnte das vielleicht schwere Folgen haben.“ sprach der Kage offen vor und sah mit einem Auge aus dem Fenster hinaus. “Also soll ich dort hin? Ihr wisst, dass es Krieg bedeuten könnte, wenn man mich dort herumschnüffeln sieht. Schließlich sind die anderen Großmächte oft sehr eigen und nicht gerade offenherzig zu Fremden.“ musste Minoru schmunzelnd von sich geben, doch die ganze Sache war wohl sowieso schon klar und irgendwie reizte es ihn auch etwas dort hin zu reisen, doch was würde man im Dorf sagen? So eine geheime Mission dürfte ja nicht einfach offen herum geplaudert werden. “Offiziell wissen wir nichts davon, ihre Mission wird daher verdeckt ablaufen. Bitte gehen sie vorsichtig vor Minoru. Ihr habt es selber erkannt, was sonst passieren könnte.“ sprach der Kage und erhob sich nun von seinem Stuhl um aus dem Fenster zu sehen. “Sie brechen Morgen auf. Laut Daten nur an die Grenzen des Nebelreichs um dort bei einem Brückenbau zu helfen, da Banditen diesen ständig stören.“ wies dieser noch klar zurecht, während der Swordman schon an der Tür stand und grinsend den Raum verließ. Die Banditen können etwas erleben.“ sprach er hämisch und ging hinaus. Das er keine Infos von seiner wirkliche Mission hat und auch nur in etwa wusste, was und wo er suchen musste, machte die Sache wohl verdammt schwer, doch auch sehr anspornend. Auch wenn Minoru beim Training ein Faulpelz ist und normale Missionen nicht wirklich mochte, so juckte das hier ihm irgendwie schon in den Fingern und so konnte er es auch nicht abwarten los zu gehen.

Kirigakure no Sato ~ Das Dorftor
Minoru kam sehr früh an diesen Ort, viel zu früh, würden einige da dazu sagen, doch es war in den Augen des Swordman besser so, wenn die wenigsten davon mit bekam, wenn einer der Ranghöchsten, das Dorf verlassen würde, schließlich war Kirigakure nur so stark, wie die Anzahl der starken Shinobis und Kunoichi, die es vertritt. So schlenderte der junge Mann auf das Tor zu, an seiner linken Seite hing seine treue Begleiterin Niento no Shana, so taufte er das Schwert vor einiger Zeit und lies den Namen in den Griff des Schwertes eingravieren. Wahrlich, viele finden so etwas seltsam, doch für einen Schwertshinobi ist das Schwert fast das wichtigste auf der Welt, vielleicht steht die Liebe und gute Freunde höher, doch das Schwert hatte einen Stellenwert und eine Seele für jeden von ihnen. So war es auch bei diesem Miyamoto, der aus dem nichts eine gute Karriere hin legte. Mit einem kurzen Dreher verbeugte er sich noch von dem Dorf, wie er es bei fast jedem Abschied von hier tat, um in die Welt zu ziehen und seiner Aufgabe nach zu kommen, doch heute war etwas anders, als sonst. Denn normalerweise war er in einem Team unterwegs, nur dieses mal nicht. Und gerade als er sich wieder drehen wollte, um aus dem Tor laufen zu können. Stand Ai vor ihm, was Minoru zu tiefst erschreckte und der Shinobi nach hinten abknickte und auf den Boden fiel. “A A Aiii? Was machst du hier, so früh am Morgen?“ hackte er sofort nach und sein Schock, den er hatte, dieses Mädchen hier zu sehen, war ihm ins Gesicht geschrieben. Was wollte sie hier? Ihn verabschieden? Wie absurd, schließlich drehte das Mädchen oft mal durch, war mehr als zickig und nicht wirklich damenhaft. Das war wohl einer der Gründe, warum Minoru auch so gut mit ihr und ihrer Art aus kam, er sah in Ai nichts anderes, als eine gute Freundin und Teamkameradin und so war er auch schon darauf gefasst, eine gescheuert zu bekommen, weil Minoru ihr nichts von dieser Mission erzählt hatte, doch leider blieb das aus und die sonst so taffe Ai wirkte nun etwas neben sich. Anstatt, wie immer laut los zu schreien, stand sie mit einem Blick auf dem Boden da, den sie nur einmal im Leben hatte und das war, als ihr Hund verstarb, seither sah sie nie mehr so traurig aus wie heute. “Ai?“ fragte der Shinobi wieder und stand nun langsam aus seiner unbequemen und unfreiwilligen Sitzhaltung auf. Hat er etwas falsches gesagt? Oder warum ist sie nun so? “Mi Minoru. Pass auf die auf.“ erwiderte sie und verbeugte sich vor ihm, dabei zog sie eine kleine Bentobox hinter ihrem Rücken vor und reichte diese zu dem Mann, der etwas verwirrt und erschreckt blinzelte. “Hi Hier, vielleicht hast du später ja Hunger und, naja als.“ murmelte sie und lief feuerrot an. Was sollte das? Ist das eine neue Art ihrer Kriegsführung? Ein vergiftete Bento? Vielleicht ist auch ein Schlafmittel drin und sie folgt Minoru heimlich, zu zu trauen wäre es hier. dachte sich der Swordman und nahm das Geschenk etwas zögerlich, aber dankend an. Schließlich wollte sie sie nicht provozieren. “Danke Ai, ich esse es später. Ganz sicher, aber warum bist du hier draußen? Ich wollte nicht, dass jemand mich gehen sieht, du weist ja. Das Dorf soll nicht alles wissen.“ grinste er und steckte nun diese Bento in seinen Rucksack, den er auf seinen Rücken hatte. “Ich hab das aus Zufall erfahren. Es ist zwar nur ein Brückenbau, aber pass auf dich auf. Diesmal bin ich ja nicht dabei. Und und UND WER SOLL DIR SONST IN DEN ARSCH TRETTEN.“ schrie sie plötzlich entsetzt auf und wurde knallrot im Gesicht, Reaktionen, die sie noch nie von sich gegeben hatte. Minoru musste kurz auflachen und knuffte das Mädchen etwas fies in die Seite hinein, worauf diese etwas zusammenzuckte. “Ich weiß, ich werde an dich denken, dann komm ich schon auf Touren, ganz sicher, aber nun sollte ich echt los gehen. Wir sehen uns in ein paar Wochen.“ sprach er und verließ nun kurzer Hand das Dorf über das Tor und schaute nur kurz zurück, wie Ai winkend am Tor stand. Dass Das Mädchen anfinge zu weinen und sich die Tränen mit der rechten Hand abwischte, sah er nicht und selbst wenn, würde Minoru es nie verstehen können. Schließlich war er ein Mann und keine Frau, seine Gefühle zum anderen Geschlecht waren auch mehr auf freundschaftlicher Basis, dass dies sich in der nächsten Zeit verändern konnte, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
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Shana Miyamoto
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 9:59 pm

Kapitel 2: Ayaka die farbenfrohe Blume
Irgendwo im Gebirge
Es ist schon eine ganze Zeit vergangen, als sich der Swordman sich auf seine Mission machte. Das er dabei das Nebelreich verlassen musste, wusste nur er und der Mizukage persönlich. Ein Scheitern war daher unmöglich, da er offiziell nie hier war und auch nichts hier suchen sollte. So waren die Anweisungen, wie Minoru immer wieder durch den Kopf gingen, doch wo sollte er suchen? Der Kage hat ihm nur einen kleinen Hinweis geben können und auch das Land, in dem sich die Schriftrolle und dessen Dieb sich befanden, doch dieses war enorm groß und das ganze verwandelte sich, wie die Nadel in einem Heuhaufen. Doch Aufgeben war mehr als unangebracht, zumindest für Minoru, der immer an einen geistigen Arschtritt von Ai dachte, die wohl nun hinter ihm stehen würde und so dinge sagt wie „Los auf auf auf, wir sind nicht zu schlafen hier“, alleine an der Gedanke, trieb dem Mann ein breites lachen in das Gesicht, so eine Mission ohne Ai war schon etwas merkwürdig ruhig und still, doch er wollte sich auch an das Versprechen erinnern, dass er ihr gab.
An einem kleinen Gebirgsbach blieb der Shinobi stehen um seine Feldflasche mit neuem Wasser auf zu füllen und eine kleine Rast ein zu legen. So stellte er auch seinen Rucksack ab und griff hinein, um etwas essbares heraus zu holen, dabei bemerkte er etwas rechteckiges, das ihm verdammt bekannt vor kam und zog es heraus. “Ais Bento? Das hab ich total vergessen, aber sicherlich ist es eh nicht mehr gut.“ murmelte er vor sich hin und sah die Schachtel an, in der etwas zu essen war, wieder kreisten die Gedanken bei Ai und warum sie ihm gerade so etwas gemacht hatte, schließlich waren sie doch nur gute Freunde, warum dann so ein aufwand? Mit einem nervösen Schlucken öffnete er das Bento und bekam schier das blanke grauen. Zwar sah das Zeug, noch nicht wirklich angegriffen an, aber der blau lila Ton und das glubschen der Fischaugen, die in ihren Köpfen waren, sah mehr als unappetitlich aus. “Da hat man es, also doch eine taktische Kriegsführung lachte er los und schüttete das ungenießbare Zeug in den Fluss und wusch die Box mit einer Handbewegung aus. Irgendwie hat er sich schon sehr auf die Mission gefreut und nun sitzt er hier und dachte über eine Freundin im Dorf nach, was ihm irgendwie sonst immer mehr missfiel. “Ich muss gleich weiter, aber wohin am besten?“ murmelte er und zog eine Karte und einen Kompass aus dem Rucksack heraus um seinen genauen Standort zu wissen. Ganz in der nähe soll, laut Karte, ein kleines Dorf mit dem Namen Midogakure sein. Wahrlich kein wirklich bekannter Name, aber dort wird man wohl nichts mit den Shinobis und auch nichts mit dem Krieg im allgemeinen anfangen können. Sicherlich lebten Dort nur Bauern und ein recht ländliches Volk, das wohl oder übel nur leben wollte und von dem Rest da draußen nichts wissen will. Eigentlich sehr praktisch für unseren Swordman, der kurz darauf seinen Rucksack wieder packte und aufsetzte. Mit einem kurzen Sprint durch den Fluss, kam er mit keinem einzigen nassen Fuß auf der anderen Seite an und verschwand mit einigen schnellen Schritten im Wald. Es würde wohl nur ein paar Stunden dauern, bis Minoru am besagten Dorf ankommt, um seine Verpflegung wieder etwas auf zu frischen, doch das eine junge Frau, da einen kleinen Strich, durch seinen Plan machte, war bisher noch nicht bekannt.

Wasserfall vor Midogakure
Der Shinobi wetzte mit einem recht hohen Geschwindigkeit durch den Wald auf das Dorf zu, es war nicht mehr sehr weit und er konnte auch schon ab und an ein paar Dächer von einigen Häusern sehen, als ihm auf einmal ein lautes Aufschreien einer weiblichen Stimme in das Ohr drang. “HILFE, HELFT MIR DOCH JEMAND“ war klar und deutlich zu hören, als der junge Mann auf einem Baum sofort stehen blieb und sich umschaute, woher kam diese Stimme? Dachte er sich und folgte sofort und schnell dieser, um zu sehen, was dort los ist. Einige Schritte und Sprünge weiter, blieb der Mann auf einem Vorsprung sah eine wunderschöne Frau. Diese Hing an einer Brücke, die über den Wasserfall führte und drohte mit dieser wohl ab zu stürzen, da schon einige Halteseile gerissen waren und nur schlecht als recht, sich festhalten konnte. Ein Plan musste her, aber was für einer? Minoru überlegte kurz nach, während die Frau immer weiter und weiter nach Hilfe rief, was wohl auch sehr verständlich war, wenn man sich in einer solchen Lage befand, doch auf die Brücke springen konnte er nicht, sonst würde diese wohl ganz abreisen. Gerade in Gedanken versunken, krachte es noch einmal Laut und das letzte Halteseil verabschiedete sich in die Jagdgründe und die Frau sah ihr Ende schon gekommen, sie kniff ihre Augen zusammen und wollte sich wohl nun dem Wasserfall hingeben, als sie einen Ruck verspürte. Was ist das? dachte sie sich, denn schließlich fühlte es sich nicht mehr so an, als würde sie in den Abgrund fallen. Als sie zaghaft die Augen öffnete, sah sie das Gesicht des jungen Mannes vor ihr, der sie in den Händen hielt und auf der anderen Seite des Wasserfalles stand. “Man, da hatten wir noch Schwein“ kicherte er und sah nun in die feuerroten Augen der jungen Frau, die er immer noch in den Händen hielt, dabei schossen ihm einige Gedanken durch den Kopf. Wie leicht sie ist, wie eine Feder und ihre Augen. So etwas hab ich vorher noch nirgends gesehen., dabei schwieg er kurz und vergaß völlig, Ayaka wieder ab zu setzen. “Ähm, danke für meine Rettung, aber können sie mich wieder absetzen? So fühle ich mich etwas unwohl“ dabei deutete sie auf den Boden. “Ups, das wollte ich nicht, verzeihen sie.“ murmelte er und setzte die junge Frau nun ab, dabei gingen dem schwarzhaarigen Mann so einige Dinge durch den Kopf. Auch das er sie nach dem Weg fragen könnte, schließlich war es nicht mehr weit von hier und so würde er vielleicht nicht soviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn eine Einheimische ihm den Weg erklärt. “Verzeiht, wenn ich frage. Jedoch suche ich ein Dorf um meine Lebensmittel wieder auf zu füllen. Ich bin Reisender und will nach Iwagakure. Geschäftliche Dinge, sie verstehen.“ sprach Minoru und rieb sich etwas am Hinterkopf. Was für eine bescheuerte Rechtfertigung und warum muss er sich vor einer Frau rechtfertigen die er nicht kannte? Schließlich fragte sie doch nicht danach. Dennoch musste diese etwas schmunzeln und zeigte einfach gerade aus. “Es sind nur 10 Minuten Fußmarsch von hier, dann sind wir in meinem Dorf. Ich heiße Ayaka, was soviel bedeutet wie farbenfrohe Blume. Es ist mir eine Freude ihre Bekanntschaft zu machen, sprach die Frau und verbeugte sich vor dem Mann, der darauf auch mit einer freundlich gemeinten Verbeugung antwortete. “Ich bin Minoru, aber was das bedeutet, weiß ich nicht, in so etwas kenne ich mich eher weniger aus.“ meinte er und rieb sich immer noch am Hinterkopf, so als wäre ihm etwas peinlich. Minoru? Das ist ein schöner Name, ich glaube das bedeutet so etwas wie, Frucht oder Samen. kicherte das Mädchen und ging nun einige Schritte voraus. “Ich bin auf den Weg nach Hause und da ihr sowieso in unser Dorf wollt, führe ich euch gerne hin.“ sprach sie ganz formell, was dem Mann nicht so wirklich passte, der einfach hinterher dackelte “Gut, aber bitte lassen sie dieses siezen, ihr könnt mir gerne mit du oder Minoru ansprechen.“ grinste er und folgte nun der jungen Frau hinterher in den Wald. Bis zum Dorf war es wirklich nicht mehr sehr weit gewesen und die zwei vertieften sich so sehr in einem wohl interessanten Gespräch, dass der Swordman seine Mission schon fast vergessen hätte, da diese in etwas weitere ferne rückte. Nach Tagen, Wochenlanger Abschottung von anderen Menschen, genoss er sichtlich die Anwesenheit der jungen Ayaka, die noch dazu sehr offenherzig mit fremden Menschen um ging und immer freundlich und nett war. Nicht wie Ai, die ständig ausflippte und mehr ein Mannweib war, das ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle hatte. Dies war wohl einer der größten Unterschied von den beiden und auch warum Minoru in Ayaka eher eine feminine Person sah, als in seiner Kindheitsfreundin Ai, die wohl zu Hause auf ihn wartet.

Das Dorf Midogakure
Der Mann und die Frau schritten nun langsam durch das Dorftor von Midogakure. Ein Bauerndorf, mitten in dem Land, das eigentlich von Iwagakure beherrscht wird, jedoch nicht wirklich unter der Kontrolle des großen Dorfes stand.Es war ein wirklich kleines Dorf, vielleicht 50 Einwohner, vielleicht auch ein paar mehr, so gut konnte Minoru leider nicht schätzen und das war ihm auch irgendwie auch relativ egal. Nahrung und Wasser, mehr brauchte der Shinobi nicht, anschließend würde er sich wieder auf den Weg machen, da der Mizukage großes Vertrauen in seine Aufgabe setzte. Leicht in Gedanken verfallen, bemerkte der Swordman nicht, wie die Menschen, die Bauern, sogar die Tiere ihn ansahen und ihn wohl auf das genauste musterten. Denn Fremde waren wohl hier nicht oft gesehen und das seine Kleidung, sein Gang, sein allgemeines Aussehen, nicht dem eines Bergbauerns glich, hob sich der Swordman massivst von der Masse hier ab. “Mach dir keine Sorgen, sie sind nur etwas verwundert. Schließlich kommen fremde Menschen nur selten hier her.“ schmunzelte sie, wobei Minoru erst jetzt erkannte, was sich hier so abspielte. “Na, das glaub ich dir gerne, schließlich liegt das Dorf wohl sehr abseits der normale Wege. Im Kartenlesen war ich schon früher eine Katastrophe“ schmunzelte er und musste sich etwas an den Kopf fassen. Im Schauspielern war er zwar nicht wirklich gut, aber es sollte ja niemand wissen, dass er mit Absicht diesen Weg wählte um möglichst wenigen Shinobis zu begegnen. Das Duo kam mit langsamen Schritten auf ein größeres Haus zu, es war vollständig aus Holz gefertigt und hatte ein Dach, dass mit Stroh bedeckt war, eine wohl sehr typische Behausung hier. Langsam trat Ayaka und Minoru folgte dieser ins Innere des Hauses, in dem schon ein älterer Mann am Tisch saß und eine Pfeife rauchte. Er blickte kurz etwas überrascht auf und legte seine Pfeife kurz ab. “Ayaka? Wer ist dein männlicher Begleiter?“ fragte der Mann sofort nach, doch kurz davor stieß die Frau Minoru etwas an und flüsterte diesem zu. “Das ist mein Vater. Das Dorfoberhaupt.“ murmelte sie und wand sich ihrem Vater zu.“Das ist Minoru. Minoru.... “Miyamoto“ mischte er sich kurz ein, da Ayaka seinen Nachnamen nicht wissen konnte. “Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber auch kurz über mein Anliegen berichten. Ich bin Geschäftsmann und auf den Weg nach Iwagakure. Leider hab ich mich völlig verlaufen und meine Lebensmittel sind kurz davor zur Neige zu gehen, daher wollte ich in ihren kleinen Dorf etwas kaufen, falls dies möglich ist.“ Ayakas Vater nahm einen großen Zug aus seiner Pfeife und sah unter seinen schwarzen Augen etwas kritisch hervor. War Minorus vorgehen vielleicht etwas zu aufdringlich? Schließlich wurde er noch nicht gefragt und der Swordman platzte einfach so mit seinem Anliegen heraus. Beim Ausatmen verschwand der ältere Mann in einer Nebelschwarte aus weiß grauem Rauch, ein kurzes Husten war zu vernehmen, als diese anfing zu sprechen. “Mit Verlaub Mr. Häää Miyamoto. Unser Dorf ist recht klein und wir leben zum größten Teils mit Eigenerzeugnissen, daher kaufen wir nur relativ wenig in anderen Dörfern ein. Gerne können wir etwas von unserer Nahrung abgeben, jedoch haben wir kein Interesse an ihrem Geld.“ meinte er und zog wieder etwas an seiner Pfeife, dabei fiel ihm das Schwert Niento no Shana auf, dass der Mann an seiner Hüfte trug. “Sie sind wohl im Umgang mit Waffen geübt? Sonst würdet ihr doch sicherlich keine tragen. Wir bräuchte vielleicht etwas Hilfe, denn jeden Monat fallen hier ab und an Banditen ein. Es sind immer die gleichen, weswegen die Dorfbewohner schon wissen, was sie wollen. Jedoch waren unsere Ausbeute in diesem Monat zu gering, ich schätze, die Banditen könnten aggressiv werden. Wenn sie das Problem für uns beseitigen, werden wir ihnen gerne helfen.“ murmelte der alten, worauf Minoru etwas stutzt. Einpaar Bergbanditen, zwar nicht wirklich etwas besonderes, aber kann sich der Swordman auf ein solches Geschäft einlassen? Wahrlich er könnte auch einfach so weiter ziehen, doch dann war ungewiss, wann er das nächste Dorf genau erreicht. “Ich nehme den Auftrag an, aber ich werde die Banditen nicht töten. Ich nehme sie für euch gefangen. Wenn ihr sie tot sehen wollt, ist das dann euer Problem. Denn ich mach mir daran nicht die Finger und auch nicht meine Seele schmutzig.“ wies er sofort zurecht und streckte die Hand über den Tisch. Zwar zauderte das Oberhaupt noch etwas, jedoch nahm er die Hand des Swordman. “Nun gut, ich hoffe ihr seid euch eurer Sache bewusst, schließlich seid ihr alleine und das sind in etwa zehn Stück.“ “Ich hab schon meine Tricks, als Reisender lernt man schon einige nützliche Dinge.“ grinste er und setzte sich wieder hin. Es würde wohl ein paar Tage dauern, bis Minoru von hier weg kommt, jedoch war es wohl auch besser so, schließlich war er schon Wochen ohne Rast und Ruhe unterwegs, weswegen er den Abend im Dorf genoss.

Gästezimmer im Haus des Dorfoberhaupts
Der Abend war im großen und ganzen recht schön, auch wenn die Dorfbewohner nur selten Fremde sehen und diese meist nur diese Banditen waren, so waren sie doch recht nett und freundlich zu Minoru, der versuchte so gut es geht den Geschäftsmann zu spielen, auch wenn er nicht wirklich mit Geld umgehen konnte. Der Shinobi mit den schwarzen Haaren, stand nun an seinem Fenster und sah in die tiefe der Nacht hinaus, wohl wissend, dass er noch einige Zeit in diesem Dorf verbringen muss. Zwar ist es doch schön, mal wieder Pause zu machen und ein gutes Bett zum schlafen zu benutzen, doch waren seine Gedanken zum Teil immer noch bei der Mission. Als er gerade die Kerze erlöschen wollte, klopfte es leise an der Tür. Wer wohl zu einer so später Stunde noch etwas von ihm wollte. Mit einem kurzen Dreher setzte sich der Mann auf den Stuhl und sah mit seinen durch dringlichen Augen auf die Tür, die sich wohl gleich öffnen würde. “Ihr könnt eintreten.“ entging es ihm und so öffnete sich mit einem lauten Knarzen die Tür und Ayaka stand vor dieser und trat ein. Sie hatte einen sehr farbenfrohen und bunten Kimono an, der mit lauter Blumenmuster bestückt war. Ihr rotes Haar hing locker an ihrem Rücken und an ihrer Seite hinunter. Ihre feuerroten Augen setzte ihrer schönen die Krone auf, so das Minoru in dem ersten Augenblick eine leichte Maulsperre bekam, bevor er sich wieder etwas entsinnt. “Ich weiß, es ist schon spät, doch konnte ich noch nicht schlafen und sah in ihrem Zimmer noch das Licht brennen. Falls ich sie störe, dann gehe ich wieder.“ sprach das Mädchen recht zaghaft, da sie mit Minorus Ausdruck im Gesicht nichts anfangen konnte, dieser jedoch blinzelte erst etwas verwundert und klopfte dann auf den anderen Stuhl, der in der nähe stand. “Ich schlief ja noch nicht, daher ist das nicht wirklich schlimm Ayaka-chan.“ erst nachdem er es gesagt hatte, zuckte er erschrocken zusammen und wartete darauf, eine geklebt zu bekommen. Chan war ein Ausdruck, den er zu Ai einmal sagte und dermaßen eine gefeuert bekam, dass er seit dem Tag nie mehr eine Frau mit dieser Verniedlichung ansprach. Doch anstatt eine zu bekommen, worauf Minoru schon gefasst war, setzte sich die junge Frau neben ihn und musste etwas schmunzeln, da sie so etwas bisher noch nie erlebt hatte. “Ihr seid ein lustiger Mann. Auch wenn ihr irgendwie so hart wirkt“ kicherte sie und hielt sich eine Hand vor den Mund. Weiblich, zurückhaltend, lieb, nett, zerbrechlich, freundlich, dinge die Minoru über Frauen nicht dachte, denn seine Kindheitsfreundin war immer ein Mannweib, brutal, laut und aggressiv, womit er auch lebte zu lernen, doch Ayaka war völlig anders, sie war, sie war, sie war etwas, was Minoru noch nicht in Worte fassen konnte. “Ich weiß, das war ein Schutzreflex. Meine kleine Schwester mochte es nicht mit chan betitelt zu werden und schlug dann wie wild um sich.“ sprach er und rieb sich verlegen am Hinterkopf, zwar war Ai nicht seine Schwester, aber eine besser Lüge fiel ihm momentan nicht ein und so beließ er es besser da dabei. So unterhielten sich die beiden sehr angeregt über Dinge in der Vergangenheit, wobei Minoru diese etwas abändert um nicht auf zu fallen. Ayaka hingegen sprach wie aus einem offenen Buch, von ihrer schweren Kindheit, da sie schon früh auf dem Feld mithelfen mussten und da davon, dass sie mal das Dorf verlassen will, um die Welt zu sehen, jedoch wohl nie da dazu kommen würde, da sie ihre Aufgaben hier erfüllen musste. Kein schöner Gedanke, doch er wusste selber, wie es ist, eine Aufgabe zu haben.

Straße in Midogakure
So verging auch diese Nacht, auch wenn sie, durch Ayaka relativ kurz war, zwar sehr interessant, jedoch auch etwas zu kurz, denn am frühen Morgen wurde der Schwertshinobi durch lautes Geschrei aus seinen Träumen geweckt. Langsam öffnete der schwarzhaarige Mann seine Augen und rieb sich etwas über die Backe, dabei fiel ihm auf, dass die Sonne noch nicht sehr hoch stand und zu seinem Zimmer hinein schien, zwar waren viel Bauern dafür bekannt sehr früh auf zu stehen und auf ihrem Feld die Arbeit zu erledigen, doch dabei machen sie doch keinen so lauten Krach? Oder etwa doch? Mit einem lauten Gähner stand der angebliche Geschäftsmann auf und schritt zu dem Fenster hinüber, um nach draußen zu blicken, schließlich kam von dort das Geschrei. Entsetzt musste er sehen, wie eine ältere Frau am Boden lag und sich wohl vor schmerzen windete. 10 seltsam aussehende Männer schienen auch dort zu sein, waren dies die Banditen? Aber sollte genau jene nicht erst in ein paar Tagen aufkreuzen? Wie es aussah hatte das Oberhaupt des Dorfes recht, anscheinend könnte die Sache dieses mal extrem gefährlich werden und auch eskalieren, denn einer der Männer, wohl der Anführer, fuchtelte dilettant mit seinem Katana in der Luft herum und schien die Leute zu bedrohen. “Nun gut, ich sagt, ihr habt nicht genug? Dann sollte ein paar von euch jetzt wohl sterben, dann könnt ihr sicherlich genug heraus rücken. Und mit dieser Oma können wir ja gleich anfangen.“ kicherte er und einige Kinder, wohl die Enkel fingen das weinen an und schrie wie am Spieß, als der Mann mit seinem Katana ausholte und zu schlagen wollte, doch genau in diesem Moment tauchte Minoru neben ihm auf und hielt seine Hand fest. “So früh am Morgen und schon soviel Stress. Könnt ihr nicht einfach die Menschen hier in ruhe lassen?“ murmelte er und kratze sich mit der anderen Hand am Hinterkopf, eigentlich war es früh und allgemein war Minoru auch etwas träge, doch auch immer auf alles gefasst. Ihm war klar, dass diese stinkenden Bande wohl nicht einfach einen Abflug machen würde. “Was haben wir hier, ein kleines Großmaul, wie es aussieht.“ kicherte der Chef und versuchte seine Hand los zu reisen, was auch nur sehr schwerfällig gelang, vor allem, weil der Swordman ihn nicht richtig fest hielt. Der Anführer der Banditen verlor dabei jedoch auch das Gleichgewicht und fiel nach hinten um. Mit einem lauten Aufschlag, knallte er mit seinem Hinter auf den Boden und sah verbissen drein. “Los Jungs, macht den Kerl platt.“ schrie er mit lauter Stimme auf, worauf seine Kumpanen mit Stöcken und anderen Dingen, die man als Schlagwaffe missbrauchen konnte, auf den Mann los, der gekonnt einem Schlag nach dem anderen nach links, nach recht ausweichen konnte, dabei blieb sein Niento no Shana in der Schwertscheide stecken. “Ich bitte euch, geht einfach.“ murmelte er und gähnte, was wohl provozierend wirken konnte, doch Minoru war einfach noch nicht ganz ausgeschlafen, was die meisten hier wohl nicht wussten und vor allem diese miese Bande nicht, die eine weitere Attacke auf den Swordman starteten, der nun mit einer schnellen Handbewegung, das Katana zog und mit dem Griff jedem der Angreifer in den Nacken schlug, um diese Bewegungsunfähig zu machen, bis auf den Anführer, der in wenigen Sekunden sah, wie seinen 9 Mannen zu Boden gingen und sich nicht mehr rührten. Minoru hingegen steckte sein Katana wieder ein und schritt auf den Mann, der nun mehr verängstigt, als arrogant drein schaut, zu und ging auf die Knie, dabei sah der Swordman unter seinem Pony hervor.
“Also nochmal, würdet ihr nun gehen? Wenn nicht, werdet wohl ihr euer Leben lassen, damit genug für die anderen da ist. Ich löse das Versprechen selber nicht ein, aber...“ dabei blickte er sich zu den Dorfbewohnern um, die in der Zwischenzeit einige Harken und Mistgabeln aufgetrieben haben, da Minorus auftreten ihnen Mut brachte. “Aber für die übernehme ich keine Garantie.“ sprach er und richtete sich auf, ein schallender Applaus ging auf den Straßen los, denn so etwas hatten sich die Dorfbewohner nie erhofft. Unter ihnen war auch Ayaka, die das Auftreten des Swordman genau beobachtet hatte, für sie war irgendwie klar, dass er kein gewöhnlicher Geschäftsmann war, zwar konnten viele mit einem Katana rum fuchteln, Ayaka selber auch, aber das eben, was sich dort abspielte, war für ihre Augen einfach zu perfekt, so als würde Minoru sein ganzes Leben lang nichts anderes tun. Auch der Swordman erkannte Ayaka und ging auf diese mit einem Lächeln zu, währen dessen flüchten die Banditen wieder und würde wohl auch nicht mehr so schnell wieder kommen. “Das das war sehr beeindruckend, macht ihr so etwas schon länger.“ fragte das Mädchen nach und lächelte ganz keck. “Einpaar Jahre schon. Und ich sagte doch schon, du kannst mich du anreden.“ schmunzelte er zurück und fing wieder leicht an zu gähnen.
So ging dieser Tag wohl früher oder später auch seinem Ende zu und Minoru saß im Gästezimmer am Tisch, es würde noch etwas dauern, so hieß es vom Oberhaupt, da anscheinend gerade die Ernte richtig eingefahren wird. Nun gut, soviel Zeit hatte Minoru auch noch, schließlich gab der Kage ihm kein Zeitlimit, doch etwas ging ihm Heute oder eher schon eine weile nicht mehr aus dem Kopf, das war Ayaka-chan. Schon im ersten Moment, als er sie traf, war das Mädchen sehr interessant, er dachte gerne mal über sie nach, studierte ihr Züge und ihr Verhalten, das er in der kurzen Zeit sah, doch war es nur Interesse? So setzte sich der Swordman an den Tisch, dabei fiel ihm die Schreibfeder und einige Stapel Papier auf. Zwar war Minoru kein großer Schreiberling, aber heute hatte er irgendwie das Bedürfnis danach.

Minorus Tagebuch
Wie fange ich am besten an. Am besten ich schreiben einfach drauf los. In letzter Zeit ist irgend etwas seltsam hier oder etwas seltsam mit mir? Alles begann, als ich alleine durch diese Wälder streifte. Klar ich war früher immer gerne alleine und wenn Ai kam, war die Hölle los und man musste trainieren und viel tun. Doch bei einer Mission macht es mir Spaß. Normalerweise, doch, wie soll ich es schreiben. Als ich da alleine im Wald saß, vermisste ich irgendwie das alte Team, die alten Mission, das unterwegs sein zusammen. Klar das kann wohl jeder verstehen, der sonst nur im Team arbeitete, doch da danach brach das ganze völlig auseinander. Denn dieses Mädchen, dieses Mädchen am Wasserfall Ayaka. Sie war dort, sie war in Gefahr und eigentlich sah ich in dem Moment nur ein Person die Hilfe brauchte und mich hier führen konnte. Ein Person, bei deren Familie ich Unterschlupf bekam, etwas zu Essen und später Proviant für unterwegs. Ich log, ich weiß, dass sie eigentlich nicht so nett sein dürfte, da Kirigakure nicht gerade sehr mit Iwagakure befreundet ist und das Dorf hier wegen mir Probleme bekommen könnte. Doch das war mir am Anfang egal. Sie kam oft zu mir und unterhielt sich, öffnete sich und schüttete mir ihr ganzes Leben aus. Während ich weiterhin log und log und log. Warum tu ich das, hätte ich nicht einfach weiter ziehen müssen. Zwar log ich, aber ich genoss ihre nähe, ihr Geruch, ihre Augen. Ihre roten tiefen Augen, in denen man sich verlieren konnte. Ayaka ist ein Mensch der unverdorben, nett und freundlich ist. Und was bin ich? Eine Schlange, falsch verlogen. Ich kann das weiter nicht tun, ich denke nun noch an sie, auch jetzt. Warum tu ich das? Warum gefällt mir ihre nähe, warum kann sie nicht wie Ai sein, warum nicht? Dann wäre es mir egal, sie wäre eine Person oder einfach nur ein Freund, so jemand kann man vergessen. Doch das ist sie für mich nicht. Was ist sie? Ich kann sie nicht vergessen. Wo sie wohl gerade ist? Warum gibt es darauf keine Antwort? Warum nicht? Sollte ich sie fragen, sollte ich es ihr erzählen? Was sie dann denkt? Vielleicht hasst sie mich, wenn ich es ihr beichte? Doch was dann? Meine Aufgabe ist wo anders! Aber irgendwie denke ich fast nur noch an sie. Nicht an den Kagen, nicht an die Aufgabe. Ich brauche Hilfe! Ich brauch jemanden der mir endlich einen Rat gibt. Doch niemand ist hier, nur die Dorfbewohner und die kann ich nicht danach fragen, schließlich ist es doch geheim... Morgen, Morgen rede ich mit ihr. Es ist besser so, sie wird es mir beantworten können. Egal was passiert, danach kann ich sicherlich weiter.

Minoru beendete den Text, dabei fiel dem, sonst so starken Mann, eine Träne auf das Blatt, wo die Schrift etwas verwischt wurde. Für einige waren diese Sätze ein heilloses durcheinander, für den Swordman war es eine Frage, die sich hier auftat. Der sonst so gelassene und ruhige Minoru Miyamoto, hatte wohl doch eine Schwachstelle, die ihm wohl an einem unbekannten und eigentlich fremden Ort über den Weg gelaufen ist.

Am Wasserfall von Midogakure
An diesem Morgen konnte der Shinobi nicht ruhig schlafen, was er geschrieben hatte und seine Gedanken, all das verwirrte ihn maßlos und so versuchter an einem Ort der Ruhe und des Friedens etwas abschalten zu können und legte sich auf einer schönen grünen Fläche neben den Wasserfall und hörte dem Rauschen der Wassermassen zu. Ein angenehmes Gefühl der Geborgenheit machte sich in ihm breit, doch seine Gedanken ließen trotzdem nicht nach. Sein Hand, die eben noch flach und ruhig am Boden lag, grub sich wie ein Bagger in die Erde, so neben der Spur war der Shinobi. Doch leider kam es, wie es nicht hätte komme müssen, genau in diesem Augenblick tauchte Ayaka im Hintergrund auf, der Wasserfall und seine Gedanken, lenkten Minoru jedoch ab, so das er ihre Anwesenheit nicht bemerkte und nur kurz zusammenzuckte, als die Frau über ihm stand und in sein Gesicht sah. Sie lächelte breit und stellte eine Korb neben den Kopf, des Mannes ab. “Hi bist du ja Minoru. Du hast heute dein Frühstück nicht gegessen, daher hab ich dich gesucht!“ murmelte sie und setzte sich neben den Mann ins Gras, der sich nun aufrichtete und den Wasserfall anstarrte. “Weist du, heute hab ich keinen wirklichen Hunger. Und irgendwie wollte ich hier draußen noch etwas verweilen, bevor meine Reise weiter geht.“ sprach er und fing mit einer Hand an leicht zu zittern, was Ayaka sofort auffiel und diese fest hielt. “Du zitterst ja“ sprach die Frau und sah etwas bedrückt drein. “Nicht das du noch krank bis.“. Ihre eine Hand wanderte auf seine Stirn und die andere auf ihre, worauf der Swordman verlegen rot anlief und nicht ganz wusste, was er tun sollte, da Ayaka recht nahe war. Ihr Hand spürte er und ihren Atem hörte er. Sein Herz fing an zu rasen und bevor Ayaka etwas sagen konnte, warf er sein Wort ein. Ayaka, ich bin nicht krank. Du kannst damit aufhören.“ sprach er doch die junge Frau war nun schon relativ nahe und als sie mit ihrem Knie, das auf dem Boden stand suchte, abrutschte und genau auf Minoru landete. Dabei kam sich ihre Gesichter recht nahe. “Ay Ayaka, geht es dir gut.“ das Mädchen kicherte nur und kam näher und näher, das Herz des Mannes schlug dabei immer schneller und schneller. “Weist du, ich hab schon vieles gelesen, doch so etwas noch nie.“ redete sie. Doch kaum sprach sie das, drückte die junge Frau ihre Lippen auf die des Shinobis, dessen Pupillen sich bis auf das maximalste weiteten. Ayaka genoss es hingegen und schloss, während diese Sekunden die Augen. “Irgendwie wusste ich, dass an die etwas nicht stimmt. Ein Geschäftsmann hätte mich nicht retten können. Aber ehrlich hättest du schon sein können.“. Dabei zeigte sie nun das Blatt, welches der Swordman in der letzten Nacht gekritzelt hatte, er befürchtete das Schlimmste, jedoch war diese Frau und allem im Dorf recht gutmütig und auch wenn nicht alles Ayaka verstand was er ihr erzählte, so freute sie sich, dass Minoru nun mehr vertrauen in sie und die anderen hatte. Die beiden saßen eine ganze Zeit lang an diesem Wasserfall und besprachen so manche Ding, auch der Mann, der noch nie geliebt hatte, war nun klar, dass Ayaka für ihn mehr ist, als nur eine normale Frau.
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Shana Miyamoto
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 10:00 pm

Kapitel 3: Sayuri die kleine Lilie
Kippen von Midogakure
So vergaß der Shinobi völlig seine Zeit, die er hier in diesem Dorf verbrachte, er vergaß auch völlig seiner Aufgabe nach zu gehen, die er von der höchsten Stelle in seinem ehemaligen Dorf bekam. Wer hätte je gedacht, dass ein Mann, wie Minoru, eines Tages so etwas tun würde, nur um bei der Frau bleiben zu können, die er über alles liebt. So legte er auch sein Katana, das Niento no Shana, ab und verstaute es in einer großen Schachtel in seinem Zimmer, genauso einige Kunai und Shuriken, die er zuvor in seinem Rucksack versteckt hatte. Seit diesem einen Tag schrieb er auch öfter auf, was ihm so bewegte. Wofür, verstand auch Ayaka nicht so ganz, aber für ihn war es irgendwie wichtig, da er wohl nicht mehr nach Kirigakure zurück kehren würden. Schließlich konnte er schon Ais Gesicht förmlich sehen, wie sie vor Wut auf ihn am Dorftor wartet. So vergingen die ersten Tage wie im Flug und auf einer kleinen Klippe, in der nähe des Dorfes, gestand Minoru endlich das, was er am Wasserfall noch nicht konnte.
Auf den Knien stand der ehemalige Swordman und hielt die Hand einer Frau mit feuerrotem Haar und dunkelroten Augen fest. Ihr lächeln war lieber voll, sanft und verspielt, als sie seine Gestik sah. Ein Mann, der sonst stark war und sich noch nie verliebt hatte, fand an einem fernen Ort jene Person, die für ihn mehr wert ist, als alles andere auf der Welt. So erklang auch seine Stimme, die durch den Wind etwas verzerrt wurde. “Ayaka. Auch wenn du diesen Zettel schon gelesen hattest. So habe ich es mir zu diesem Moment noch nicht eingestehen können. Noch nicht verstehen können. Noch nicht wahr haben wollen. Doch... Doch du bedeutest mir viel, viel mehr, als jeder andere Mensch auf dieser Welt. Auch wenn wir uns erst einige Tage, Wochen kennen, so weiß ich, dass mein Herz nur für dich schlägt und deswegen.. mit ihren sanften Fingern drückte die junge Frau den Mund des Shinobis zu und schaute diesen, vielleicht etwas verträumt an.
“Ich kann dich gut verstehen. Als du mich gerettet hast, ging es mir auch nicht anders.“ erwiderte das Mädchen ihm und viel dem Mann in die Arme. Das Paar lies sich nicht los und verweilte einige Zeit dort, einfach nur umarmt, verschlungen und nichts sagen. Die Berührung, der Geruch, die Gestik, des anderen sagten mehr als 1000 Worte und so war es wohl ab diesem Tag besiegelt.

Das Haus von Ayakas Familie
So kam es, dass die Liebe Früchte tragen musste, den schon nach einigen Monaten, wurde der Bauch von Ayaka zunehmend runder und runder. Man merkte der Frau an, wie glücklich sie in diesen Momenten war, auch dass sie, aus ihrer Sicht, keinen Fehler begangen hatte und wohl wusste, was sie wollte. Ihre Schwangerschaft verlief so gut wie unbeschwert und nach ungefähr neun Monaten, wachte die junge Frau mit großen Schmerzen auf, so dass der Dorfarzt anrücken musste.
“Los Ayaka pressen pressen.“ schimpfte der Arzt, während die junge Frau in einer untypischen, aber zur Geburt, normalen Sitzposition da saß. Die schmerzen sah man ihr ins Gesicht geschrieben und auch öfter schrie sie vor lauter Schmerz laut auf. “DAS TU ICH DOCH“ schrie sie laut auf, während Minoru ihre Hand fest hielt und streichelte. Da dazu konnte er nichts sagen, schließlich war er kein Arzt und seine Frau schien wohl auch extreme schmerzen zu leiden, was wohl für eine Geburt typisch war, zumindest aus der Sicht des Mannes, da er so etwas noch nie gesehen hatte. “Weiter weiter weiter, da kommt es nun“ murmelte der Arzt unter dem Tuch hervor und nach gut 2 Stunden, schien das ganze ein Ende zu nehmen. “Ein Mädchen und was für eine Schönheit.“ grinste der Arzt und zeigte es nun den Eltern, wobei Ayaka mehr erleichtert und erfreut war, während der Ex Shinobi einfach nach hinten umkippte und KO ging. Ein Shinobi, der das Blut und seine frisch geborene Tochter nicht sehen konnte. Aus der Sicht des Arztes ein typischer Mann. Nach außen hin stark und standfest, konnte durch seine eigene Tochter umgelegt werden. Typisch für Väter, die eine Geburt zum ersten mal sahen. So wickelte der Mann in weiß, das Kind in ein frisches Tuch ein und gab es der erschöpften Mutter in die Hand, die es mit einem erleichternden und freudigen Lächeln nahm. “Ihrem Mann geht es wohl nicht gut.“ murmelte der ältere Herr und schüttelte Minoru, der noch auf dem Fußboden lag. “Wachen sie doch auf.!“ rief der Arzt und richtete den Mann nun auf, der langsam wieder die Augen öffnete und als erstes zu seiner Frau und der kleinen Tochter sah. “Liebling, wie findest du es, wenn wir sie Sayuri nennen. Ich finden den Namen schön und sie so schön wie eine Lilie.“ lächelte sie und hielt das kleine Ding sanft in den Armen, als der schwarzhaarige Wieder stand, verschwand auch langsam der Arzt wieder, da er noch wo anders gebraucht wurde, zwar kein Notfall, aber aufschieben konnte er dies auch nicht und verschwand mit einem freundlichen Nicken aus der Tür. “Sayuri ist ein schöne Name. Soll ich dir etwas bringen. Etwas zu trinken? Geht es mit den Schmerzen?“ fragte er nun nach, nachdem der Arzt gegangen war. “Mir geht es gut, solange es dir und unserer Kleinen gut geht.“ lächelte sie und legte sich nun etwas zurück, dabei schloss sie die Augen und schlief, wie das Kind in ihren Armen, ein.
Minoru streichelte sanft mit einer Hand über ihre Stirn und blieb an der Seite, des Bettes erst einmal stehen, bevor er sich auf einen kleinen Schemel daneben setzte und zu sah, wie seine Familie ruhte. Sayuri war ein ruhiges Kind, eigentlich zu ruhig, denn sie schlief von beginn an immer bis zum nächsten Morgen und weinte nur äußerst selten. Wenn das Mädchen etwas wollte oder sie etwas störte, wie eine volle Unterhose, so gluckste sie meist oder machte auf sich anders aufmerksam, als andere Kind. Wahrlich ein kleiner Engel und so wuchs diese kleine Lilie in einem kleinen Dorf friedlich auf.
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Shana Miyamoto
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 10:00 pm

Kapitel 4: Sayuris Kindheit
Das Haus von Ayakas Familie
Es war ein schöner Frühling in dem kleinen Dorf eingekehrt und die Sonnenstrahlen vertrieben den Schnee und die Kälter von diesem Fleckchen Erde vollständig. Eine mollig warme Luft machte sich nach und nach immer mehr breit und auch dieses Jahr konnte die Familie hinter dem Haus im Garten zum Frühstück essen. Es war nun schon ganze 3 Jahre her, seit Minoru auf seiner Mission nach Iwagakure verschwunden ist, niemand aus Kiri würde ihn hier finden, zumindest ging der Ex Shinobi da davon aus und saß am Tisch um zu essen. Seine Aufgabe, sein eigentliches kommen, jeder im Dorf wusste nun etwas genauer über den Mann bescheid und hatten weder Angst noch breitete sich Misstrauen aus, da jeder sich auf das Gespür von Ayaka verließ. Sie kannte ihn, sie war die Mutter seines Kindes, somit gab es keinen wirklichen Grund dem Mann nicht zu trauen. Außerdem hätte er nichts davon, dem Dorf schaden zu zu fügen. Klein Sayuri hingegen ist nun stolze 3 Jahre alt und der kleine Sonnenschein der Familie, zwar kam sie mit ihrem Aussehen ihrer Mutter ähnlicher, als ihrem Vater, doch ihre tiefschwarzen Haare, stammen klar von dem männlichen Part der Eltern und auch ihre Augen haben die gleiche Farbe, wie die ihres Vaters. Man konnte sofort erkennen, woher das Kind stammte. Heute Morgen war Ayaka in der Küche am Frühstück zu bereiten, während ihre kleine Tochter hinter ihr spielte und einige Schränke, die in Griffweite war, ausräumte. “Ich werde Mama helfen“ murmelte das Mädchen mit den langen Haaren immer und immer wieder und verschwand zum teil in einem der Schränke, den sie wirklich schnell und gezielt ausräumte, dass dies aber ihrer Mutter nicht wirklich half und noch mehr Arbeit aufdrückte, verstand sie noch nicht. “Sayu, jetzt lass das doch, willst du nicht lieber mit Papa im Garten spielen.“ sprach die Ehefrau laut und deutlich und zog ihre Tochter an der Hüfte aus dem Schrank heraus, welche gerade ein Küchensieb auf den Kopf hatte und über beide Backen grinste. “Spielen? Papa spielen, Papa spielen“ rief sie immer und immer wieder und wank dabei mit dem Sieb aufgeregt hin und her, als sie auf den Armen ihrer raus gebracht wurde. “Liebling, pass du etwas auf sie auf. Sie zerlegt mir noch die ganz Küche.“, dabei drückte sie das Kind auf den Schoß von Minoru, der nur etwas nickte und sich dann seine Kind zu wendete. “Na, was sollen wir so früh am Morgen machen, bis Mama mit dem Essen fertig ist.“ fragte er nach und setzte das Kind ab, das mit dem Sieb auf den Gartenteich zu rannte und rein schaute. Steicheln? murmelte sie und fasste hinein, wobei einige Fische davon schwammen, schließlich lassen sich solche Tier nur ungern berühren. Minoru hingegen tätschelte Sayuri über den Hinterkopf. “Nein nein, die können wir nicht streicheln. Aber weist du was, wir spielen Pferdchen.“ sprach er und hob das Mädchen auf seine Schultern. “Hüaaa Pfedchen.“ nuschelte sie und Minoru rannte wie ein wilder durch den Garten, wobei man das freudige Lachen der kleinen Tochter schon fast Kilometer weit hätte hören können. Da kam Ayaka mit einem Tablett und dem Essen zur Tür heraus und sah zu den beiden Wilden im Garten. “Es gibt Essen ihr zwei“ schrie sie hinüber, um überhaupt gehört zu werden. Minoru kümmerte sich ja auch recht fürsorglich um seine kleine Tochter, die heute auch einen besonderen Tag hatte, denn heute sollte Sayuri das erste mal in den dörflichen Kindergarten gehen, da ihre Eltern wieder auf das Feld hinaus müssen, um bei der Arbeit zu helfen, das wusste die Kleine auch schon und freute sich allgemein schon sehr, da viele ihrer Freunde im Kindergarten an zu treffen waren und auch die Erzieherin sehr freundlich und nett ist. “Sayuri Garten. Sayuri Kindergarten.“ platzte es beim Essen aus ihr heraus und grinste wieder über beide Backen, zu diesem Zeitpunkt würde wohl noch keiner hier am Tisch, weder die Eltern und vor allem nicht das kleine Kind, daran denken, dass schwer Zeiten auf sie zukommen werden.

Nachts, als dieser Tag zu ende ging, saß Minoru wie immer, an seinem Schreibtisch und schrieb in sein Buch. Vor 3 Jahren, als er Ayaka die Liebe gestand, hat der Ex Swordman damit angefangen, um wohl eine Erklärung für sein Dorf zu haben. Zwar hat er sich für den Weg entschlossen, den er gewählt hatte und legte auch damals seine Waffe ab, doch innerlich wusste er, dass man nach ihm früher oder später suchen wird und das unter allen Umständen, seiner Familie nichts passieren sollte. Vor allem seiner keinen Tochter nicht. Ayaka kam gerade in diesen Moment zur Tür herein und blieb hinter ihm stehen. “Du hast Angst, dass sie uns finden? Minoru, das Land ist riesig. Und dieses Dorf liegt sehr weit abseits des normalen Weges. Sie kommen schon nicht.“ sprach sie und beugte sich über seinen Stuhl und umarmte ihn. “Ich weiß nicht, trotzdem hab ich ein unangenehmes Gefühl. Was ist, wenn sie Sayuri finden? Wenn etwas passiert, nimm sie und rennt weg.“ sprach er, doch ihm war klar, dass gerade Oinins nicht zu unterschätzen sind und das eine normale Frau und ein Kind, diesen nicht entkommen kann. Ayaka hielt ihren Mann fest und summte leise vor sich her, er war öfters so drauf und seine sorge, ein Kirinin würde ihn aufspüren, war groß. Aber nicht wegen seinem eigenen Leben, sonder um das Leben seiner Familie, die auch in Gefahr war.
So vergingen einige Jahre, in denen die Familie Glücklich und zufrieden Leben konnte. Jedoch von der Angst begleitet, es könnte etwas schlimmes geschehen.

Weiter 2 Jahre vergehen, vergehen wie im Flug, würde wohl Minoru sagen, denn er lebte gerne hier und war auch glücklich, doch heute Nacht geschah etwas, was er schon immer befürchtet hatte, zwar war sein Schlaf schon immer sehr instabil und er achtete oft auf jedes Geräusch, doch heute vernahm er etwas, was ihn mehr als erschreckte. Leise rüttelte er seine Frau wach, die verschlafen drein schaute. “Liebling, was soll das?“ “Sei leise, ich glaube, hier stimmt etwas nicht, schon seit Gestern hatte ich das Gefühl. Hol Sayuri!“ “Wieso, was ist denn los? Da ist doch nichts“ nuschelte sie ganz verschlafen und wollte gerade wieder einniken, als ihr Mann weiter hin penetrant wurde und sie weiter kräftig schüttelte. “Vertrau mir und hol unser Kind. Ich sehe mal unten nach.“. Ayaka hatte keinen Grund, ihrem Mann nicht zu trauen, warum auch, sein Angst war berechtigt und als er nun auch noch nach unten ging, um nach dem Rechten zu sehen, da war auch der, normaler weise ruhigen, Frau ganz anders zu mute und ging der Bitte, ihres Ehegatten nach. Minoru hingegen schlich mit leisen Sohlen in das Untere Geschoss und auch dort hin, wo sein alter Begleiter lag, er nahm seinen Rucksack und sah aus dem Fenster hinaus. “eins, nein drei, vielleicht mehr. Anscheinend haben sie mich gefunden.“ murmelte er, denn sein Kennerblick verriet ihm recht schnell, das ein paar Oinin im Dorf waren, mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Würde er diese nun alle töten, wäre eine Invasion hier nicht ausgeschlossen, da man wohl weiß, wo in etwa die Truppe sich befindet. Nasser Schweiß lief dem Mann über die Stirn und er lief in sein Zimmer, wo er alles in seinem Rucksack verstaute, zumindest soviel, wie er tragen konnte. Als seine Frau mit der halbwachen Sayuri an der Hand eintrat, merkte sie sofort, dass etwas nicht stimmte. “Was ist los?“ sprach sie leise und hielt ihr Kind fest, als sich ihr Mann, mit Katana in der Hand umdrehte. “Sie sind hier! Dort draußen, wir müssen fliehen, sonst töten sie uns alle. Los kommt und seid leise.“ sprach er und nahm das kleine Mädchen auf die Arme, da sie selber wohl kaum schnell genug bis zum Waldrand laufen konnte und so, könnte er seine Tochter auch besser im Auge behalten.

Der Waldrand
Minoru rannten leise durch den Hinterausgang in ihren Garten und so leise es ging in der Nacht Richtung Waldrand, es würde sicherlich nicht lange dauern, bis die Oinin die Häuser durch forschen würden und sich sicherlich nicht von den Dorfbewohnern aufhalten lassen, jedoch glaube der Ex Shinobi nicht, dass einer der anderen Dorfbewohner stirbt, solange sie sich kooperativ zeigten schließlich sollte dies hier ja kein Kriegsgrund werden und das wusste Kirigakure auch. Leise schnaufend kam Ayaka hinter Minoru und seiner Tochter her gerannt, in ihrem Kimono war die Frau nicht gerade die schnellste, auch wenn sie, durch die viele Feldarbeit, recht sportlich war und wohl einen längeren Lauf durch halten würde, doch da dazu sollte es besser nicht kommen, denn die Oinin war definitiv schneller, als die Familie gerade, weswegen Minoru eigentlich nur eine einzige Chance sah und zwar seine Familie in dem Wald irgendwie, so gut es ging zu verstecken. So sichtete er einen Busch oder Hecke, egal was es war, es schien groß genug für die Beiden zu sein und auch genug Deckung zu biete, damit keiner so einfach sah, was sich darin verbirgt und so nickte er Ayaka zu, die ihre kleine Tochter nahm. “Ihr bleibt hier, ich weiß nicht, wie viele es sind, doch ihr bleibt hier, sie suchen schließlich nur mich.“ murmelte der Mann und legte sein Katana neben Ayaka auf den Boden hinter der Busch. “Ich weiß, du magst es nicht, doch wenn jemand kommt, nimm es, es ist besser, als völlig schutzlos zu sein. Wenn es Morgen ist, flieht ihr, egal wohin verstanden!“ daraufhin zog er ein Kunai und wollte gerade gehen, als er etwas vernahm und einen ernsten Blick zu seiner Frau und seinem Kind setzte. “Sayuri, wir müssen still sein. Ganz still, du weist doch was verstecken ist oder? Das spielen wir im Moment.“ log die Frau und versuchte nicht zu zittern, damit Sayuri nichts davon bemerkte. Die Tochter nickte nur, fand das Spiel aber irgendwie doof, da es ja mitten in der Nacht ist und niemand sonst ja da war, zumindest für das Mädchen nicht.
“Ich weiß, dass ihr hier seid, kommt raus. Ihr habt mich doch schon.“ sprach er und kaum durchdrangen seine Worte das dunkel des Waldes, tauchten 3 Anbus oder eher Oinins vor dem Shinobi auf. Es waren 2 männliche und eine weibliche Gestalt, sicherlich kannte Minoru den ein oder anderen, wenn sie ihre Maske nur abnehmen würden. “Wo ist deine Begleitung? Wir haben dich und eine zweite Person weg rennen sehen. Minoru Miyamoto. Du kannst dir denken, warum wir hier sind. Deine Tat wird als Verrat geahndet und darauf steht Exekution. Also gibt auf.“ sprach der Mittlere von ihnen und verschränkte die Arme vor der Brust, eigentlich hoffte Minoru ja, das keiner sah, wie sie flohen, doch anscheinend hatte er sich da gewaltig getäuscht. “Ich bin alleine hier und ihr könnt eure Bluthunde im Dorf zurück pfeifen. Die Menschen dort haben euch nichts getan und auch dem Dorf nicht. Verrat hin Verrat her, meine Mission war eh völlig sinnlos. Der Kage wusste, dass dieses Land zu groß ist, wie sollte ich da so schnell eine einzelne Person finden, die sich noch dazu versteckt? Wenn ihr meinen Kopf aber wollte, dann müsst ihr schon kämpfen.“ erwiderte der schwarzhaarige Mann und zog ein weiteres Kunai, worauf die weibliche Oinin zu den anderen nickte und sprach. “Kunais? Du glaubst, du kannst mit Kunais angreifen? Wo ist dein Griff zu deinem Katana. Wo ist Niento no Shana.“ sprach sie aggressiv und selbstbewusst, dabei klang ihre Stimme merklich bekannt für den Swordman, der sich nun langsam nach hinten fortbewegt und dann floh oder eher, die Oinintruppe weg locken wollte. “Wir folgen im Kyo, du bleibst hier, seine Begleitung Versteck sich sicherlich.“ wies der Anführer wohl an und rannte, mit seinem Partner, Minoru nach. Kyo hingegen ging langsam an einen Busch nach dem anderen vorbei und stach gezielt mit einem Kunai zu. Jedoch war in den ersten niemand drin, doch es war nur die Frage der Zeit, bis die Oinin Frau den Richtigen fand. Ich ich muss Sayuri beschützen“ als die Oinin nun den Busch neben dem von Ayaka und Sayuri zerstörte sprang die Mutter aus ihrem Versteck, da die Oinin nur von einer weiteren Person wussten. “So so, haben wir ja die Schlampe, die Minoru verführte hat.“ kicherte die Oinin und fuchtelte mit dem Kunai vor Ayaka herum, die das Schwert bei ihrer Tochter gelassen hatte. “Ich hege keinen Groll gegen sie, aber lassen sie unser Leben doch in Frieden.“ wies die rothaarige etwas zurecht. Sayuri ist in der Zwischenzeit aus ihrem Halbschlaf erwacht und sah unter dem Busch heraus, sie wusste noch die Anweisung von ihrem Vater, dass sie nicht raus gehen sollte, egal was passiert. So sah sie zu, was unvermeidlich gewesen wäre. „Schlampe, du mieses Stück DRECK. Minoru wäre bei uns besser auf gehoben gewesen, was bildest du dir EIN.“ nach dieser Ansprache stach Kyo gewaltsam zu. Einmal, Zweimal dreimal, wie ein Tier fiel die Oinin über die Mutter her und rammte, ohne zu zögern, das Kunai mehrere male in den Oberkörper. Wer war sie? Warum regte sie sich so sehr auf? Sayuri hingegen erschrak und rutschte weit zurück. Tränen liefen über ihr Gesicht und langsam fing sie das Schluchzen an. “Mama, was macht sie mit Mama.“ ihr Gesicht war von Tränen getränkt und die Oinin, die wie ein Bestie auf Ayaka saß, hörte dies und ging auf den Busch zu, als sie die Blätter zur Seite schob, sah sie klein Sayuri, das Katana von Minoru und ein Rucksack. Das Mädchen rutschte vor Schreck zurück und drückte sich an einem Baum, als ihre Augen, die denen ihres Vater gleichten, voller Schreck, voller Angst, auf die Maske der Frau sahen. “Ein Kind? Was macht ein Kind hier?“ fragte sie sich und erkannte nun, was wohl hier passiert ist, was sie dem Mädchen nun angetan hatte, was oder eher wer das Mädchen war. Kyo, war von sich selber entsetzt, von ihrer Tat. Sie war einen Moment lang ein Monster, ein wahres Monster und handelte nicht, wie es für einen Menschen normal gewesen wäre, eher wie ein Tier. Also sie gerade etwas sagen wollte, tauchten die zwei anderen, ein paar Meter weiter weg auf. “Auftrag erledigt Kyo und wie ich sehe, hier auch. Wir können dann wohl gehen.“ sprach er und warf einen Blick durch die Maske auf sie. “Ja, wir können wohl gehen.“ murmelte sie und erwähnte das Kind, das Kind, welches von ihrer Jugendliebe Minoru stammte, nicht. Er hatte nie erkannt, was sie für ihn empfand. Und heute starb er sicherlich ohne sie erkannt zu haben.

So verschwanden die drei Gestalten aus diesem Dorf und würden wohl nie mehr wieder kehren, doch Sayuri, die an dem Baum lehnte und vor sich hin sah, wartete bedächtig auf den nächsten Morgen, denn schließlich musste sie warten, auf ihren Vater, warten, dass er sie mit nimmt und das ihre Mutter wieder auf wachte. So verging Minute um Minute und als die Sonne ihr Antlitz über den Horizont erstreckt, kroch das Mädchen mit Rucksack und dem Katana unter dem Busch hervor, auf den Körper ihrer Mutter zu, die reglos und in einer roten Pfütze Blut lag, zu. “Mama? Mama, wach auf, es ist Morgen. Mama? Papa kommt gleich, es gibt auch gleich Frühstück, du darfst nicht weiter schlafen.“ das Mädchen weinte und vergoss eine Träne nach der anderen, denn sie kannte die Wahrheit schon, sie wusste, dass ihre Mutter nicht mehr erwachen würde und das ihr Vater nicht hier war. Aber sie hoffte, hoffte darauf, dass sie sich irrt, das ihre Mutter schläft. Jedoch gab sie nach gut etlichen Minuten vielleicht Stunden auf, ihre Hände waren voller Blut und sie wusste nicht, ob sie hier bleiben sollte oder nach ihrem Vater suchen. Sayuri nahm das Schwert und den Rucksack und lief langsam durch den Wald, sie hoffte, ihren Vater zu finden, da das Mädchen sein Ableben nie gesehen hatte. “Papa, wo bist du.“ sprach sie leise und rieb sich vor Verzweiflung die Hände im Gesicht ab, wobei sich diese nun auch blutrot färbte, Blut von ihrer eigenen Mutter. So irrte das Kind durch den Wald und verlief sie da dabei noch völlig, sodass sie nicht einmal mehr zu ihren Großeltern zurück finden konnte.

Die Straße nach Iwagakure
Ein ältere Mann, der sich Taiki Panin, war auf den Weg in das große Dorf Iwagakure. Es sind schon Jahre her, als er seinen Dienst als Shinobi quittierte und wegen seinem hohen alter in Ruhe ging. Zwar gab es nur wenige Shinobis, die ihre Aufgaben im Alter ablegten, doch Taiki war einer von ihnen, denn er sah in seinem alter die Gefahr, langsamer zu werden und ein Schwachpunkt im Team zu bilden. Das wäre eine allgemeine Gefahr für seine Kameraden gewesen und so setzte er sich in den Ruhestand und lief aber immer noch jeden Tag seine Runden, um trotzdem so fit wie möglich zu bleiben. Als der Mann um einer Ecke gebogen kam und nicht aufpasste, fiel er fast über ein kleines Mädchen, das dort stand. Menschenselen allein, mit Blut verschmiertem Gesicht und Händen. Er schätzte sie nicht älter wie 5 oder 6 Jahre alt, doch etwas stimmte an ihr nicht, was den Shinobi etwas verunsicherte. “Hey Kleines, wo kommst du denn her? Solltest du nicht im Dorf sein?“ fragte er nach und lief auf das Mädchen zu, das mit einem leeren Ausdruck im Gesicht da stand, erst jetzt bemerkte der Ex Shinobi den Rucksack und das Katana, dass sie in den Händen hielt? Wer war sie? Was war sie. Ein Mädchen in so jungen Jahren hat normalerweise keine Waffe und gerade nicht eine solche, weswegen Taiki mit seiner Hand nach dem Katana griff und es ihr weg nehmen wollte. “Ich denke, du solltest das mir geben oder etwa nicht. Nachher tust du dir noch weg.“ sprach er sanft und zog daran, doch sie lies nicht los, im Gegenteil, ihr Griff wurde fest, auch wenn sie sich hätte nicht wehren können, so sah man ihr an, dass sie es nicht hergeben will. Tränen bildeten sich in den Augen und ihr Kopf schüttelte schwach hin und her, so als würde sie sagen wollen. „Nimm es mir nicht weg, es gehört mir!“ doch das dahinter mehr steckt, konnte und würde Taiki nie erfahren, denn zu diesem Zeitpunkt war Sayuri schon vollständig erschöpft, dehydriert und am Ende ihrer jungen Kräfte. Das sie überhaupt so weit kam, in ihrem jungen alter, war mehr als erstaunlich. Als der alte Mann los lies, da er irgendwie Mitleid empfand und ihr nicht etwas weg nehmen wollte, was ihr wichtig war, fiel das Mädchen erschöpft und schwer atmend um. “Was ist Los?“ fragte er nach und hielt seine Hand an ihre Stirn “Verdammt Fieber, sie muss hier weg“ so schnallte er den Rucksack auf und nahm das Mädchen auf die Arme, selbst im Schlaf hielt sie das Katana ihres Vaters fest in den Händen und lies es nicht los. Es war alles, was ihr noch geblieben ist. Taiki starte daraufhin mit Shunshin no Jutsu einen Wettlauf gegen die Zeit, um das Mädchen sicher in das nächste Krankenhaus zu bringen.

Krankenhaus Iwagakure
Der alte Mann sauste mit einem Affen Zahn durch das Dorftor von Iwagakure, fast so schnell, wie in seiner glorreichen Zeiten als Shinobi. Ein der Wächter hob die Hand und wollte ihr, wie jeden Morgen begrüßen, schließlich kannte man den alten Kauts und seine Angewohnheiten, doch heute war es anders, das merkten auch die Männer an der Wache, als sie ihn vorbei spurten sahen, mit einem Kind auf den Armen, das da etwas nicht stimmte, konnte jeder zusammenzählen. So war es wohl auch klar, dass der Tsujikage persönlich von der Sache Wind bekommen musste, schließlich war man sich nicht bewusst, wer das Kind war und woher sie kam.
Im Krankenhaus angekommen macht Taiki einen riesen Krach und legte das Mädchen auch sofort auf eine Trage in der nähe. “Ein Medical, wir brauchen hier jemanden.“ schrie er durch die Gänge, als ein Mann, im weißen Kittel und Brille angelaufen kam. “Meine Güte Mr. Panin, warum machen sie solch einen Aufstand. Ihre Medikamente kommen doch erst ende dieser Woche an. sprach er und realisierte erst jetzt, was der Mann mitteilen wollte. “Schwester, machen sie eine Behandlungsraum frei. Sie warten hier Panin, wir können dabei keine Störungen gebrauchen.“ wies der Arzt den Mann zurecht und schob den Wagen, mit samt dem Kind durch den Gang in einem Raum. Taiki setzte sich auf einen der Stühle und wartete und wartete. Doch warum tat er das? Das Mädchen war ihm Fremd, aber schon früher war der alte Mann sehr Kinderlieb und konnte selber nie das Glück haben, einmal Vater zu werden. Da dafür mochte die meisten Frauen ihn nicht oder es lag da daran, dass er gerne mal einen über den Durst Trank, was auch schon Jahre zurück lag. Taiki blieb still sitzen, als nach mehreren Stunden der Arzt von vorhin wieder auftauchte und ihm mit bat in sein Zimmer. Wo sich der beiden Männer hinsetzten. “Nun Herr Panin. Wir wissen nicht, wer sie ist und ihr wahrscheinlich auch nicht, davon gehe ich aus. Jedenfalls hat das Mädchen wohl eine schwere Zeit hinter sich. Jedenfalls haben wir eine Amnesie fest gestellt. “Eine Amnesie?“Ja eine Amnesie. Sie kann sie an nichts mehr Erinnern. So etwas kommt gerne nach Unfällen, Stress oder schweren seelischen Störungen vor. Ich vermute, dass es bei dem Mädchen das letzter ist. So etwas kann man auch als Schutzreflex des Körpers bezeichnen, denn schließlich wirkt sich die seelischen Verhältnisse auch auf den Körper aus. Das einzigst große Problem ist. Sie stammt nicht von hier. Es gibt keine Daten über sie und sie selber, wird es auch kaum beantworten können.“ “Vielleicht hat sie etwas bei sich? Bei ihr war dieser Rucksack und das Katana, das sie nicht loslassen wollte.“ grummelt der alte Mann und stöberte nun in dem Rucksack herum, worin sich einige seltsame Dinge befanden, die für ein Kind nicht zu gebrauchen waren. Einige Kunais, Shuriken und ein Buch, das jedoch verschlossen ist, genauso eine Kette mit Anhänger. “Auf ihrem Katana ist etwas eingraviert. Es heißt Niento no Shana. Ich hab von der Klinge noch nie etwas gehört, daher wird es wohl so besonders nicht sein. Jedoch ist es sehr seltsam, was ein Mädchen mit diesen Dingen tut, vor allem hier. Ich bezweifle stark, dass sie in ihrem alter eines dieser Dinge nutzen kann.“ vermutete der Arzt und sah etwas nachdenklich unter seine Brille hervor. “Kann ich zu ihr? Ich würde sie gerne sehen, da es mich schon interessiert, ob es ihr besser geht.“ “Klar können sie, jedoch werden wir das ganze dem Kage melden müssen, doch das ist nur etwas formelles.“ wies der Arzt ihn zurecht und geleitete den Mann zu jenem Raum, in dem Sayuri lag und die Decke anstarrte, wie man sich denken konnte, hielt sie in einer Hand das Katana oder eher nur die Scheide fest, denn die Ärzte konnte, zur Sicherheit aller, die Klinge herausziehen und verwahren. Taiki setzte sich auf einen Stuhl und sah das Mädchen an, während der Arzt die beiden alleine lies um seinen Aufgaben nach zu kommen. Der alte Mann legte seine Hand auf die Stirn des Mädchens. Immer noch Fieber, aber nicht mehr so kochend, wie vor ein paar Stunden, als er ihr im Wald über den Weg gelaufen ist. Wer war sie nur? Sicherlich hätte sie nicht überlebt, wenn er sie nicht gefunden hätte oder heute doch daheim geblieben wäre, schließlich hatte der alte Mann heute Morgen noch einige andere Dinge zu tun, doch seine Übungen waren ihm auch wichtig. Mit sanften Bewegungen streichelte er dem Mädchen über den Kopf, welche die Augen immer noch weit aufgerissen hatte und tief ein und aus atmete. “Du solltest schlafen, alles wird gut.“ murmelte man und sah zu, wie das Mädchen die Augen langsam schloss. Ob sie schlief, ob sie Träumte, das wusste der Mann nicht. Doch er selber blieb wohl etwas zu lange auf seinen Stuhl und beobachtete das Kind. Langsam ging es auch schon dem Abend zu und auch wenn er im Krankenhaus zu Besuch war, so nickte er auf seinem Stuhl ein und landete mit dem Kopf auf der Matratze des Mädchens.
Taiki schlief tief und fest und am nächsten Morgen verschlief er sein Training völlig, da er selber länger wach war als sonst und heute wohl auch seinen Wecker nicht hören konnte. Ein seltsamer Druck machte sich auf seinen Kopf breit, als er wieder zu Bewusstsein kam und seine Augen öffnete um seinen Traum zu verlassen. Der Druck war recht schwach und ging von einer kleinen Hand aus, die, nach näherem Hinsehen zu dem Mädchen gehörte, dass aufrecht im Bett saß und den Mann an sah. Ihr Blick war anders, als einen Tag zuvor und wirkte nicht mehr so leer und alleine, sondern irgendwie anders. “Ihr seid wach. Wollt ihr etwas?“ fragte das schwarzhaarige Mädchen nach und hielt dem Mann eine Organe hin, die wohl von den Schwestern zum Frühstück gebracht wurde. “Du du bist wach? Und gesund?“ murmelte der Mann etwas undeutlich in sich hinein, worauf das Mädchen kurz etwas nickte und lächelte. “Mir geht es gut. Ein Arzt meinte, ihr habt mich gefunden. Daher wollte ich fragen. Wissen sie wer ich bin?“ murmelte sie und sah etwas nachdenklich an die Decke. Einige Menschen, die ihr Gedächtnis verloren hatten, wirkten meist traurig oder neben sich, doch bei ihr wirkte das etwas anders, vielleicht auch, weil sie noch recht jung ist. Leider nicht. Aber wir wäre es, wenn wir dich so nennen, wie dein Katana? Also Shana, ich meine du hängst doch sehr daran.“ lächelte er und Sayuri, die nun wohl Shana hieß, nickt verständlich und sah in ihre Hand. “Es gehört mir. Niemand darf es mir wegnehmen“ murmelte sie und sah dann durch den Raum. “Das Gegenstück auch. Es fehlt nämlich.“ ergänzte sie noch, so als würde sie wissen, dass die Ärzte ein Teil des Katanas aus Sicherheitsgründen genommen haben. “Wer sind sie überhaupt. Sie sagte, sie wollen mich Shana nennen, aber wer sind sie dann?“ murmelte sie und suchte mit den Augen im Raum herum, aber das andere Ende, des Katanas, war nicht auf zu finden. “Man nennt mich Taiki, Taiki Panin. Du kannst aber auch gern Onkel zu mir sagen.“ sprach er, denn alt genug war er ja und da sie nicht verwand waren, klang dies wohl am besten. “Mein Onkel“ nuschelte sie und blickte etwas gegen die Decke.
So vertieften sie sich weiter in ein paar Gesprächen. Schließlich war das Mädchen erst 5 Jahre alt und hatte, durch ihren Gedächtnisverlust so einige Dinge, auch aus dem normalen Alltag, vergessen oder sie kannte diese noch gar nicht. Denn im Krankenhaus hinterfragte sie sofort einige Dinge und wirkte völlig anders, als vorhin. Irgendwie aufgeweckter und offenherziger, auch wenn dies wohl bei Taiki der Fall war. Vor den Ärzten und den Schwester, wurde Shana immer etwas zurückhaltender, lag es vielleicht daran, dass sie im Unterbewusstsein wusste, das Taiki ihr geholfen hatte? Möglich war alles, doch eines war dem Arzt klar. Wenn das Kind im Dorf bleibt, muss es bei Taiki sein, er glaube nicht daran, dass sich Shana vor anderen öffnen wird.
Der Arzt fertigte in den ersten 14 Tagen einen genauen Bericht für den Tsujikagen an, auch über die genaue Gesundheit des Mädchens selber. Körpergröße und Gewicht waren für ihr alter noch recht typisch, wo hingegen ihre Ausdauer und ihre Gelenke, womit er ihre Reflexe meinte, eher auf der Stufe eines 8 oder 9 jährigen Kind war. Es war beeindruckend, wie sich das Mädchen so entwickelte und auch wie ihre körperlichen Merkmale waren. So wurde auf kurz oder lang beschlossen, dass Shana bei Taiki bleiben sollte.

Taikis Haus
So kam der Tag, in dem Shana, nach dem körperlichen Test, das Krankenhaus wieder verlassen durfte und mit dem alten Mann gehen sollte, der eigentlich nur wenig Ahnung von Kindern und deren Erziehung hatte, aber wenn man sich auf ihn verlässt und die Kleine nun einmal sich niemand anderen öffnen wollte, so war es ihm auch ganz recht, dass er somit etwas mehr Leben in sein Haus brachte, wusste er und es klang auch sehr schön, mal nicht ständig alleine zu sein. Mit Shanas Rucksack in der Hand und mit dem kleinen Mädchen an seiner rechten Hand, die in ihrer anderen das Katana hielt, kamen sie an der kleinen Behausung an. “Also, hier wirst du wohl nun wohnen. Bis dein Gedächtnis wieder kommt Shana.“ sprach er doch anscheinend vergaß der Mann völlig, dass die 5 Jährige davon nichts wusste und ihn nur etwas merkwürdig anschaute. “Ich wohne hier?“ fragte sie nach und als der alte Mann nickt, stürmte sie schon mit einigen Schritten in das Haus, um es zu inspizieren. Es gab so einiges jedoch, was ihr wohl von Anfang an nicht gefiel und das merkte man ihr sofort an, als sie in der Küche einige Dinge um räumte oder vor dem Fenster stand, das den Garten hinter dem Haus zeigte. Mit ihrem Zeigefinger zeigt sie auf eine Stelle, wo alles grün war “Da müssen Fische hin.“ entging es ihr, etwas, was auch das Familien Haus hatte, in dem sie einige Jahre wohnte, was vor nur wenigen Wochen ein schnelles Ende nahm. Taiki war jedoch kein Arzt und dachte, es wäre eine Idee der Kleine und kniete sich neben diese hin. “Wenn dir soviel daran liegt, dann heben wir eine Teich aus, was hältst du davon.“ fragte er und war über die Reaktion der kleinen sehr überrascht, als diese ihm förmlich um den Hals sprang, jedoch noch die Waffe in der Hand hatte. “Danke, Danke Onkel Pachi, ich hab dich gern.“ nuschelte sie etwas, anscheinend hat sie den Nachnamen von Taiki nicht so ganz verstanden, aber irgendwie war der alte Mann auch gerührt, das er wohl einen großen Stein im Brett des jungen Mädchens hatte.
So war es nun und so stand Shana nun im Mittelpunkt von Taikis Leben, der Hals über Kopf nun die Verantwortung über ein Mädchen. Noch dazu schien der Kage selber aufmerksam geworden zu sein und eine Akte über die junge Fremde zu führen, die über die Jahre immer weiter und weiter anwuchs und schließlich auch zur Akademie gehen sollte. Zwar waren einige im Dorf dagegen, da Shana ihre speziellen Eigenarten hatte und wohl nur zu Taiki ehrlich war oder auch nur diesem über ihr Herz ausschüttete, wenn ihr etwas nicht passte. Das schwarzhaarige Mädchen kam somit genau vier Jahre später auf die Akademie, auch wenn viele Einwände bestanden, so setzte der Kage dem ganzen ein Ende. Schließlich war sie ja noch ein Kind und keine erwachsene Person, die versuchen würde, mit so einem Verhalten, ins Dorf zu kommen. Eine Spionin war ausgeschlossen und alleine die Gedanken, das ein so junges Mädchen, so etwas ausführen sollte, war schier lachhaft und einfach nur dumm.
An einem Morgen, der erste Tag des ersten Akademietages, ging auf dem oberen Stockwerk des Hauses ein tierischen Getrampel los. “Wo habe ich es nur hin, letztens lag es hier doch noch auf dem Tisch. ONKEL PACHI, weist du wo ich meine Kette hin getan hab?“ aus der Küche ertönte auf ihre Frage eine männliche und sehr raue Stimme. “Letzt lag sie im Bad vor dem Spiegel. Junge Dame du solltest echt mal lernen auf dein Zeug auf zu passen.“ schimpfte er, wobei das laute Aufstampfen nicht auf hörte “Da ist sie. DANKE ICH HAB SIE GEFUNDEN.“ rief das Mädchen und sprang mit einem Satz die Treppe hinunter und band sich da dabei die Kette um. Jene Kette, die damals auch in ihrem Rucksack war, als der alte Mann das Mädchen im Wald gefunden hatte. “Du bist so aufgeregt wie jeden Tag. Aber stell dich nicht gleich auf Kriegsfuß mit dem Ausbilder. Dir ist ja klar, dass er dir das Leben schwer machen kann.“ “Jaja ich werde ihm schon antworten, aber ihm meine Gefühle verraten muss ich nicht. Niemand von denen.“ murmelte sie und nahm eine kräftigen Schluck aus einem Glas, das voll mit Milch war. “Ich geh dann mal los.“ sprach die neun Jährige und flitzte schon aus der Tür hinaus ins Freie, während Taiki noch am Herd stand und komisch auf blickte. “Ich hab aber Frühstück gemacht. So etwas, die Jugend von heute. Das ich so etwas mal sagen kann.“ lachte er und setzte sich an seinen Frühstückstisch.

Ninjaakademie Iwagakure
Shana kam als eine der ersten neuen Akademisten in der Akademie an und suchte sich einen Platz aus, an dem sie sich sofort hinsetzte und ihren Rucksack auspackte und wartete. So kam auch nach gut einer halben Stunde, die nächsten Schulkameraden an. Eine von ihnen hieß Nelee und war etwas jünger, als Shana selber. Das Mädchen hatte lange pinke Haare und war von ihrer Natur her eher der ängstliche Typ, denn kaum war Nelee durch die Tür getreten, sah sie den recht bösen Blick von Shana, die jene öfters anlegte, vor allem vor Personen, die sie nicht kannte. Das junge Mädchen setzte sich daher sofort in der ersten Reihe sich hin und drehte sich von Shana weg, die mit verschränkten Armen da saß und auf die Tafel starrte. Der nächste, der die Tür betrat, war ein junge mit grünen Haaren, der auf den Namen Kazuki hörte. Er war schon immer ein Lausbube und hatte ein Mundwerk, das wohl mehr als frech war, weswegen dieser junge Mann auch sofort auf Shana zu lief, deren Blick ihm wirklich nicht passte. “Was schaust du so? Willst du ärger haben?“ schrie er schon laut und Nelee, die ein paar Plätze vorne dran saß, zuckte nervös zusammen. “Du erschreckst sie. Sei bitte ruhig.“ patzte dann die schwarzhaarige, die dem Kerl keinen Blick würdigte. Schließlich war er, für sie, eine Kakerlake, sein auftreten bewies es doch schon. Kazuki hingegen wollte wohl nicht aufhören oder hatte wohl jetzt erst recht Laune darauf, einen richtigen Streit vom Zaun zu brechen, da er nun auf Nelee zu steuerte und das Mädchen an der Haaren packte und hoch zerrte. “Du passt mir auch nicht.“ schrie er ihr ins Ohr, worauf Nelee anfing zu weinen “Das tut wehhh.“, was den Jungen sehr belustigte. Shana hingegen fand das gar nicht komisch und auch wenn sie selber andere Leute mied, so hasste sie es, wie der Kerl da mit einem Mädchen um sprang. Mit einem lauten Knarren schob die schwarzhaarige den Stuhl zurück und ging auf die beiden zu, dabei packte sie genervt die Hand von dem Jungen. “Lass sie los.“ sprach sie und ihr Katana wippte an ihrer Hüfte hin und her, was nun der Junge auch sah und danach greifen wollte. Dies war jedoch ein gewaltiger Fehler, denn das hasste sie aufs Blut, dass jemand das Katana betatscht und bevor Kazuki nur eine Millisekunde den Stahl berührte, knallte die Faust des Mädchens gegen seine Bauch und der junge ging auf die Knie. “DU BERÜHST ES NICHT“ schrie sie, als einer der Lehrer, zur Tür herein kam und das ganze sah, er ging sofort zwischen die Streitenden und hielt auch die Hände des Mädchens fest, die nun außer sich war. “Hört auf, es ist euer erste Tag hier und dann so etwas. Schämt ihr euch nicht? Das gibt für euch beide eine gehörige Strafe und nun setzt euch hin und seid ruhig, bis der Unterricht anfängt. ermahnt er sie, worauf auch die junge Schwertkämpferin wieder ruhig wurde und sich auf ihren Platz setzte. Nelee, die sich, nachdem der Lehrer sie tröstete, auch wieder beruhigt hatte. Setzte sich, zwar recht zögerlich und angespannt, neben Shana hin. Sie war beeindruckt von dem Mädchen und das sie sich gegen einen Kerl wie Kazuki durchsetzen konnte. Shana hingegen sah nur etwas genervt zu der anderen hinüber, die etwas nervös wurde und sprach. “Ich, ich, ich fand das sehr toll eben.“ nuschelte sie und hoffte, jetzt nicht in ein riesiges Fettnäpfchen getreten zu sein. “Ich nicht, aber er hat es gewollt.“ meinte sie selber und sah dann zu Nelee hinüber. “Wenn er wieder kommt, sag es mir. Ich bin Shana und du bist?“ “Ähh ich bin, ich bin Nelee.“ sprach sie und zitterte an der ganzen Hand, als sie diese zu Shana reichte, die sie auch an nahm. Eigentlich wäre es der junge Kunoichi lieber gewesen, wenn Nelee sie in ruhe gelassen hätte, doch man musste die Menschen ja etwas an sich heran lassen und das ängstliche Mädchen schien auch recht freundlich zu sein. Doch würde Shana darauf aufpassen, dass es nicht zu nahe wird.

Pausenhof der Ninjaakademie
Es klingelte zur Mittagspause und so ging auch die junge Shana mit ihrer Bentobox auf den Pausenhof. An ihrer Hüfte ihr Katana, das sie treu begleitet und das sie niemanden anfassen lässt. Das junge Mädchen ging in eine ruhige und abseits liegende Ecke um möglichst allen anderen aus dem weg zu gehen und öffnete diese. Heute gab es Reis und Fisch, anscheinend konnte Taiki nicht mehr kochen oder die Monatskasse neigte sich dem Ende zu. Einer der ersten Gedanken, der durch den Kopf von Shana sprang, die in den Reis pikste und etwas aß. Doch lange hatte sie keine Ruhe mehr, denn eine kleine Katze tauchte auf und setzte sich mit großen Augen vor die Akademistin hin und miaute laut los. “Nein, ich kann dir nichts abgeben.“ sprach sie und wollte weiter essen doch das Tier hörte nicht auf und blieb sitzen und sah an der jungen Frau hinauf, die ein kleines Stückchen von dem Fisch entfernte und der Katze gab, die es auch sofort auf fraße. “Nicht viel“ murmelte sie und konzentrierte sich auf ihre Portion, als ein flauschig weiches und haariges Gefühl an ihrem Bein breit machte, denn anscheinend bedankte sich das Kätzchen, was Shana mit einem lächeln betitelte und mit ihrer freien Hand über das weiche Fell streichelte. Ihr war nicht bewusst, dass man sie hätte sehen können, doch kaum wirkte sie etwas abseits und freundlich, ertönte eine bekannte stimme. “Du magst Katzen wohl sehr.“ sprach Nelee und setzte sich neben Shana hin und streichelte die Katze auch. Die Schwertkämpferin lief feuerrot vor Pein ein und aß, ohne etwas zu sagen weiter. “Wir haben auch mehrere Katzen daheim. Du bist echt komisch.“ sprach die Klassenkameradin, die daraufhin etwas weg rutschte, da Shana nicht wirklich durchschaubar ist.
“Das bleibt unter uns!“ patzte sie und nahm nun die Katze auf den Schoß. “Das soll keine Wissen. Nachher denken sie das falsche.“ murmelte sie und warf einen scharfen Blick zu Nelee, dir daraufhin nickte. “Ich schweige, schließlich hast du mir heute Morgen geholfen.“ kicherte sie recht mädchenhaft und fing dann auch das Essen an.

Auch wenn Shana keine Freunde wollte, so hing die junge Nelee seit diesem Tag an ihr wie eine Klette. Am Anfang war es ihr schon etwas nervig, aber über die Zeit hinweg, konnte sie Nelee akzeptieren. So verging auch die Zeit an der Akademie und es zeigt sich wieder, das die Zeit an einem vorbei rasen kann. Shana ist heute 12 Jahre alt. Sie trainierte sowohl daheim bei ihrem Onkel und auch an der Akademie sehr stark. Theoretisch war sie einigen meilenweit überlegen und zeigte im Gebiet Nin und Taijutsu außergewöhnliche Talente auf, die sonst niemand aus ihrem Jahrgang hatte, weswegen ihre Prüfungen ohne Probleme ab lief und sie zur Genin ernannt wurde.
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Shana Miyamoto
KONOHA JOUNIN
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 10:01 pm

Kapitel 5: Shana Genin aus Iwagakure no Sato
Taikis Haus
Das Mädchen war an diesem Tag sichtlich der Sonnenschein und platzte mit ihrem Stirnband am Kopf in das Haus von Taiki, der gerade am Mittagstisch saß und eine Tasse Kaffee trank. “Schau schau Onkel, ich bin nun auch ein Kunoichi.“ rief sie und grinste über beiden Backen hinweg, wie ein Honigkuchenpferd, so hat der alte Mann das kleine Mädchen noch nie vorher gesehen und verschluckte sich beinahe beim Kaffee trinken. “Ich, ich sehe es ja Shana, aber nun setzt dich hin und es etwas, morgen geht es ja sicherlich schon los.“ das Mädchen tanzte fast schon um den Tisch und setzte sich auch neben ihren Onkel hin um etwas zu essen. “Ich hoffe Nelee ist in meinem Team. Die anderen mag ich alle nicht. Vor allem Kazuki spinnt immer rum. Warum sind Jungs nur immer so.“ fragte sie sich. Eigentlich lag ihre große Abneigung eher daran, dass sie keinen Kontakt will. Nelee zwang sich ja immer extrem auf und lernt auch nach und nach die Shana kennen, die sonst nur vor Taiki sichtbar ist und sonst vor niemanden. “Vielleicht solltest du dich auch mal vor den anderen öffnen.“ murmelte der Mann und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Kaffee, während Shana sich etwas Tee auf brühte. “Vor Idioten öffne ich mich nicht und Onkel Pachi, wenn du weiter dieses bitter schwarze Zeug trinkst, setzt mal dein Herz aus. Trink besser Tee, das wäre gesünder.“ motzte sie schon beinahe, den Shana verstand nicht, wie man auf ein so ekelig schmeckenden und stinkenden Gesöff wie Kaffee stehen konnte. “Es schmeckt mir halt junge Damen und wenn du mal eine Greisin bist, dann trinkst du das sicherlich auch.“ scherzte er, worauf Shana nur die Zunge raus steckte. “Garantiert nicht.“ sprach sie und nippte anschließend an ihrer Tasse. “Und, war es wenigstens Schwer? Also eure Prüfung?“ “Nein, überhaupt nicht. Wir sollten nur ein paar Bushins machen. Zwar lobten sie, das meine Bushins gut waren, aber anscheinend verbrauche ich zu viel Chakra dabei. Naja, aber sonst lief es einwandfrei.“ sprach sie und trank ihren Tee voll aus. So verging der Mittag zwischen den beiden teils in sehr sinnlosen Gesprächen, denn Shana hatte oft eine andere Meinung wie Taiki und auch wenn es manchmal so klang, als würden die Fetzen fliegen, so war es eher nicht der Fall, denn die beiden Akzeptierten die unterschiedlichen Meinungen und so ging es auf den Abend zu und Shana zog sich mit ihrem Katana in den Garten zurück und übte einige Schwerthiebe und Stöße, die Taiki ihr vor einiger Zeit mal bei gebracht hatte. Sie wusste nicht warum, aber etwas verband sie mit dem Katana und etwas sagte ihr, dass dieser Weg, der richtige Kunoichiweg für sie sei, den einer Schwertkämpferin. So stand das Mädchen im Teich auf einem Stein und fuchtelte mit dem Katana auf und ab, während Taiki am Rand saß und dabei zu sah.
“Etwas schneller Shana. Der Feind darf nicht Handeln können, du musst ihn früh genug ausschalten.“ das Mädchen wusste dies ja, doch irgendwie war ihre Reaktion zu langsam, was auch ihr Onkel erkannte, der kurzer Hand einige Holzscheide aus dem Lagerraum holte und diese nach Shana warf, auf den erste war sie nicht gefasst und bekam ihn voll gegen die Schulter. “AUUU warn mich doch wenigstens vor.“ schrie sie auf, doch Taiki war einen nach dem anderen weiter. “Ein Feind warnt dich auch nicht und greift dich sofort an. Weich aus oder zertrümmer sie. Die bleibt da keine andere Wahl.“ grinste er und wurde beim werfen immer schneller, so das Shana nicht mehr schnell genug mit dem Schwert drein kam, wohl eine Lektion, die sie lernen musste. Ich muss nicht alle Angriffe mit dem Katana blockieren. Warum weich ich nicht aus. Man bin ich dumm Onkelchen hat so recht. dachte sie sich und wich einigen nach links oder rechts aus, andere zerschnitt sie mit ihrem Katana. “Da hat jemand etwas dazu gelernt, aber wohl nicht genug“ lachte er, denn er sah das, was Shana nicht sah. Bei seinem letzten Wurf, wollte das Mädchen nach rechts ausweichen, bemerkte aber nicht, dass der Stein hier zu ende war und rutschte mit einem lauten Platsch in den Gartenteich. “Das war fies.“ murmelte sie und sah bitter böse aus dem Teich heraus, was der alte Mann richtig lustig fand. “Du solltest halt auf mehrere Dinge achten. Zwar hast du verstanden, das du nicht alles parieren musst, aber jetzt wärst du sicherlich schon gestorben.“ ermahnte er sie und packte ihre Hand, um sie aus dem Teich zu ziehen, dabei stützte sich das Mädchen ab und zog den Mann, während sie sich raus zog, in den Teich hinein. “Und du solltest die Jugend nicht unterschätzen Onkelchen.“ kicherte sie “Kleine Frechdachs du.“ lachte Taiki und stieg mit nassen Klamotten heraus. So neigte sich auch dieser Abend dem Ende zu.

Trainingsplatz
Heute begann der erste Tag als Genin und so kam Shana auch nicht zu spät auf den Trainingsplatz, auf dem sich die unterschiedlichen Teams treffen sollte. Wer alles in ihr Team gehörte, wusste das Mädchen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. So lief das Mädchen, mit schwarzen Haaren und ihrem Katana an der Seite, über einen kleinen Hügel und kam zum verabredete Zeitpunkt an. Ein älterer Mann stand schon da und schien wohl auf sein Team zu warten. Sein Gesicht kannte das Mädchen noch, doch woher? Das fiel ihr noch nicht ein? “Shana? Shana... nanu? Bei dir steht kein Nachname, wie kommt das denn?“ fragte er sich leise und sah nun verzweifelt durch seine ganze Liste, doch irgendwie konnte nichts die Fragen antworten, außer das Mädchen, das mit einem recht genervten Ausdruck neben ihm steht, denn so etwas kam bei dem Mädchen öfter vor, da Shana noch keinen wirklichen Nachnamen hatte, zumindest war sie auf dem Papier fast Namenlos. “Es gibt keine Nachnamen, aber wenn ihr das wollt, könnt ihr den Nachnamen von meinem Onkel nehmen, er heißt Taiki Panin, jedoch konnte ich darauf eher weniger Ansprechen Sensei.“ sprach sie und verschränkte die Arme vor der Brust. So markierte sich der Mann ihren Nachnamen in der Liste. Zur etwa der gleichen Zeit kam ein bekanntes Mädchen mit pinken Haaren über den Weg gelaufen, es war Nelee, die beim Anblick von Shana breit lächelte und auf diese zu rannte. “Shana, wir sind ja im selber Team. Wie mich das freut.“ meinte das Mädchen und hing wieder an der schwarzhaarigen wie eine Klette. Es ging sogar so weit, dass die beiden fast wie ein junges Pärchen aussahen, ein Lesbenpärchen, Wobei wohl klar wäre, wer von beiden den männlichen Part spielen würde. Kaum konnte Shana darauf reagieren, so kam ein, nicht gerade sehr freundlicher, Genosse über den Weg zu dem Team und lies genervt und gestresst seine Meinung ab. “Na super, ein Team voller Weiber. Eine Heulsuse und ein brutales Mannweib. Sensei das passt mir nicht.“ legte er los, als der ältere Shinobi noch die Liste durch ging. “Daran lässt sich nichts ändern Kazuki. Und das andere ist wohl Nelee. Somit sind wir wohl Komplett.“ sagte er erfreut und stellte sich nun vor. “Ich bin euer Sensei. Ashitaka Nenko. Ab heute bin ich euer Ansprechpartner. Zwar bin ich nicht sehr streng, aber ich lege wert auf Pünktlichkeit und das nicht gemotzt wird. Damit das im vorn herein klar ist. Krach im Team mag ich genauso wenig, also wenn ihr euch nicht leiden könnte, so versucht euch zu akzeptieren. Vor allem du Kazuki. Du bist ja schon sehr berühmt, zwar hast du zwei Mädchen im Team, aber ganz unter uns, was ist daran so schlecht.“ meinte Ashitaka lautstark und fing an zu lachen, was Shana nur mit einem seufzten beantworten konnte. Ob jung, ob alt, Kerle sind doch nur geile Böcke und auch wenn Nelee und Shana 12 waren, wussten sie, was diese dümmliche Anspielung sollte. Ich bin Shana, aber ihr kennt mich ja schon.“ sprach das Mädchen kurz und lies nun Nelee zu Wort kommen “Ich bin Nelee Mizuki. Ich bin froh, da zu sein, wo Shana ist.“ sprach sie deutlich, woran man erkannte, dass sie sich in den Jahren, extrem an das schwarzhaarige Mädchen kettete. “Ich bin Kazuki Yamanaka. Ich hasse euch und das wird sich auch nicht ändern. Aber wohl muss ich mit euch auskommen.“ entging es von Kazuki. Ashitaka kratzte sich bei den Vorstellungen etwas am Kopf, anscheinend wird dieses Team ein schwerer Haufen werden, vor allem Kazuki schien ihm recht unpassend. Bei Shana und Nelee sah das anders aus, auch wenn die schwarzhaarige wohl etwas kühl und abweisend reagierte, so schien sie bei der pinkhaarigen ein riesen Stein im Brett zu haben.
“Nun denn, fangen wir heute erst einmal an.“ murmelte der Sensei und griff in seine rechte Tasche, dabei suchte er etwas und zog 3 kleine Blätter heraus, die er vor die Genins hielt. “Dieses Papier wird uns verraten, welche Chakranatur ihr besitzt. Bedenkt, es zeigt nur eure wichtigste Natur, besitzt ihr mehrere, so wird das herausfinden der anderen etwas schwieriger. Aber das ist nun erst einmal unwichtig.“ nun drückte er dem junge Kazuki das erste Blatt in die Hand, das an fing zu zerfallen. Doton anscheinend. Was ist das?“ fragte der junge nach, als der Jonin, dies sah, nahm er seinen Block und schrieb es auf.
“Du bist also Doton. Gut, nun ist Nelee dran.“ sprach er, denn das ganze wollte der Mann so schnell es ging durch kriegen, schließlich hatte er heute noch andere Dinge mit seinen Schülern vor und der Streit von eben, hat emens Zeit verschlungen. Das junge Mädchen zögerte etwas und griff dann zu “WAHHH das wird ganz ekelig glitschig.“ schrie sie und lies es vor Schreck fallen. Anscheinend wurde es ganz nass, Suiton. Der Mann nickte nur und schrieb es auf. “Suiton also. Gut, jetzt noch du Shana, dann machen wir weiter.“ meinte er und hielt das Papier der jungen Genin hin, die einfach zu schnappte und die Hand offen hielt. Das Papier ging in eine recht spektakulären Flamme auf, was der junge Frau Spaß machte, dass dies auch Eigenschaften auf ihren Körper hatte, sah sie ja selber nicht, den Ashitaka und die anderen zwei glotzen nur seltsam auf das Mädchen. Was? Was schaut ihr den so? Ist das nun ein schlechtes Zeichen oder wie? Hab ich etwas im Gesicht hängen?“ hackte das Mädchen nach, doch der Sensei notierte sich das ganze und das Element Katon. “Shana sieht so taff aus.“ schrie Nelee und fiel dem Mädchen um den Hals, dabei ging das Chakrapapier verloren und fiel zu Boden. “Katon. Mit, seltsamen Auswirkungen. So etwas ist selbst mir neu“ seufzte er und rieb sich etwas den Hinterkopf. Shana hingegen verstand diesen ganze quatsch überhaupt nicht, was Nelees Verhalten soll und was die anderen beiden hatten. Schon genervt, suchte sie ihr Gesicht mit den Fingern ab, ob vielleicht ein Popel aus der Nase hing oder irgend etwas anderes war. “Klasse unser Mannweib ist auch noch ein rothaariges Monster!“ war Kazuki in die Runde, was Shana etwas provozierte. “Bist du doof oder was? Meine Haare sind schwarz und sag nochmal Mannweib und ich lang dir eine.“ nervte sie und war kurz davor mit ihre Hand dem Kerl eine zu langen, auch wenn Kazuki körperlich etwas stärker war, so wusste Shana, wo es besonders weh tat. “Ich verbiete es euch nochmal, hört auf zu streite und Kazuki, du machst dich nicht über andere lustig, auch wenn ich selber so etwas noch nie gesehen hab.“ “Gesehen? Was gesehen, ich will es verdammt nochmal auch wissen.“ beschwerte sich das Mädchen, Nelee, die an ihr hing kicherte und der Sensei hielt sich genervt das Gesicht. “Deine Haarfarbe Shana, deine Haarfarbe. Da es in der Akademie, wo ihr nur elementlose Jutsus gelernt habt, nicht aufgefallen ist, schätze ich, dass es von deinem Katon Element kommt. Aber so etwas ist selbst mir neu. Das ganze müssen wir klar beobachten.“ “Was ist mit meinen Haaren, jetzt bringt es endlich auf den verdammten Punkt.“ beschwerte sie sich nochmals, dabei hielt Ashitaka ihr ein weiteres Stückpapier hin, während Nelee, Shanas Haar nach vorne hielt, damit das Mädchen es auch sah. Wieder ging das Papier, nach dem Berühren und dem schmieden des Chakras, wieder in Flammen auf und die junge Schwertkämpferin sah selber, was passiert. Ihre makellosen schwarzen Haare, die sie seit ihrer Kindheit hatte, wichen einem satten roten Ton. Dass ihrer Mutter eine ähnliche Haarfarbe hatte, wusste hier niemand, auch Shana nicht mehr. Vor Schreck lies sie nun auch das Papier fallen, während Nelee wieder total verträumt an ihr hing. “Shana ist ein Freak, Shana ist so ein verdammter Freak!“ lachte der Junge, worauf das Mädchen sofort reagierte und zu schlug. “AUUU spinnst du?“ “Halt deinen Mund oder ich stopfe ihn dir ja!“ nun ging der Streit richtig los und Ashitaka stand kopfschüttelnd daneben, neben ihm stand nun Nelee. Die sich bei dem Streit nicht einmischen wollte, ihre Angst vor Kazuki war zu groß und Shana würde sie jetzt nur im Weg stehen. Jedoch schwärmte sie richtig über das Mädchen her. Für Nelee war es über die Jahre hinweg wohl fast so etwas wie liebe, genau bezeichnen kann man es wohl schwer. Am Anfang konnte sie sich Shana kaum nähern und heute hing sie fast immer an der anderen Genin, welche es wohl nun akzeptierte. “Ist das normal Nelee?“ fragte der Mann nach und sah zu dem Mädchen neben sich hinunter. “Ja, seit dem ersten Akademietag konnten sich die beiden nie richtig riechen. Zwar ist Shana zu allen recht abweisend, doch auf Kazuki wurde sie irgendwann sauer, da er immer auf anderen herum hackt.“ sprach das Mädchen und sah weiter dem Streit zu. Für Ashitaka war das ganze interessant, anscheinend waren die beiden ein Hauptproblem, wobei es wohl zu Ruhe kommen würde, wenn junge Genin, nicht ständig auf seinen Kameraden herum hacken würde.
So ging dieser Tag langsam seiner neige zu und der Sensei war sichtlich verzweifelt mit seinen Schützlingen. Irgendwie war ihm die ganze Sache nicht so wohl, da einer im Team ein rechter Rebell war und sich für den größten hält und eine, die ständig auf seine Bohrungen anspielte.

Es ist nun gut einige Monate vergangen, als sich das Team zusammen gefunden hat. Wie es sich Ashitaka schon dachte, konnte das Team noch nicht wirklich zusammen finden, denn es gab kaum einen Augenblick, in dem es nicht massivst krachte. Daher war es auch kein Wunder, dass der Sensei sich gegen eine Chuninprüfung entschieden hatte, was Shana heute wieder massivst bestreikte, wobei Kazuki und sie sich hier mal einer Meinung waren. “Sensei, das ist beschissen!“ motzte sie und verschränkte die Arme vor der Brust und starte ihren Sensei an, der nun anfing tief Luft zu holen um wiedereinmal das ganze zu erklären. “Das ist egal, wie du es findest. Ich bin für euch verantwortlich und solange ihr kein wirkliches Team seid, kann ich euch einfach nicht zulassen. So einfach ist das. Beweis du und Kazuki mir, dass ihr zusammen kämpfen könnte, dann überlege ich meine Entscheidung noch. Ich verlange nicht, dass ihr euch Küsst oder total gern habt, aber auskommen müsst ihr.“ motzte er nun lautstark und und wand sich zu Nelee ab, die ein eigenes Training bekam und lies das Streitduo stehen. “Auch wenn es mir persönlich gar nicht passt, mit einer wie dir trainieren zu müssen, so haben wir wohl keine Wahl. entgegnete Kazuki der schwarzhaarigen die stumm darauf Nickte und erst nach einigen Sekunden das Wort fand. Nun gut, aber ich mach das nur, weil ich weiter kommen will. Bild dir ja nichts ein.“ stänkerte sie zurück und zog ihr Katana aus der Scheide heraus und sah den jungen Genin an, der einige Fingerzeichen formte. Das Mädchen nahm einen langen Anlauf und schwang mit dem Katana von unten nach oben, dabei verfehlte sie Kazuki nur im einige Millimeter. So trainierten die Beiden heute den ganzen Tag, sogar einige Woche zusammen, um Ashitaka davon zu überzeugen, dass sie gewillt sind eine Einheit und ein Team zu bilden.

Taikis Haus
Shana stand, wie jeden frühen Morgen, auf dem Stein, der im Gartenteich war und machte einige Übungen. Diese sahen zwar zum Teil nicht sehr hilfreich aus, aber wiesen eine Schwierigkeit in Balance und Gleichgewicht auf. Auch Taiki kam heute in den kleinen Garten und beobachtete das Kind bei ihren Übungen und schlürfte an seiner Teeschale. “So Fit wie eh und je.“ sprach der alte Greis und lief nun auf den kleinen Teich zu. “Aber anscheinend, hast du es noch nie bemerkt.“ kicherte er und deutete auf das Katana, das die junge Genin in den Händen hielt. “Was soll ich bemerkt haben? Es ist ein Katana.“ nuschelte sie und sprang mit einem Satz von dem Stein herunter und blieb vor dem alten Mann stehen, der sein Teeschälchen auf den Moden stellte und die Hände aus streckte. Shana, die eigentlich niemanden an das Katana heran lies, gab es ohne zu murren dem alten Mann, der etwas damit herumfuchtelte. “Es ist nicht das schärfste Katana und wohl auch nicht das leichteste der Welt. Aber seine Klinge ist etwas besonderes Shana. Du solltest mal versuchen dein Chakra besser hinein zu leiten. Vielleicht kann es mehr, als du denkst.“ kicherte der Mann und hielt es wieder der jungen Frau hin, die mit fragendem Blick auf das Katana und auf das Metall sah. Zwar war ihr bewusst, dass das Schwert immer etwas besonderes für sie war, doch warum und wieso, wusste sie nicht so ganz genau.
So verschwand der alte Mann wieder in der Wohnung, schließlich aß er jeden Morgen pünktlich zum Frühstück, während Shana etwas nachdenklich vor dem Teich stand und etwas konzentriert nickte. Vielleicht war es wirklich ein Versuch wert und so leitete das Mädchen, auch wenn es etwas zu viel war, über ihre Hände, das Chakra in das Schwert hinein, welches darauf etwas wärmlich wurde. Nichts besonderes, vielleicht um seine nassen Sachen zu trocknen, aber wirklich gefährlich oder beeindruckend, schien das ganze nicht zu sein! An der Chakramenge, würde es wohl kaum liegen, da Shana immer etwas zu viel, als zu wenige Chakra benutzte. Wohl eher lag das ganze daran, dass sie nicht wusste, wie sie es am besten hinein leitet. Schließlich kann zwischen Hände und Schwertgriff einiges an Chakra entfleuchen. Sie hegte ein wirkliches Interesse daran, diese Hürde zu überwinden und lies sich so einiges einfallen. Weniger, mehr Chakra, irgendwelche Fingerzeichen, doch das ganze wollte nicht so ganz Funktionieren. Irgend ein Trick oder ein geheimes Fingerzeichen steckte dahinter, nur welches, das wusste das Mädchen noch nicht und so experimentierte sie, bis zum Genintraining weiter daran.

Trainingsplatz
Langsam aber sicher kristallisierte sich die Schwächen und Stärken jedes Teammitgliedes klar heraus. Ashitaka wusste genau, was jeder seine Genins konnte und was nicht und war erstaunt, wie abgerundet das Team, zumindest in den Fähigkeiten war. Das hin und wieder Streit ausbrach, verstand der Sensei voll und ganz, doch sah er auch, das Kazuki und Shana zusammen arbeiten konnte, wenn sie nur wollte. So auch heute. Währen das Streitduo an sich arbeitete, trainierte Nelee ihre Fähigkeiten im Suiton und Genjutsubereich, dabei half ihr der Sensei wie immer sehr und baute das Mädchen immer wieder auf, wenn etwas nicht so ganz funktionierte, wie er es wollte. “Nun gut, alle mal her hören. Ich hab etwas zu verkünden.“ schrie er etwas lauter über den Platz, so das seine drei Schützlinge angelaufen kamen und ihrem Sensei aufmerksam zuhörten. “In Anbetracht eurer Leistungen, habe ich beschlossen, dass ihr dem nächsten Chuninexam beiwohnen könnte. Gebt daher euer bestes.“ grinste er breit und konnte den erste fassungslosen, dann aber glücklichen, Ausdruck in den Augen der Chunins erkennen. Shana und Kazuki waren so zufrieden, dass sie sich, Hals über Kopf umarmten, was sie relativ spät realisierte. “IHHHH lass mich los, du rothaarige Hexe.“ schrie er und sprang sofort zurück. “Ach ja, du hast doch angefangen.“ “Das ist gemein, ich will Shana auch umarmen.“ motzte Nelee und sprang dann Shana um, dabei lagen die Mädchen aufeinander, wobei die schwarzhaarige einen weniger zufriedenen Eindruck machte. “Nein, Nelee, hör doch auf.“ schrie sie laut, doch das Mädchen machte einfach weiter. Ashitaka schüttelte nur Nachdenklich den Kopf und war sich nicht mehr ganz so sicher, ob es eine gute Idee war.

Auch wenn ihr Sensei in extremes Zweifel hatte, ob das Team wirklich durch die Prüfung kam, so erwiesen sie sich Geschickter, als gedacht. Shana räumte im Teamkampf, vor allem in Nahkampf, alles ab und Kazuki lies die Gegner wörtlich Erde fressen. Nur Nelee war etwas zurückhaltend, dies war jedoch nicht mit ihrem Können, sondern eher mit ihr Art zu tun, doch sie schlug sie, so in den Augen von Ashitaka, mehr als gut. Erstaunlich aber wahr, das Team sollte es echt bis in die Einzelkampfrunden kommen. Bei den anderen Genin hat es sich schon rum gesprochen, wer welche Fähigkeiten besaß. So konnte sich Shana, als auch ihr Kontrahent sich vorbereiten. Es war bekannt, dass das Mädchen eine Schwertkämpferin ist, weswegen der junge Shinobi. Etwas größer als Shana und mit blonden kurzen Haaren. Etwas auf Abstand ging und das Mädchen beobachtete. Unter seiner Maske, die Mund und Nase verdeckte, machte sich ein leichtes Grinsen breit. Anscheinend war er sich sicher, als er das Mädchen dort stehen sah. “Du sollst gut im Nahkampf und im Umgang mit einer Schwert sein. Jedoch glaube ich, es wäre besser, du gibst auf. Gegen reinen Ninjutsu hast du keine Chance.“ prahlte er und hielt die Hände etwas hoch, er war sich wirklich verdammt sicher, doch Shana wollte darauf nicht so wirklich eingehen. Er war ihr Gegner und wahrlich nicht zu unterschätzen, doch wer hier der oder die Stärkere ist. Wird sich erst noch zeigen, weswegen das Mädchen nur kurz ein “Tzzz“ ausstieß und auf den Mann schnell zu eilte um den Kampf an zu fangen. Eigentlich wollte sie, dass ihr Kontrahent den ersten Angriff startet, doch es wäre wohl besser, wenn sie kurzen Prozess macht. Der Shinobi sah dies und wich mit einem Kawarimi no Jutsu aus und tauschte seinen Platz mit einem Baumstumpf. “Ne ne ne, als wäre es so einfach.“ schmunzelte er und formte nun seine ersten Fingerzeichen. “Jetzt bin ich wohl an der Reihe.“ Mizurappa no Jutsus. Eine Art Wasserstrahl schoss auf Shana schnell zu, Ashitaka, der auf der Tribüne stand, hielt sich den Kopf. Schlechter ging es nicht mehr. Gerade ein Suitonuser war das schlimmste, was der Genin hätte widerfahren können. Doch die Kunoichi war alles andere als dumm und rammte ihr Katana in den Boden um vor dem Wasser halt zu finde, auch wenn es ihr mehr als schwer fiel. “Das hilft dir auch nicht ewig weiter.“ lachte er und rannte einer kleinen Bogen um Shana um nun, das selbe Jutsu, aus einer anderen Richtung wirken zu lassen, bevor sie Zeit hatte zu fliehen oder sich etwas aus zu denken. Er hat recht, das ist nicht gut. Aber, aber ich darf nicht Aufgeben. Schließlich hab ich noch einiges vor mir! dachte sie sich und hielt sich verzweifelt am Griff des Katanas fest und konzentrierte, soviel Chakra in den Händen, wie es nur ging. Vor den Augen aller färbten sich ihre Haare in einen roten Farbton und auch die Klinge des Kantanas wechselte langsam seine Farbe. Jeder wusste, das Katon einen Suiton klar unterlegen ist, doch das Mädchen wollte und konnte nicht aufgeben. Sie wollte weiter kommen, es allen zeigen. Und dies schien wohl der Schlüssel gewesen zu sein, um die wahre Kraft von Niento no Shana frei zu setzen. Das Mädchen schrie laut auf “ICH VERLIERE NICHT!“, dabei entzündete sich ein lodernden Flamme an der Klinge und das Wasser, welches dagegen prallte, verdampfte und hinterließ eine Nebelschwarte auf dem Kampffeld. “Das, das...“ der Shinobi konnte es nicht glaube, was hier geschah und bevor er es sich versehen konnte, hielt das Mädchen ihm die heiße Klinge vor das Gesicht und schnaufte tief ein und aus, als der Kampf abgebrochen wurde.
Ashitaka lehnte sich an einen Pfosten und sah hinunter, dabei griff er in seine Tasche und holte einen Zettel heraus, auf dem er sich alles vermerkte. Erstaunlich, woher sie wohl dieses Katana hat? dachte er sich. Am Ende dieses Tages wurden nur wenige der Genin zu einem Chunin erklärt, die junge Kunoichi Shana war eine von ihnen. Auch wenn das Mädchen erkannte, dass sie mit viel Glück wohl gewonnen hatte und noch einiges in ihrem Leben lernen muss, vor allem schneller gegen so etwas vor gehen zu können. Es war zu knapp und zu Leichtsinnig von ihr, den es hätte auch anders ausgehen können.
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Shana Miyamoto
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 10:01 pm

Kapitel 6: Chunin, ein Albtraum kehrt wieder.
Nicht nur Shana, auch Kazuki und Nelee haben im Kampf und in ihrem Wissen klar punkten können und wurde zu Chunins ernannt. Etwas, was es vorher wohl nur selten gab, dass ein gesamtes Team so überzeugen konnte. Noch dazu eins, dass aus so unterschiedlichen Charakteren bestand. Jedoch gab Ashitaka der Truppe keine wirkliche Verschnaufpause und orderte eine Trainingseinheit an. Auch wenn die ehemaligen Genin überzeugt haben, so fiel dem älteren Mann so einige Schwächen auf, die in einer Gefahrensituation verheerend sein könnten.

Trainingsplatz
“Das war doch einfach. Selbst wenn es Nelee geschafft hat. Anscheinend waren die Exam dieses Jahr zu einfach.“ gähnte und prallte der junge Chunin, der auch nur mit etwas Glück die Prüfungen meistern konnte. Das Nelee, welche als die Schwächste angesehen wurde, wohl die meisten Punkte des gesamten Teams bekam, war dem Shinobi nicht so ganz bewusst. “Du solltest besser aufpassen. Dann wäre die bewusst, dass du und ich im Einzelkampf viel Glück hatten, während Nelee souveräner war. Aber ein Großmaul wie du, kapiert so etwas überhaupt nicht.“ legte Shana los und polierte ihr Katana. Sensei Ashitaka war heute etwas später dran, weswegen das Team noch etwas auf ihn warten musste. Das sich da dabei ein Streit entfachen konnte, lag wohl offen vor. “Jetzt jetzt beruhigt euch, wenn der Sensei das hört dann...“ “Halt du dein Maul Nelee.“ schrie Kazuki worauf hin das rosa haarige Mädchen zusammen zuckte. Shanas Klinge erhob sich schnell und zeigte mit der Spitze auf Kazuki. “Schrei sie nicht an, für deine Blindheit, kann Nelee nichts. Du kannst froh sein, dass sie so gutmütig ist und dich nicht zerlegt. Ich würde das zwar gerne tun, aber dann gäbe es nur Ärger, also sei einfach still.“ provozierte Shana den junge Mann, der daraufhin sicherlich nicht ruhe geben könnte. Doch genau in diesem Moment, tauchte Ashitaka im Hintergrund auf, weswegen der junge Shinobi doch lieber den Mund hielt. “Jetzt streitet euch nicht. Ihr wart alle gut und nun Ende mit dem Thema, ich hab etwas wichtigeres zu berichten. Heute Morgen hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem Kagen. Zwar ist unser Chuninteam noch recht jung, aber er vertraute uns oder eher euch, eine Mission an. Es geht um einen Brückenbau, der unter allen Umständen beschützt werden muss. feindlich gesinnte Shinobis, scheinen des öfteren Teile der Brücke willkürlich zu zerstören.“ sprach Ashitaka und verschränkte seine Arme vor der Brust. “Nun, in etwa einer Woche müssen wir aufbrechen und anscheinend haben wir hier wieder das gleiche Problem wie immer. Ihr wisst, diesmal ist es keine Prüfung und wenn etwas schief geht kann und wird Blut fließen. Seid euch das immer im klaren.“ schimpfte er und machte vor allem Shana und Kazuki vorwürfe, da diese beiden sich immer noch des öfteren an keifen und sich streiten. Die schwarzhaarige setzte sich wieder auf ihre vier Buchstaben und säuberte ihr Katana, sie besaß nun keine Lust dazu, sich vor ihrem Sensei zu rechtfertigen und sie wollte jetzt auch nicht, wieder ein Streit mit dem anderen Chunin aufbrechen, weswegen es wohl besser war einfach nur den Mund zu halten und zu zu hören. Nelee, die nahe bei ihr stand, setzte sich neben Shana auf den Boden und sah lächelnd zu, wie ihre Freundin, zumindest sah Nelee sie so, ihre Waffe reinigte. Die zwei Männer hingegen, ließen die beiden Frau erst einmal alleine. Ashitaka wollte Kazuki einige neue Dotontechniken bei bringen und wusste, das Shana und Nelee dabei eher nur etwas im Weg rum standen. “Du solltest dir seine Worte nicht so zu Herzen nehmen.“ meinte nun das schüchterne Mädchen und sah etwas verlegen zu Shana. “Er ist ein Idiot Nelee. Ich versteh nicht, wie du dich von ihm so einschüchtern lassen kannst. Du bist momentan stärker als er und sicherlich auch stärker als ich. Zumindest war dein Chuninkampf nicht so knapp wie unsere beiden.“ seufzte die schwarzhaarige und legte das Tuch weg. Ihre Freundin merkte, dass sie wohl etwas Niedergeschlagen war. “Vielleicht war mein Kampf auch leichter. Wer weiß das schon so genau.“ grinste sie und wollte nun das etwas traurig drein blickende Mädchen wieder aufmuntern. Shana, die nicht darauf gefasst war, dass ihre Kollegin nun wieder eine Umarmungsattacke starte, wehrte sich erst einmal nicht, bis sie das ganze genauer realisierte. “Ne, Neleeeee lass das“ motze sie kindisch und lief rot an, wobei sie versuchte, die andere Person von sich weg zu drücken. “Du hast so schöne Haare und riechst so gut, lass mich doch.“ kicherte sie weiter und lies nicht locker. Das die sonst so schüchterne Frau, bei Shana, die den meisten ihres alters immer einen Schrecken ein jagt, so offenherzig und selbstbewusst gegen über tritt, war wohl ein sehr seltsamer Anblick.

Das Dorftor von Iwagakure
Die junge Schwertkämpferin, war die erste, die am Dorftor angekommen ist und am Tag der Abreise warten musste. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass sie viel zu früh dran war. Denn schließlich ist die Sonnen noch nicht einmal auf gegangen und das halbe Dorf, bis auf ein paar Jonin und die Wächter am Tor, schliefen noch. Das Mädchen stellte sich mit verschränkten Armen und einem etwas nachdenklichen Gesichtsausdruck, an einen Pfeiler des riesigen Tores und wartete auf ihre Teammitglieder und dem Sensei. Innerlich schien sie etwas aufgewühlt zu sein, so als würde ihr etwas böses Vorahnen. Egal, was es auch war, es schmeckte Shana definitiv nicht, aber es konnte auch daran liegen, dass es ihre erste Mission war, die so weit von Iwagakure weg führt. “Auch schon hier rothaarige Hexe“ entfläuchte es aus der Dunkelheit der Nacht, als im Mondschein, langsam ein junge mit grünen Haaren erkennbar wurde, der sich in die näher von Shana stellte und ein recht fieses Grinsen im Gesicht hatte. Die Kunoichi hingegen blieb dies mal etwas gelassener, schließlich war ein Streit, gleich am Anfang einer Mission nicht gut. “Sei bitte still. Zwar mag ich dich nicht und du mich nicht. Aber es ist nun unnötig mich zu reizen Kazuki“, sprach sie und lies einen lauten Seufzer los. Eigentlich müsste er, gerade jetzt, wo Shana sich nicht wehrt, richtig zu schlagen, doch zu ihrem Erstaunen, lies er dies doch sein. “Du hast da recht und der Sensei auch. Gestern beim Training hat er mir noch richtig die Leviten gelesen. Zwar werde ich dich nie riechen können, aber definitiv will ich auch, dass unsere erste richtige Mission nicht schief geht.“ erwiderte er und das noch recht vernünftig, weswegen sich eine Augenbraue von Shana etwas nach oben ging. Es wirkte wohl so unreal, wie ein Traum. Aber nun ja, es musste real sein, denn die junge Frau würde niemals von diesem Idioten träumen, warum auch?
Einige Minuten, schwiegen sich die beiden an, als weitere Schritte Richtung Dorftor wahrnehmbar wurden und ein junges Mädchenhaftes Gesicht, mit rosanen Haaren sichtbar wurden. Es war Nelee, welche wohl auch etwas zu früh dran war, also wartete das Team wohl oder übel noch auf den Sensei. “Nanu, ist unser Sensei noch nicht da?“ fragte sie nach und stellte sich genau neben Shana hin und lächelte diese recht breit an. Shanas Gesicht hingegen blieb unverändert und ihr Blick fiel auf Nelee, die es wohl kaum noch abwarten konnte. Nelee freut sich ja richtig, wobei. Jetzt hängt sie wohl jeden Tag noch länger an mir. dachte sich das schwarzhaarige Mädchen und lies einen leisen wieder einen Seufzer entgleiten. Sie hasste Nelee nicht, aber irgendwie störte die Anhänglichkeit der Chunin schon etwas und auch wenn Shana es nicht glauben wollte, so wussten viele, dass da wohl mehr herrschte, zumindest auf einer Seite. Nach wenigen Minuten tauchte jedoch auch schon Ashitaka auf und fing an breit zu grinsen. Sie konnten wohl sofort los und mussten nun auf niemanden mehr warten, was gerade dem Sensei sehr gefiel und mit einer Handbewegung aus dem Tor hinaus zeigte. “Da alle schon da sind. Können wir ja los. Ich erkläre euch alles auf dem Weg.“ sprach er und schritt voran. Sein Team hinter in her. Kazuki relativ entspannt, aber auch geistig abwesend. Nelee recht verträumt an Shana hängend und die schwarzhaarige relativ mit gemischten Gefühlen und immer noch mit einer schlimmen Befürchtung in der Magengegend.

Wasserfallbrücke Midogakure
Das Team kam nach einer zwei täglichen Reise an der Wasserfallbrücke an. Diese schien noch völlig im Rohbau zu sein, dass jedoch Unbekannte ständig die fast fertige Brücke zerstören, wusste das Team zwar, jedoch nicht, warum es jemand auf eine Brücke abgesehen hat, die hier im Niemandsland lag. Ashitaka kam die Frage zu erst über die Lippen, als er auf den Bauvorsteher trifft, der am Rande der Brücke die Arbeiten kontrolliert. “Ahh, das Team aus Iwagakure? “Genau diese! Sagen sie mal, diese Brücke liegt sehr abseits der normalen Handelswege. Es gibt doch keinen Sinn, diese ständig zu zerstören.“ hackte der Sensei nach, während die drei Chunin die Umgebung genau beobachtete. Shana starte in den Wald hinein und versuchte sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren, doch irgendwie wollte das ganze nicht so ganz funktionieren. “Nun, da mögen sie sicherlich recht haben, doch gibt es gerade hier sehr viele kleine Dörfer, denen einen solche Brücke gute Dienste erweisen kann. Die Bauern hier handeln viel untereinander und somit wäre auch das Handeln weiter außerhalb der Region gegeben, wenn wir die Brücken hier alle erneuern und verbessern. Sehen sie, nicht weit von hier ist eines dieser Dörfer, es nennt sich Midogakure. Eigentlich auf wenigen Karten vertreten...“ der Mann sprach weiter, auch darüber, wie schwer es dem Dorf ging, was auch Shana klar und deutlich mit bekam und die Chunin zum nachdenken anregte. Midogakure? Dieser Name kommt mir bekannt vor dachte sie sich und sah auch prompt in die richtige Richtung und zeigte darauf. “Midogakure liegt doch dort hinten, nicht weit. Sicherlich können wir uns dort aufhalten. Oder wird auch Tagsüber die Brücke angegriffen?“ fragte sie nach und sah mit ihren Augen zu dem Bauaufseher, der nur den Kopf schüttelte. “Nein, Tags über traut sich niemand her, es passiert wirklich nur Nachts. In Midogakure haben auch wir unsere Unterkunft, bis der Auftrag erledigt ist. Ihr könnt euch dort am Tag ausruhen.“ sprach er und bestätigte auch, dass Mido in dieser Richtung lag. Kazuki, Nelee und auch Ashitaka sahen das Mädchen etwas verwirrt an, niemand von ihnen war je bisher hier und trotzdem kannte Shana den genauen Standpunkt des Dorfes?
Der Bauaufseher wollte sich gerade verabschieden, als die junge schwarzhaarige stur auf das Dorf nun zu lief. Sie wusste es selber nicht, aber das Dorf sagte ihr etwas, der Name, auch das sie unbedingt dort hin will. Wieso das ganze? Das Team, was wohl etwas verwirrt war, folgte dem Mädchen. Anscheinend kannte sie ja den weg in und auswendig.

Das Dorf Midogakure
Das Team kam mit Shana im Dorf an. Das Mädchen sah sich aufgeregt um. Es sah alles sehr vertraut aus. Zu vertraut! War sie schon einmal hier? Was ist hier geschehen? Fragen, die dem Mädchen sofort durch den Kopf schossen, schließlich würde jedem so etwas seltsam vor kommen. Ashitaka trat langsam von hinten an die Chunin heran und legte seine Hand auf ihre Schultern. “Was auch immer es ist, wir können erst nach unseren Auftrag dem ganzen nach gehen. Beruhige dich Shana.“ sprach er und legte einen ernsten, aber besorgen Gesichtsausdruck auf. Schließlich merkte das ganze Team, dass hier etwas vor sich ging, auch der sonst so blinde Kazuki sah es aus diesem Winkel. Shana nickte kurz und deutet dann auf ein Haus. “Dort wohnt das Oberhaupt. Sicherlich bekommen wir eine Unterkunft Sensei.“ sprach sie wieder und hatte Informationen, die sie eigentlich nicht kennen sollte. Woher, woher nur? Ein Gedanke, den sie wohl erst einmal nicht los lassen würde. Das Team, der Sensei voran, schritten auf das Haus zu, beobachtet von so ziemlich allen Dorfbewohnern, die noch hier waren. Die Anschläge auf die Brücke und einige Vorfälle in der Vergangenheit, brachten viele dazu, das Dorf zu verlassen, da sie sich hier nicht mehr sicher genug fühlten.
“Wir haben Gäste?“ fragte ein älterer Mann, der hinter einem Tisch im dem großen Haus saß und die Gruppe von Shinobis begrüßte. “Seid willkommen, ihr werdet wohl die neue Brücke beschützen. Soviel hab ich gehört.“ Da haben sie sich nicht verhört. Unser anliegen hier im Dorf, ist wohl klar. Da wir Nachts auf die Brücke aufpassen müssen oder zumindest uns abwechseln, wäre es ideal eine hier eine Unterkunft zu bekommen, wenn es ihnen keine Umstände macht.“ sprach der Anführer der Truppe und unterhielt sich mit dem alten Mann. Ein Mädchen, mit schwarzen Haaren hingegen, konzentrierte sich nicht auf die Konversation und sah sich in dem Raum um, was dem Oberhaupt nicht versteckt blieb. “Schön eingerichtet. Das hat meine Tochter entworfen.“ sprach er laut durch den Raum, woraufhin Shana zusammenzuckte, fast schon vor Scham im Boden versinken könnte, eine Reaktion die wohl sehr ungewöhnlich für sie war war. “Also gut, ihr könnt zwei Gästezimmer haben und euch in den Quelle, hier in der nähe aufwärmen. Es ist uns recht, wenn ein paar Shinobis hier sind, noch dazu vielleicht diese Banditen in die Finger bekommen.“ grinste er und schüttelte die Hand von Ashitaka. So ging das Team auch den Vorschlag des Dorfältesten nach, eigentlich wollten nur die zwei Mädchen in der Gruppe und von diesen war Nelee die treibende Kraft, zu den Quellen zu gehen. Doch anschließend kam doch die ganze Gruppe mit. Denn ihr Vorschlag, sie noch etwas zu entspannen, bevor die Arbeit richtig los geht, war doch zu verlockend.

Quellen Midogakure
“Ahhhh ist das gut.“ entging es Shana, als sie sich im Frauenbereich des Bades sich ins warmes Wasser der Quelle setzte und Richtung Eingang starrte. Nelee brauchte sicherlich noch etwas und solange die aufdringliche Kunoichi nicht da war, genoss sie etwas die Einsamkeit und legte sich einen feuchten Lappen auf die Stirn und sah anschließend in den Himmel hinauf. Eigentlich ein sehr schöner Ort hier, wobei Shana gerne Abends baden ging, doch der Auftrag lies es nicht anders zu und somit musste sie sich auch etwas damit abfinden. Lange blieb dieser Gedanke auch nicht lange hängen, da sie selber noch etwas über die jüngsten Ereignisse geschockt war. Ich war schon einmal hier. Da bin ich mir sicher. Aber warum fällt es mir nicht mehr ein? dachte sie sich, doch da tauchten hinter ihr plötzlich zwei Arme auf und griffen ihr an die Oberweite. “Wayyyy was soll das?“ schrie das schwarzhaarige Ding und riss sich los, dabei bemerkte sie nun das grinsende Gesicht von Nelee, die sich wohl ins Bad geschlichen hatte. “Warum, sind sie größer. Sind sie oder?“ kicherte sie und hielt die Hände vor sich und machte zwei klauen. “Hier komme ich, danach darfst du bei mir auch.“ schrie Nelee schon richtig und attackierte die nackte Shana, die sich versuchte auf und davon zu machen. “Lass das, verdammt. Sonst hau ich dich.“ entgegnete sie und blieb in einer Ecke stehen und versuchte den Griffen von ihrer Kollegin zu entweichen. Auch wenn Shana es drohte, würde sie Nelee wohl nie schlagen, das wussten alle, auch Nelee, die deswegen sich auch soviel, bei der Kunoichi, sich traute.
“Verflucht, seid still oder ich komme rüber.“ motzte es hinter der Mauer. Kazuki und Sensei Ashitaka waren selber nicht sehr weit und auch nur von einem Sichtschutz von den beiden Mädchen getrennt, dass Kazuki diese Aktion besser nicht durchführen sollte, wussten alle. Denn schließlich war nicht bekannt, ob die Schwertkämpferin ihr Katana nicht auch mit ins Bad nahm. “Wenn du dich das traust dann. Wuahhh Nelee Finger weg.“ “Warum? Du kannst auch meine anfassen.“ “Verdammt nein.“, ging es auf der weiblichen Seite hin und her, während sich Kazuki aufmerksam an den Sichtschutz stellte und lauschte, was der Sensei sehr interessant sah und leise kommentierte. “Nanu, Kazuki. Sag nicht, du hast Interesse daran Nelee und Shanas“ er deutete mit den Händen genau an, was er meinte, worauf der Shinobi sich etwas geschockt hinsetzte und böse kommentierte. “Ach was, die beiden sind eh Flachland und hässlich.“, doch kaum sprach er diese magischen Worte aus brach ,kurz vor seinem Gesicht, eine Katanaspitze durch die Holzwand. “Wer ist hier FLACH? Wir klären das nachher“ motzte es, bevor das Spielchen von vorhin weiter ging. Kazuki wurde kreidebleich und Ashitaka musste kurz etwas lachen. Eigentlich hasste er diese Zankerreien wie die Pest, aber Shanas Geschrei und Kazukis Geleugne, waren für den alten Jonin einfach nur komisch. “Ja, man sieht es mein Junge. Du verstehst die Frauen wohl noch nicht und ganz ehrlich. So schlecht sind sie nicht.“ murmelt er und zwinkerte dem Jungen zu, dessen Gesicht leicht abstürzte “Sie sollte sich eher an Frauen ihres alter halten Sensei.“ provozierte er und bekam nun eine gehörige Kopfnuss ab. “So alt bin ich nun auch nicht. Dir fehlt es an Respekt vor allem.“ sprach er und genehmigte sich ein Gläschen Sake.
Die Zeit verrinte und auch wenn die ersten Minuten in den Quellen mehr als stressig zu ging, beruhigte sich Nelees anfängliche Attackorgie und im weibliche Teil des Bades kehrte wieder ruhe und ein normales Gespräch ein. “Du, sag mal Shana. Glaubst du, wir werden auch in Zukunft öfter zusammen auf Missionen gehen?“ fragte Nelee nach und sah rüber zu ihrer Teamkollegin, die darauf auch schnell antwortete. “Ich denke schon.“ murmelte diese nur und sprach nicht wirklich viel da dazu. “Ich hoffe es sehr. Irgendwie war die Reise bis her sehr schön. Auch wenn Kazuki etwas außen steht. Aber irgendwie ist er auch lustig.“ kicherte sie, worauf die schwarzhaarige Shana seltsam drein blickte. “Ich finde ihn nicht lustig.“ sprach sie deutlich aus und verschränkte die Arme vor der Brust. Klar war antisympatie da, doch irgendwie konnte auch die sonst so aggressive nun etwas besser mit ihrem männlichen Kollegen um gehen.

Wasserfallbrücke Midogakure
So brach langsam aber sich auch der Abend heran und somit die Aufgaben des Teams, die vor und hinter der Brücke auf lauer lagen und nur mit ihren Walkitakis kommunizieren konnte. Es war wirklich dunkel, aber als Shinobi konnte man auch im Dunkeln schon immer sehr gut zurecht kommen, vor allem Nelee war in diesem Gebiet äußerst gut und Geschickt, was für Shana, die mit ihre Teamkollegin vor der Brücke in einem Gebüsch saß, sehr zuversichtlich machte, den Bandit, falls er heute auftauchen sollte, zu fassen bekam. Das Mädchen will zu gern wieder von hier weg, denn es wurde ihr langsam alles nicht mehr so geheuer. Auch wenn sie sich in der Quelle, durch Nelees Aktion sich ablenken lassen konnte. “Team Alpha hier. Bei uns regt sich nun, nach gut 3 Stunden immer noch nichts, vielleicht haben uns die Banditen gesehen over.“ “Unwahrscheinlich, wir hätten das sicherlich bemerkt, bleibt auf eurem Posten, falls etwas passiert, meldet euch over.“ “Verstanden, ich klammer solange Shana fest hihi over“ “Lass das Nelee“ schimpft es noch durch das Mikro. Ashitaka legt sich nur die Hand an die Stirn. “Was treiben die beiden da nur.“ fragte er sich und starrte Kazuki an, der nur mit den Achseln zuckte. Zwar wussten sie, das Nelee nun an Shana hing, aber trotzdem irgendwie ihrer Aufgaben noch nach ging.
Gerade, als Nelee sich an Shana eingehackt hatte und mehr als zufrieden aussah, huschte ein Schatten über die Brücke hinweg, was der schwarzhaarigen sofort auffiel. “Feindkontakt, wir gegen der Sache nach, ihr bleibt hier“ sprach das Mädchen und zerrte Nelee leise aus dem Gebüsch hinaus, um den Schatten zu folgen. Sie trennten sich dabei um diesen in die Zange nehmen zu können. “Verstanden, wir bewachen die Brücke weiter, passt auf euch auf!“
Shana eilte leise durch des Gestrüpp, es war finster und dunkel und vor ihrem Auge flackerten Bilder von einer Frau immer wieder auf, die Shana irgend woher kannte ...“wir müssen still sein“. Die Chunin hielt sich den Kopf, es tat weh irgendwie tat alles wie, sie kannte das ganze von irgendwo her. “Ganz ruhig Shana, das ist nicht wirklich.“ murmelte sie zu sich selber und gerade, als sie dachte. Ihre Gedanken wären wieder klarer, hörte das Mädchen einen lauten Schrei durch den Kopfhörer in ihrem Ohr. Dieser war real und klang sehr nach Nelees stimme. “Scheiße. Nelee, Nelee?“ schrie sie in das Mikrophone, doch es kam keinerlei Reaktion, auch keine Rückmeldung. Was ging da vor sich? Ist ihr etwas passiert? Gerade, als Shana das dachte, kam sie auf einen ihr bekannten Lichtung zum stehen. Dieser Ort war ihr nicht neu. Hier endete vor Jahren ihr ruhiges Leben, auch wenn sie es nicht mehr wusste, ging eine Gänsehaut über ihren Rücken, über ihrer Arme. Ein Bild mehrere Leute flackerte immer wieder und wieder auf und eine Frau, lag Blutüberströmt am Boden. Leblos, das kannte sie. Einige Tränen kullerten der sonst so taffen Frau die Wange hinunter, als sie selber sich nicht mehr erkannte. “Was, was ist nur los?“ murmelte sie und ging einige Schritte in die Lichtung hinein. Am Anfang dachte sie, alle Bilder, wären nur Lug und Trug, doch als sie genauer hin sah, standen dort zwei Menschen. Eine Person war ein Mädchen mit pinken Haaren. Einer dünnen zierlichen Körper. Das Geräusch eines Messer, das Fleisch und Sehnen zerschnitt, halte durch die Luft, als Nelee blutend auf den Boden zusammen Sacken. Blut, wieder befleckte Blut diesen Ort und als der maskierte Mann sich zu Shana drehte. Schrie diese laut auf. “NELEEEEE NEIN!“. Ihr Haut war völlig mit einer Gänsehaut überseht, ihre Augen groß und weit, unendlich viel Tränen kullerten dem Gesicht hinunter, als der Mann nun auf das Mädchen zu ging und nicht sprach. Mörder. Mörder, warum, warum?“ nuschelte sie und zog voller entsetzen ihr Katana. “WARUM“, beim Aufschrei ihrer Stimme Entzündete sich Niento no Shana und brannte in einem rotorgangen Feuer. “Verbrenne, verbrenne“ sprach sie wie in Trance und stürmte auf den Feind zu, der die ersten Kontakte mit ihr, leicht pariert. Doch leider unterschätzte er die Wirkung, die das Flammenschwert auf ein normales Kunai hatte. Dieses erhitzte sich mit jedem Kontakt und so lies der Maskierte es vor Schreck fallen und sprang zurück, dabei warf er eine Rauchbombe auf den Boden und verschwand aus dem Wald oder eher aus der Zone, in dem Shana ihn noch sehen konnte. Völlig neben sich, lief das Mädchen im Kreis und wartete ab, ob er wieder kommen würde.
“Shana, was ist hier...“, sprach Kazuki, als er mit Sensei Nenko hier ankam und auch die tote Nelee am Boden liegen sah, doch bevor er aus reden konnte sprang Shana auf ihn los und wollte zustechen. Er kannte ihre Attacken und auch ihre Bewegungen, da er oft mit ihr trainieren musste und konnte daher ihr ausweichen. “Sag mal spinnst du?“ rief er und Ashitaka, der ein paar Meter weiter weg stand. Bemerkte das ganze. “Ihr hab sie getötet. Verbrennt“ schrie Shana hysterisch, doch kurz bevor das Mädchen zuschlagen konnte, tauchte der Sensei hinter ihr auf und schlug ihr gezielt ins Kreuz, so das sie bewusstlos zusammenbrach. Mit einem dumpfen Aufschlag, lag der Körper der Kunoichi am Boden, mit weit aufgerissenen und verheulten Augen.
“Die arme Nelee. Und was ist nur mit ihr los? Sensei, irgendwie schmeckt mir das ganze hier nicht.“ “Du hast recht, das ganze hier, waren garantiert keine Banditen.“ sprach er und ging sofort auf den toten Körper der Verstorbenen zu. Mit den Fingern an der Halsschlagader, bestätigte er das, was schon von vorn herein klar war. “Sie ist tot. Ein gezielter Stich ins Herz. Das bestätigt, das es keine normalen Banditen sind. Nelee würde niemals so achtlos sein.“ seufzte er und schloss die Augen der Kunoichi. “Wir brechen hier ab Kazuki. Ich nehme Nelee, du Shana. Noch mehr Tote können wir nicht brauchen und. Was mit ihr los ist, werden wohl Medicals klären müssen.“ sprach er Kazuki nickte und nahm das Mädchen auf die Schultern. Es war wirklich ein grausamer Abend. Wie es sich herausstellte, waren die Angreifer keiner normalen Verbrecher. Anscheinend waren es getarnte Shinobis aus einem anderen Land, die den Brückenbau verhindern wollten. Was sie damit aber bezweckten, ist selber heute noch unklar.

Friedhof von Iwagakure
Es sind nun schon einige Wochen vergangen, die Mission wurde als großer Fehler und Unglück da gestellt. Auch wenn Nelee eine junge Kunoichi war, wurde ihre Beerdigung trotzdem mit dem Respekt veranstalten, wie man dies für jeden Kunoichi tun würde, die in einem Kampf gestorben ist. Shana war auch anwesend gewesen und weinte tausende von bitteren Tränen. Auch Kazuki konnte sich nicht zurückhalten, auch wenn der Junge den Mädchen oft den Tot oder alles schlechte Wünschte, so waren dies doch nur Worte.
Das Leben geht weiter, so würde es jeder sagen, doch Shana konnte dies nicht. Sie sah die Schuld bei sich. Hätte sie schneller reagiert, wäre das ganze nicht geschehen und so verfiel das Mädchen in tiefer Trauer und Schuldgefühlen. Jeden Tag kam sie auf den Friedhof von Iwagakure und bettete für Nelee zu Gott. Die sonst so fürchterliche Shana, war nur noch ein Schatten ihrer selbst. “Warum. Warum nur sie, warum nicht ich?“ weinte sie, als plötzlich eine Hand auf ihrer Schulter zu spüren war. “Du kannst nichts dafür Shana. Es war ein Unglück.“ sprach Kazuki, der eigentlich sonst nie wirklich sentimental oder gefühlvoll wurde. “Du hast doch keine Ahnung. Du hast es nicht so gesehen.“ schniefte das Mädchen. Es knallte laut, als eine schallende Ohrfeige die Wange von Shana traf. “Ich hab Nelee gesehen. Ich hab dich gesehen. Schon seit Wochen kommst du hier her und heulst dich auf. GLAUBST DU ECHT, DASS SIE DAS WILL?“ schrie er am Schluss und zeigte auf den Grabstein der Gestorbenen. “Verdammt, es ist für uns alle schwer, für dich, für Sensei Nenko, für ihrer Familie und auch für mich. Aber garantiert will Nelee nicht sehen, dass wir ihr ewig nachweinen.“ schimpfte er und ging anschließend genervt und völlig wütend von Friedhof. Shana, die sich ihrer rote Wange hielt und weinte, sah geschockt hinter dem jungen Shinobi her.
Auch wenn das ganze nicht mehr die alte Shana zurück brachte, so half ihr dieser Anschiss doch noch etwas. Das Mädchen versuchte damit zu Leben, bettete aber trotzdem noch jeden Tag für Nelee. Seit diesem Zeitpunkt, war sich das Mädchen sicher, niemals jemanden absichtlich oder aus Spaß zu töten, falls es einen anderen Weg gab. Denn es gab Leute, die vielleicht um diese Person trauern.

Taikis Haus
Nach Kazukis Anschiss und ihrem Zusammenbruch im Wald und am Friedhof, sind nun schon einige Wochen vergangen. Shana die sich langsam wieder erholt hatte, nagte immer noch schwer an den jüngsten Ereignissen, auch die Bilder, die ihr im Wald vor dem geistigen Auge aufflackerten, waren der jungen Kunoichi immer noch ein schweres Rätsel und nicht nur ihr. Sensei Ashitaka, dachte ach über einige Dinge nach, auch, warum sich das Mädchen in dem fremden Dorf so gut auskannte und gerade sie, wo sonst als mental sehr stabil galt im Wald völlig durch drehte. Genau aus diesem Grund kam der Nenko an diesem Tag zu dem Haus von Taiki. Das Mädchen meditierte, wie jeden Tag in der zwischen Zeit im Garten auf dem riesigen Stein, der im Teich lag. Dies wäre wohl auch ein perfekter Moment, um mit dem alten Zaus etwas ungestört zu reden. “Ahhh Ashitaka. Lange nicht gesehen. Kommen sie doch herein, Shana ist auch da, nur werden sie sie jetzt wohl kaum sprechen können.“ sprach der alte Mann und bat den Gast mit einer freundlichen Geste an herein zu treten. “Es freut mich auch Taiki. Nun, mit Shana wollte ich auch nicht reden, eher mit ihnen.“ vergewisserte sich der jünger Shinobi und setzte sich an den runden Tisch im Wohnzimmer. “Sie kennen ja die jüngsten Ereignisse, doch bin ich mir selber nicht sicher, ob sie oder Shana alles wichtige preis geben. Irgendwie verhielt sich ihre Nichte auf der letzten Mission äußerst merkwürdig und daher würde ich, als Sensei des Teams, gerne genauer wissen, ob ihnen zu diesen Vorfällen etwas bekannt ist.. Taiki, der sich etwas nervös hinsetzte, grinste nur freundlich. Eigentlich wussten viele, vor allem Taiki, Shana und der Kage, dass das Mädchen von wo anders her stammte. Schon als Kind, merkte sie, dass etwas nicht stimmte und auch wenn sie wusste, das Taiki nicht ihr wirklicher Onkel war, so sah sie ihn trotzdem als solchen an. Leise seufzte der Mann und holte nun zu einer Geschichte aus, die etwas länger zurück lag. “Nun gut, so geheim war es nun nicht, aber es wäre besser es im Dunkeln liegen zu lassen. Vor einigen Jahre, kurz nach dem ich aufhörte Missionen nach zu gehen. Traf ich ein kleines Mädchen auf dem Weg nach Iwa. Es war sehr ungewöhnlich. Sie schien völlig neben sich zu stehen und war völlig mit Blut verschmiert, jedoch ohne einen einzigen Kratzer zu haben. Bei sich trug sie ein Katana und einen Rucksack, mit einigen alten Gegenständen drin. Eigentlich völlig unnützer Schrott...“ “Jetzt kommen sie auf den Punkt Taiki.“ Ja, sie haben ja recht. Nun, dieses Mädchen war Shana. Ich brachte sie, so schnell es ging, ins Krankenhaus, da ihre Körper schon ziemlich geschwächt war. Jedoch war es nicht nur dieser. Auch ihre Seele blutete wohl extremst. Wir wissen nicht, was sie furchtbares gesehen hatte, doch es muss für ein so junges Kind furchtbar gewesen sein.“ nuschelte der alte Mann und schenkte sich einen Tee in das Teeschälchen ein und nippte daran. “Anscheinend verdrängte ihr Ich, diese Vorstellung, anders kann ich es nicht erklären, dass sie ihr ganzes Gedächtnis verloren hatte. Die Ärzte sprach davon, dass sie wohl natürlich wäre und eine Schutzreaktion ihres Körpers. Weder Namen, noch genaues alter konnten wir feststellen. Jedenfalls übertrug man mir die Aufgabe, das Mädchen groß zu ziehen und so taufte ich sie auch auf den Namen Shana, der sicherlich nicht ihr echter Name ist.“ sprach er und schob eine volle Tasse Tee zu Ashitaka, der etwas verstummt am Tisch saß und dem Gespräch lauschte. “So ist das also, vielleicht kam sie aus Midogakure. Das würde zumindest ihr Verhalten dort erklären.“ sprach er und nippte nun selber am Tee. Genau in diesem Moment ging die Tür auf und Shana, die bis vor kurzem noch meditierte, trat herein. “Sensei Nenko? Was machen sie denn hier?“ fragte das Mädchen nach und setzte sich zu den zwei Herren an den Tisch. Taiki, der all die Jahre nicht wirklich alles erzählt hatte. Wiederholte seine Worte vor der jungen Chunin, die etwas zerknirscht, aber nicht wirklich überrascht am Tisch saß. Ihr wurde schon im Midogakure klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmte und so wie sie immer weiter versuchte zurück zu denken, verließen sie ihre Kräfte oder sie konnte nur zu dem Tag zurück, an dem sie mit Taiki das Krankenhaus verlass.
Während das Mädchen noch etwas schweigend am Tisch saß und über alles nachdachte, ging der alte Mann zu einem der Schränke und zog aus diesem einen alten Rucksack heraus. Diesen nahm er vor einigen Jahren an sich, als Shana noch etwa 5 Jahre alt war, da auch einige Kunais und Shurikens in ihm waren und aus seiner sich, solche Dinge nicht in die Hände eines Mädchens gehören. Dies galt zwar auch für das Katana, doch aus irgend welchen Gründen, achtete Shana auf dieses mehr, als auf den Rucksack und vergaß diesen wohl.
“Shana, dies gehörte dir wohl auch oder vielleicht deiner Mutter oder deinem Vater. Ich hab den Rucksack vor Jahren gegen einen anderen ausgetauscht. Da es für dich noch zu früh war, vielleicht alles zu erfahren. Nun, da du wohl alt genug bist und wahrscheinlich selber viele Fragen hast, wirst du vielleicht damit einige Antworten finden.“ sprach der alte Mann und gab dem Mädchen, das am Tisch saß das Gepäckstück. Ashitaka, der bis eben noch total ahnungslos war, schwieg völlig und stand nach einigen Sekunden auch auf. “Ich denke, ich sollte nun gehen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.“, sprach er und verließ sofort das Haus. Das schwarzhaarige Mädchen verabschiedete sich nur mit einem Kopfnicken und starrte auf den Rucksack vor sich. “Ich bin nicht sauer, ich kann die verstehen, aber eine bitte. Lass mich damit alleine.“ schniefte sie und sah zu Türe hin, als der alte Mann schweigend den Raum verließ. Taiki verstand, dass seine Kleine wohl erst einmal selber mit dem ganzen klar werden wollte. Kaum war das Mädchen alleine, klappte sie den Rucksack auf und zog einige Gegenstände heraus. 5 Kunais, 5 Shuriken, ein Buch, eine Kette. Sonst befand sich im Innern nichts mehr. Die Waffe waren schon etwas veraltet und fingen an leicht zu korrodieren, nichts schlimmes, nur oberflächlich, aber man erkannte, dass sie schon länger nicht mehr im Gebrauch waren. Das Buch hatte an einem Ende ein dickes metallenes Schloss. Es wäre einfach, es auf zu brechen, doch Shana wollte nichts zerstören, das etwas mit ihrer Herkunft zu tun hatte. Die Kette hingegen war ein typisches Frauenaccessoires, an ihm hing eine Medaillon, die das Mädchen, mit leicht zittrigen Händen aufklappen konnte. Leicht nervös und zittrig tat sie dies auch und erkannte zur erst das kleine Bildchen auf der rechten Seite. Darauf ein Mann, eine Frau und ein kleines Kind, das lachte. Als Shana das Gesicht der Frau musterte, kamen wieder diese Bilder hoch, diese Bilder der toten Frau. Wie geschockt lies sie die Medaillon fallen und hielt sich die Augen zu. “Ist sie meine Mutter? Ist sie wirklich tot.“ fragte sie sich und atmete tief ein und aus. Sie sah das Blut, aber war sie tot? Etwas, was Shana sicherlich nicht mehr in ruhe lassen konnte, auch nicht, wer der Mann auf dem Foto war, denn egal, wie oft sie darauf sah, es ergab sich keinerlei Erinnerungen zu ihm. Des weiteren befand sich im Innern des Anhängers ein Schlüssel, der Schlüssel zu dem Buch, das vor ihr auf dem Tisch lag. Sie schluckte kurz, als das Schloss heraus sprang und sie die ersten Seiten hätte lesen können, doch das, was dort stand, verhieß nicht viel gutes.

Liebe Sayuri. Wenn du diese Zeilen liest, wird wohl einiges schlimmes in unserem Leben passiert sein. Schon die letzten Wochen, hatte ich die Befürchtnis, dass man mich gefunden hat. Vor allem dir, meine kleine Tochter, hinterlasse ich diesen Schrieb. Ich weiß, ich konnte nicht lange für dich da sein und habe als Vater versagt, aber solange es dir und deiner Mutter gut geht, beruhigt mich dies ungemein. Ich bereue es nicht, dass ich mein Dorf verraten habe, für die Liebe meines Lebens, die in dir einen neuen Keim gefunden hat. Ich weiß, dein Blut ist auch mein Blut und wenn du wirklich so talentiert wirst, wie ich es schätze, werden einige Tipps hier drin deinen Weg weiter helfen.

Mein Schwert Niento no Shana, ist ein Chakraleitendes Schwert. Bei der Charanatur Katon entfacht das Katana eine Flammenklinge. Doch das ist nicht alles. Ich dir, meinen kleinen Tochter, alle meine Techniken hier im Buch verewigt um diese jedoch nutzen zu können, solltest du lernen, wie man mit nur einer Hand Fingerzeichen schließen kann. Ich weiß, es ist schwierig und du wirst eine weile brauchen, doch ich glaube, dass du dies hin bekommen wirst.

Desweitern hab ich einige Tagebucheinträge verewigt, die euch in schweren Zeiten helfen könnt, denkt daran, das Leben geht weiter, vor allem für dich.

Noch zum Schluss, bitte such niemals nach mir oder nach denen, die mich getötet haben. Es ist zu gefährlich und du hast keine Ahnung, zu was sie allem fähig sind. Bitte versprich es mir.

Dein Vater


Während das Mädchen dies lies kullerten einige Tränen herab und fielen in das Tagebuch hinein, das sie an sich drückte. “Sayuri, so heiße ich!“ sprach sie leise.
Seit diesem Moment, war die junge Shana sehr glücklich, aber auch traurig zu gleich. Sie wusste genau, ihre Mutter war wohl tot und sie kannte das Gesicht der Angreifer nicht, da sie maskiert waren, doch ein Hoffnungskeim, dass ihr Vater irgendwo da draußen noch ist, ging auf. Und so wollte das Mädchen stärker werden und weiter kommen, gerade um ihn wieder zu finden, ihre Vergangenheit zu finden und vor allem sich an alles erinnern zu können. Sowohl an das Gute, als auch an das Schlechte.
Shana, die nun wusste, wie sie wirklich hieß, verschwieg das ganze vor ihrem Team und vor ihrem Onkel. Das Schwert, das von ihrem Vater stammte, veränderte sie nur leicht, indem sie zwei kleine Kreuze in die Klinge schmieden lies. Eins für ihre Mutter und eins für Nelee.

Trainingsplatz
“Gōkakyū no Jutsu“, schrie Shana über den Trainingsplatz und feuerte eine große Feuerkugel aus ihrem Mund auf ein unbewegliches Ziel. Das die junge Schwertkämpferin sich die Worte des Tagebuchs zu Herzen nahm, merkte man klar und deutlich. Das Shana im Ninjutsu gut war, wusste man schon in ihrer Akademiezeit, jedoch verließ sie sich danach fast nur noch ausschließlich auf ihre Tai und Kenjutsukenntnisse und vernachlässige das tägliche Training ihrer Ninjutsukünste. Jedoch, seit über zwei Monaten, hängte sich das Mädchen mehr und mehr in die Sache rein, was auch Kazuki und dem alten Sensei auffielen. Die nicht weit weg im Gras saßen und eine Pause machten. “Sie hängt sich ganz schön rein Sensei. Vor drei Monaten dachte ich noch, dass sie das ganze nicht so gut übersteht. Aber irgendwie wirkt sie schon ausgewechselt.“ “Gut möglich. Shana brauchte wohl ihre Zeit um über den Hügel zu kommen. Zwar vergisst sie es nie, genauso wenig wie wir, aber ich denke, dass sie ein neues Ziel vor Augen hat und deswegen so hart trainiert.“ grinste der alte Mann und nahm einen großen Schluck Wasser aus seiner Feldflasche. “Immer labert ihr über andere, während diese nicht mal anwesend sind. Ein schlechtes Benehmen.“ entging es Shana, die hinter den beiden Kerlen auftauchte. Keiner von ihnen hatte bemerkt, dass das Mädchen sich an geschlichen hatte. “Immer noch das Lästerduo. Dabei heißt es doch immer, wie Frauen hätten ein loses Mundwerk.“ sprach sie und griff nach einer Wasserflasche die am Boden stand und trank daraus. Kazuki, der sonst immer recht aufmüpfig gegen das Mädchen war, hielt sich, wegen den letzten Ereignissen etwas zurück und konterte nicht mehr auf die Anspielungen der Frau. Vielleicht verstand er Shana nun auch etwas besser oder lag da noch mehr in der Luft?
“Und Sensei, war es bisher so gut? Auch wenn ich vielleicht etwas eingerostet bin.“ scherzte Shana etwas und grinste. Ein etwas ungewöhnlicher Anblick für den Mann, der sonst eine eher etwas passive aggressive Shana kannte. Es lag wohl alles daran, dass Shana sich nach dem Tod von Nelee, nach dem gehörigen Anschiss von Kazuki und dem Besuch ihres Senseis etwas Gedanken gemacht hatte. Klar, sie war für viele einfach nur ein aggressives Göre und so wollte sie auch immer gesehen werden. Doch das gerade diese zwei Männer, die sie sonst gar nicht so ab kannte, sich sorgen um sich machten, lies ihre Gedankenwelt etwas erschüttern. “Nun, ja, also wirklich etwas zu kritisieren hab ich nicht. Deine Katonjutsus liegen schon auf der Ebene vom perfekt sein Shana. Ganz ehrlich, weiter kann ich dir an diesem Punkt nur schwer helfen. Da ich selber diese Chakranatur nicht besitze.“ sprach er und zuckte kurz darauf mit den Schultern. “Nun gut, dann werde ich wohl den Weg ab hier alleine suchen. Mehr kann ich euch da dazu nicht verraten.“ murmelte sie und wischte sich den Schweiß von der Stirn ab. Ja sie wollte nicht, dass jemand etwas großartig über das Buch erfährt oder eher über dessen Inhalt. Schließlich wusste man nie, was mit diesen Informationen passieren könnte.

Taikis Haus
Shana lag in ihrem Zimmer über dem Buch, dass sie in dem Rucksack gefunden hatte. Es standen einige sehr interessant und nützliche Dinge darin. Auch einige Tagebucheinträge, aus der schönen alten Zeit. Es ging hervor, dass Shanas Mutter wohl Ayaka hieß, den Namen ihres Vaters, erwähnte er darin nicht. Anscheinend ein Vorsichtsmaßnahme, damit die junge Kunoichi nicht auf die Versuchung kommt, doch nach ihm zu suchen oder eher nach seiner und ihrer Vergangenheit. Grübelnd über einige Zeilen sitzen. Verstand das Mädchen zuerst einige Dinge ganz und gar nicht. Sie lied an einem Gedächtnisverlust, kann aber, obwohl sie so viele Dinge liest, sich an Nichts davon erinnern. So, als würde sie im Leben einer fremden Person herum schnüffeln. Leise klopfte es an, der Tür und der alte Mann trat mit einem Tablett in das Zimmer hin. “Ich dachte, du könntest etwas zu trinken gebrauchen. Wie geht es mit deinem Training voran.“ “Ganz gut Onkelchen. Sensei Ashitaka meinte, meine Fingerzeichen und meine Ausführungen wären nahezu perfekt, obwohl ich es so schleifen lies. Doch ob das auch reicht um meinem Ziel zu folgen.“ sprach sie recht nachdenklich. “Wenn du es wirklich willst, dann kannst du alles erreichen.“ lachte der alte Mann und stellte das Tablett mit dem Tee direkt neben Shana auf dem Boden, die lächelnd aufsah. Ja sie wusste, wenn man sich mühe gab, wäre keine Mauer hoch genug und keine Aufgabe zu schwierig. So begann sie einige Tage später mit dem recht gnadenlosen Einzeltraining.
Denn das Mädchen hatte viel vor und so hörte man auch schon gut 2 Tage später das Fluchen eine weiblichen Stimme im Garten, die auf ihrem Stein im Teich stand und in das Buch schaute. “Einfach? Mein Vater schreibt es wäre einfach.“ schnaufte sie sehr genervt und legte das Buch zu Seite. “Ein paar mal noch.“ seufzte sie und formte mit einer Hand die Siegel. Zumindest versuchte sie es, denn ohne es zu wollen, griff sie mit der anderen Hand nach. “Gar nicht so einfach.“ kicherte der alte Zaus, der wie jeden Morgen da saß und ein Tässchen Tee trinkt. Die junge Kunoichi sprang etwas genervt von dem Stein herab und streckte ihren Arm zu dem alten Mann. “Am besten, du bindest mir ihn auf den Rücken fest. Vielleicht funktioniert es dann einfacher. Das Siegelformen wird ja langsam wie ein Reflex.“ meinte sie und ohne auf eine Antwort zu hoffen. Klar die Idee ihre Hand am Rücken fest zu binden war gut, denn so konnte sie nicht aus versehen diese benutzen und musste wohl oder übel mit nur einer Hand die Siegel formen, was auch so schon schwer genug. An den ersten Tagen ihres Trainingsprogramms, konzentrierte sich das Mädchen nur auf die Siegel, dass diese richtig aussahen und nach und nach immer flüssiger im Formen wurden, dies war einfach nur die Basis und so stand es auch im Tagebuch ihres Vaters. Der nächste Schritt wäre es wohl, nun auch das erste Chakra zu schmieden, während man die Siegel formt. Mit nur einer Hand, war das natürlich auch umso schwerer, jedoch nicht unmöglich. Es gab ein paar Shinobis und Kunoichis, die mit nur einer Hand Siegel formen können, so etwas kann man halt nur mit viel Training und Disziplin erreichen. In ihren ersten Versuchen, war Shana alles andere als gut und auch nicht konzentriert genug, das Merkte vor allem ihr Onkel, der beim Training immer zu sah. Der alte Mann hatte schließlich sonst nichts zu tun. An einem Tag, es waren nun schon wieder Wochen ohne nennenswerte Steigerung vergangen, saß der alte Mann wieder da und sah seiner Kleinen zu. “So wird das nichts.“ murmelte er und ging langsam auf das Mädchen zu. “Bauch rein, Rücken gerade. Wie ein fauler Waschlappen.“ scherzte er und schlug mit seinem Stock ihr auf den Rücken. “Auuu verdammt. Was soll das?“ hackte sie nach und sprang etwas weg. “Du konzentrierst dich nicht genug, vielleicht hilft dir da ein kleiner Kampf.“ kicherte er und schlug weiter mit seinem Stock auf die junge Kunoichi ein, die weiter aus wich. “Also könntest du alter Greis gewinnen.“ sprach sie voller Arroganz und wollte gerade mit ihrem Bein ausholen, als ein Windstoß auf sie zu raste und ihr Bein, zwar nur Oberflächlich, zerschnitt. “AHHH verdammt. Du bist ja Fuutonnutzer. Das hab ich vergessen.“ motzte sie und sah Taiki, der nun recht ernst aus sah ins Gesicht. Er macht nun ernst. In den Nahkampf kann ich nicht gehen, vorher nutzt er ein Jutsu. Und mit nur einer Hand, ist das Siegelformen nicht einfach., dachte sie und wich gerade so noch einem weiteren Windstoß aus, der auf sie zu ging. “So gewinnst du nicht Shana. Das weist du. Los greif an.“ meinte er und machte sich bereit. Das Mädchen, welches völlig verschwitzt war, formte einige Zeichen und öffnete ihren Mund “Gōkakyū no Jutsu“, doch es passierte nichts, hingegen traf eine Luftwelle das Mädchen und warf sie gegen die harte Wand. “Ahhhhh“ schrie sie auf und ein recht böses knacksen war wahr zu nehmen. Doch Taiki wollte nicht aufhören und attackierte das Mädchen weiter, die wieder weg sprang und mit einer Hand die Siegel formten.“Gōkakyū no Jutsu“. Entging es ihr, zwar war es diesmal kein reines nichts, doch der Feuerball war zu klein, um überhaupt etwas an zu richten und so flog die junge Kunoichi wieder durch den Garten und blieb auf dem Bauch im Garten liegen. “Na das war doch schon etwas, los weiter.“ sprach er und wartete darauf, dass sie wieder auf stand. Leicht zitternd waren die ersten Bewegungen, doch ihr Blick war todernst und so war es nicht zu verwundern, dass sie nun alles gab. Mit einem letzten Versuch, entwich ein riesiges Gōkakyū no Jutsu. Was danach jedoch passierte bekam das Mädchen nicht mehr mit, den kurz darauf brach sie erschöpft auf dem Boden zusammen.

Shana, die auf diesen Tag hin so hart trainiert hatte, wurde erst durch ihren Onkel richtig an ihre Grenzen gebracht, auch wenn der Kampf mehr als unfair war, jedoch wusste sie nun in etwa, wie sie ihre Chakra konzentrierte musste, auch wenn sie etwas viel verschwendete. Die Kunoichi versuchte eifrig dem Weg ihres Vaters zu folgen und lernte nur noch aus ihrem Buch heraus. Das sie in der Zwischenzeit eine der besten Chunins im Dorf war, wusste das Mädchen noch nicht, erst an dem Tag, an dem sie vom Kagen persönlich zur Jonin ernannt wurde.
Seit diesem Tag war das Team, in dem die schwarzhaarige war, Geschichte. Das Mädchen sollte eigentlich ein eigenes Geninteam unterteilt bekommen. Doch das passte Shana nicht wirklich in den Kram, denn sie wollte ihre Vergangenheit und ihren Vater finden und erhoffte sich daher, das der Kage Verständnis hatte und solange warten konnte, bis sie von ihrer Reise zurück kam, doch das ganze war wohl nicht so einfach.

Büro des Kagen
“Nein, nein und nochmals Nein Shana. Du kannst nicht auf reisen gehen. Wir brauche neue Ausbilder und daher können wir nicht auf dich verzichten.“, sprach der Kage und stempelte schon ein großes rotes Abgelehnt, auf das Antrangsblatt von Shana, die eine ganz andere Ansicht hatte. “Ausbilder? Warum nehmen sie nicht Kazuki. Er ist gut genug. Ich habe noch nie etwas verlangt und daher wäre das doch nicht zu viel... “Still, ich habe nein gesagt und damit Ende.“ fiel er ihr ins Wort. Es war klar und deutlich, was der Anführer von Iwagakure von dieser Bitte hielt und es war auch eher unüblich einen Jonin alleine ins Land ziehen zu lassen. “Sie kennen das Geheimnis um mich, es geht um meine Vergangenheit. Das können sie echt nicht verstehen.“ schrie sie und stapfte mit dem Fuß brutal auf dem Boden auf, so das eine Delle im Parkett war. “Das kann ich sehr wohl und da ich glaube, dass dies alles andere als gut für dich wäre, stimme ich nun einmal dagegen.“ sprach er und seufzte. So ein stures Kind und das mit gute 21 Jahren. Aber andererseits war es klar, dass sie mehr wissen wollte. Als Shana ging, schlug sie laut die Türe hinter sich zu, eher sie riss sie förmlich aus der Halterung heraus, was ihre Wut und ihr Aggression klar verdeutlichten. Sie versteht es echt nicht. Es wird gefährlich werden, was auch immer damals geschah, es ist nichts gutes. Vielleicht hätte ich sie doch nicht zur Jonin ernennen sollen., dachte er sich. Das Shana vielleicht aus dem Dorf türmen könnten, daran dachte der Kage nicht, in seinen Augen war sie recht treu ergeben, auch wenn ihr Verhalten oft fehl am Platz war.

Taikis Haus
In jener Nacht packte Shana heimlich ihren Rucksack. Sie wollte eigentlich nicht mal ihren Onkel etwas davon sagen, da es so besser wäre, falls man später nach ihre sucht. Doch leider war der alte Mann noch fitter, als sie es sich dachte. Vor allem seine Ohren haben den dienst noch nicht quittiert. “Du willst also wirklich gehen.“ sprach er, als er seine Nichte aus einem Fenster steigen sieht. “Ja ich gehe, ich komme auch wieder Onkelchen. Aber solange ich lebe, will ich mehr heraus finden. Viel mehr, sonst kann ich nicht ruhig schlafen.“, sprach sie und setzte den Rucksack kurz ab, um sich mit einer Umarmung von dem alten Mann zu verabschieden. “Das ist schade, es wird sicherlich wieder langweilig hier, aber ich freue mich schon auf deine Rückkehr. Ach und warte.“ sprach er und ging auf einen Schrank zu, aus dem er einige Dinge griff, darunter auch einige Meter Draht und vor allem ein lange schwarzer Mantel. “Das könntest du sicherlich gebrauchen und den Mantel. Eigentlich wollte ich ihn zu deiner Ernennung her gerichtet haben, aber da du nun gehst, gebe ich ihn dir einfach so.“ sprach er und reichte ihr die Sache. Shana packte den Draht ein und zog den alten Mantel an, der hier und da schon etwas gelitten hatte. “Den trug ich immer frühe, er brachte mir Glück und das wirst du auf deiner Reise brauchen.“ “Da Danke, das wird er ganz bestimmt.“ erwiderte sie und umarmte ihn noch einmal, bevor sie mit eine Satz aus dem Fenster verschwand und anschließend aus dem Dorf.
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Mi Sep 11, 2013 10:02 pm


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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Do Sep 12, 2013 12:34 pm

Hallo :3
[x] Im Titel bitte [Jounin] zwischen dem Dorf und dem Namen einfügen
[x] 1 Schwäche müsste noch hinzugefügt werden, da würde ich, bei Shana, Taijutsu stark empfehlen, also den Nahkampf ohne Klinge
[x]Womit wir auch schon beim Schwert wären. Könntest du die Aussage "Verstärkt Katonjutsus um 100%" genauer Beschreiben? Wird dann aus einem D-Rang Jutsu eine C-B Rang Technik?

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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Do Sep 12, 2013 12:57 pm

Shana hat ja nur Katon als Chakranatur.
Mehr bekommt sie nicht ^^.
Ihr Kampfstiel ist auf Katon + Schwertkampf ausgelegt, zwar einpaar kleine Taijutsu hat sie auch, ist aber nicht ihre Stärke.
Niento hat eine affinität zu Katon und damit verstärkt sie normale Katon, wenn sie diese z.b. über die Klinge schickt z.b. wenn sie einen Feuerball die Klinge streifen lässt, wird der Feuerball größer.

In einem anderen Forum wurde das in % angegeben wenn das hier nicht geht, wegen System, müsste das umgedacht werden oder das halt der Rang um einen Sprung erhöht wird, natürlich kostet es dann auch mehr Chakra.
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Uchiha Kaori
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Do Sep 12, 2013 1:01 pm

Würde es in Ordnung finden wenn die Katon-Techniken dadurch größer werden, bzw eine größere Fläche abdecken, und somit verstärkt werden, und diese dafür mehr Chakra kosten. Das würde sich gut vereinbaren lassen :3
Du musst dann nur aufpassen, weil du bei Schwächen die Chakrakontrolle und die langsame Chakraregeneration stehen hast Smile

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Shana Miyamoto
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Do Sep 12, 2013 1:43 pm

Ich weis ^^ darum ist es ja wichtig darauf zu achten, wann sie diese besondere Eigenschaft nutzt.
Jedoch gilt das nur für Jutsus, im Grundzustand brennt das Katana und es gibt eigene Jutsus nur für das Katana.
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Uchiha Kaori
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BeitragThema: Re: [Konoha][Jonin]Shana   Do Sep 12, 2013 1:47 pm

Ist gut :3
Angenommen

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